Wochenausblick: Die Banken beginnen mit der Q3-Berichtssaison, US-Präsidentschaftwahlen im Fokus

Der Beginn der Berichtssaison für das 3.Quartal wird diese Woche auf jeden Fall zu mehr Volatilität führen, aber was ist mit dem zweiten Showdown zwischen Trump und Biden? Die Corona-Diagnose des Präsidenten scheint weitere unentschlossene Wähler in das Biden-Lager geführt zu haben – und es sieht nicht so aus, als ob es eine Debatte geben wird. Aber wir schauen uns die aktuellen Entwicklungen bei den Kampagnen an.

US-Präsidentschaftswahlen

Trump hat bei den US-Wahlumfragen nicht von seiner Covid-19-Infektion profitiert. Biden führt zum Zeitpunkt dieser Meldung in unseren ausgewerteten Wahlumfragen mit fast 10 Punkten. Seine Führung bei den wichtigsten umkämpften Gebieten ist auf 4,6 Punkte geschrumpft. 2016 lag Trump in den wichtigsten umkämpften Staaten 5,1 Punkte hinter Hillary Clinton zurück, aber wir müssen dabei bedenken, dass es diesmal weniger unentschlossene Wähler gibt. Die neuesten Wettquoten geben Biden eine Siegeschance von 65 %.

Chefmarktanalyst Neil Wilson hat einige wichtige Fragen für Banken zu dieser Berichtssaison zusammengestellt.

Banken geben Startschuss für Q3 „Earnings Season“

Der Beginn der Q3 Earnings Season wird diese Woche die Märkte Volatiler werden lassen. Die Banken stehen als erste im Fokus: Citigroup und JPMorgan legen am 13. Oktober vor und Bank of AmericaGoldman Sachs und Wells Fargo folgen am 14. Morgan Stanley veröffentlicht seinen Bericht am 15. Oktober.

Im zweiten Quartal haben die Banken einen sprunghaften Anstieg der Einnahmen aus dem Aktienhandel erlebt, was geholfen hat, den großen Anstieg der Risikovorsorge im Kreditgeschäft auszugleichen. JPM, Goldman Sachs, Citi, Morgan Stanley und Bank of America gaben ihren höchsten kombiniert Umsatz – 33 Mrd. USD – seit einem Jahrzehnt bekannt.

Zu dem Zeitpunkt hatten wir argumentiert, dass Anleger fragen müssten, ob diese außergewöhnlichen Gewinne überhaupt nachhaltig seien und ob die Risikovorsoge nicht weitaus mehr erhöht werden müsste.

Es bestehen Zweifel, ob der Sprung der Handelsgewinne im dritten Quartal fortgesetzt werden können – Jamie Dimon erwartet, dass sie um die hälfte sinken werden. Schlechte Darlehensbereitstellungen könnten allerdings weitaus höher sein.

Chefmarktanalyst Neil Wilson hat einige wichtige Fragen für Banken zu dieser Berichtssaison zusammengestellt.

Gewinnerwartungen für Banken im Q3

(Quelle: Markets.com)

Bank: Gewinnprognose (Anzahl der Schätzungen)

 

Prognose Gewinn je Aktie (Anzahl der Schätzungen)

 

BOA 20,8 Mrd. USD (8) 0,5 USD (23)
GS 9,1 Mrd. USD (15) 5 USD (21)
WFG 17,9 Mrd. USD (17) 0,4 USD (24)
JPM 28 Mrd. USD (19) 2,1 USD (23)
MS 10,4 Mrd. USD (15) 1,2 USD (20)
C 18,5 Mrd. USD (17) 2 USD (21)

Wirtschaftszahlen im Schatten des Fokus’ auf Geschäftsberichte und die Präsidentschaftswahl?

Die Wirtschaftszahlen der Woche könnte diese Woche übergangen werden, bei dem Fokus auf die Unternehmen in Amerika und der zweiten Präsidentschaftsdebatte.

Wir haben diese Woche die Updates zum Arbeitsmarkt in Großbritannien, Australien und den USA im Blick, zusammen mit Stimmungs- und Produktionszahlen aus der Euro-Zone.

US-Inflation, Einzelhandelsabsatzzahlen und der Konsumentenstimmungs-Index der University of Michigan stehen ebenfalls im Fokus, obwohl hier keine großen Überraschungen erwartet werden, zumal die Inflation nach der Übernahme von AIT der FED ziemlich weit steigen müsste, um eine Reaktion herbeizuführen.

Highlights auf XRay diese Woche

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17.00 UTC 12-Oct Blonde Markets
18.00 UTC 13-Oct Webinar: Technical Indicators
09.00 UTC 13-Oct Earnings Season Daily
14.00 UTC 14-Oct Asset in Focus: Weekly Gold Forecast
17.00 UTC 15⁠-⁠Oct Election2020 Weekly

Top Quartalsberichte diese Woche

Pre-Market 13-Oct Johnson & Johnson – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct JPMorgan Chase & Co – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct Citigroup – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct BlackRock – Q3 2020
Pre-Market 14-Oct UnitedHealth – Q3 2020
Pre-Market 14-Oct Bank of America – Q3 2020
Tentative 14-Oct Goldman Sachs – Q3 2020
Pre-Market 15-Oct Morgan Stanley – Q3 2020
Pre-Market 15-Oct Walgreens Boots Alliance – Q4 2020

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

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06.00 UTC 13-Oct UK Unemployment Rate / Claimant Count Change
09.00 UTC 13-Oct Eurozone / German ZEW Economic Sentiment
12.30 UTC 13-Oct US CPI
09.00 UTC 14-Oct Eurozone Industrial Production
00.30 UTC 15-Oct AU Employment Change / Unemployment Rate
12.30 UTC 15-Oct US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 15-Oct US EIA Natural Gas Storage Report
15.00 UTC 15-Oct US EIA Crude Oil Inventories Report
12.30 UTC 16-Oct US Retail Sales
14.00 UTC 16-Oct US Michigan Consumer Sentiment

Wochenausblick: Pence gegen Harris im Fokus nach chaotischer Präsidentschaftsdebatte

Vizepräsident Mike Pence und Senatorin Kamala Harris werden beide hoffen die diese Woche anstehende Vizepräsidentschaftsdebatte würdevoller hinter sich zu bringen als es bei der Präsidentschaftsdebatte der letzten Woche der Fall war. Das sollte auch nicht sonderlich schwer sein. Außerdem gibt es diese Woche einiges von den Zentralbanken, unter anderem Zinsentscheidungen der RBA und Protokolle der jüngsten FOMC- und EZB-Treffen.

US-Wahlkampf: Bessere Etikette von Pence und Harris in der Vizepräsidentschaftsdebatte?

Diese Woche erleben wir die zweite US-Wahlkampfdebatte, dieses mal das einzige Zusammentreffen von Vizepräsident Mike Pence und Senatorin Kamala Harris.

Die erste Präsidentschaftsdebatte letzte Woche scheint einen geringen Einfluss auf die Umfragen gehabt zu haben und wird für eine solche Blamage gehalten, dass die Kommission, die die Debatten organisiert, bekannt gegeben hat, Änderungen am Format zukünftiger Debatten vorzunehmen, um zu versuchen etwas mehr Ordnung hineinzubringen.

Eine der in Betracht gezogenen Änderungen ist, den Kandidaten das Mikrophon auszuschalten, wenn sie übermäßig häufig ihr Gegenüber unterbrechen sollten. Obwohl das Trump mehr als Biden betreffen wird, muss das nicht unbedingt ein Nachteil für den Präsidenten sein, der seinem Gegenüber beim letzten Mal nicht viel Gelegenheit für Ausrutscher gegeben hat.

Die Vizepräsidentschaftsdebatte startet für uns Europäer um 03:00 Uhr am 8. Oktober. Das letzte Mal, dass Pence in einer national ausgestrahlten Debatte im Fernsehen zu sehen war, war im Oktober 2016. Harris auf der anderen Seite hat in den letzten Monaten viel üben können.

FOMC und EZB Sitzungsprotokolle

Umgeben wird die Vizepräsidentschaftsdebatte diese Woche von den Protokollen des Federal Open Market Committees und den Berichten der Europäische Zentralbank.

Die FOMC nutzte die Gelegenheit letzten Monat, um ihre neue Average Inflation Targeting Strategie weiter auszufeilen, obwohl es den eigenen Prognosen zufolge noch lange dauern könnte, bevor die Politikentscheider in der Lage sein werden, der Inflation freien Lauf zu lassen. Die jüngsten Protokolle könnten Klarheit bringen, aber mit der einige Stunden später stattfindenden Debatte werden die Märkte ihnen vermutlich keine große Aufmerksamkeit schenken.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde stellte nach der letzten Sitzung des EZB-Rates fest, dass der EUR/USD-Wechselkurs deutlich gestiegen sei, obwohl sie auch erklärte, dass „wie Sie wissen, wir nicht auf den Wechselkurs zielen“. Die Protokolle könnten weitere Informationen dazu liefern, wie die Entscheidungsträger befürchten, dass ein starker Euro ihr Mandat beeinflussen könnte.

Obwohl EUR/USD nach der Spitze von 1,20 Anfang September zurückgegangen ist, tendiert das Paar um die gleichen Levels, die beobachtet werden konnten, als die EZB die Stärke in berücksichtigt hatten.

Zinsentscheidung der Reserve Bank of Australia

Die Future-Märkte wetten solide darauf, dass die Reserve Bank of Australia bei ihrem Treffen diese Woche die Zinsen auf 0% setzten wird. ASX 30 Day Interbank Cash Rate Futures zeigen zum jetzigen Zeitpunkt eine 64%ige Chance dieser Senkung.

Das folgt auf jüngste Kommentare des Vizegouverneurs Guy Debelle, der eine Rede dafür genutzt hatte, Instrumente zu beschreiben, die die RBA in Betracht gezogen hat, um zu helfen das Doppelmandat von Beschäftigung und Inflation zu erfüllen.

Devisen-Eingriffe und Negativzinsen stehen beide auf der Liste.

Die wichtigsten Wirtschaftszahlen

Was die Wirtschaftszahlen anbelangt, werden wir ein Auge auf die US ISM nonmanufacturing PMIs und die wöchentlichen Zahlen zur Arbeitslosigkeit, die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion und eine Reiher weiterer Daten aus Großbritannien am Freitag, unter anderem monatlichen BIP, Industrieproduktion und die Zahlen aus dem Baugewerbe, werfen.

Highlights auf XRay diese Woche

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17.00 UTC 05-Oct Blonde Markets
From 15.30 UTC 06-Oct Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 07-Oct Webinar: 10 Trading Rules for Every Level of Trader
17.00 UTC 08-Oct Election2020 Weekly
12.00 UTC 09⁠-⁠Oct Platform Walkthrough

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

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07.15 – 08.30 UTC 05-Oct Finalised Eurozone, UK Services PMIs
14.00 UTC 05-Oct US ISM Nonmanufacturing PMI
03.30 UTC 06-Oct RBA Interest Rate Decision
Pre-Market 06-Oct Paychex – Q1 2021
After-Market 06-Oct Levi’s – Q3 2020
06.00 UTC 07-Oct German Industrial Production
07-Oct Tesco – Interim Announcement 20/21
14.30 UTC 07-Oct US EIA Crude Oil Inventories
18.00 UTC 07-Oct FOMC Meeting Minutes
01.00 UTC 08-Oct US Vice President Nominee Debate
11.30 UTC 08-Oct ECB Monetary Policy Meeting Accounts
12.30 UTC 08-Oct US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 08-Oct US EIA Natural Gas Storage
06.00 UTC 09-Oct UK Monthly GDP, Production, Output

Wochenausblick: Trump und Biden messen sich in kürze in der ersten Debatte der Präsidentschaftskandidaten

Es ist eine große Woche für die Finanzmärkte, da am Dienstag die erste US-Präsidentschaftsdebatte stattfinden soll. Donald Trump hat viel Zeit damit verbracht die geistige Leistungsfähigkeit von „Sleepy Joe“ anzugreifen, aber könnte er damit versehentlich die Erwartungen an seinen Gegner zu tief gesetzt haben, oder könnten Bidens verbale Fehltritte ihm die Show kosten?

Nachdem die zwei Kandidaten über die Wirtschaft diskutiert haben, erhalten wir am Freitag ein weiteres Update zum Arbeitsmarkt und zu den US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft.

Feuerwerk zur ersten US-Präsidentschaftsdebatte wahrscheinlich

Sogenannte „Headline“-Risiken um die US Präsidentschaftswahl werden diese Woche mit der ersten Präsidentschaftsdebatte zwischen Präsident Donald Trump und dem demokratischen Kandidaten Joe Biden am 29. September steigen. Die Themen können sich verändern, je nach dem was gerade in den Nachrichten ist, aber zum jetzigen Zeitpunkt hat die Debatten-Kommission den folgenden Ablauf bekannt gegeben:

  • Die Leistungen von Trump und Biden
  • Das Supreme Court
  • Covid-19
  • Die Wirtschaft
  • Rassen-Beziehungen und Gewalt in den Städten
  • Die Integrität der Wahlen

Es ist eine riesige Liste voller Kontroversen aber selbst mit so wichtigen Themen ist es fraglich, ob die Debatten die Meinung einer so polarisierten Wählerschaft ändern können.

Biden hat, unserem Wahlumfragen-Tracker zufolge, landesweit 7,1% Vorsprung gegenüber Trump. Es wurde viel über sein Alter und seine verbalen Fehltritte gesagt und es besteht das Risiko, dass er von Trumps aggressiven Debattierstil überrollt wird.

Dank der monatelangen Attacken des Präsidenten, die „Sleepy Joe’s“ geistige Leistungsfähigkeit in Frage stellen sollten, fürchten manche Republikaner, dass Trump die Erwartungshaltung an Biden extrem tief angesetzt hat.

US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft

Ein paar Tage nachdem Trump und Biden über den Zustand der Wirtschaft diskutiert haben, erhalten wir einen weiteren Einblick in die Gesundheit des Arbeitsmarkts. Das Gehaltswachstum liegt mit 1,371 Millionen leicht unter den Vorhersagen vom August, die 1,4 Millionen erwartet hatten.

Von den mehr als 22 Millionen Amerikanern, die ihre Arbeitsstellen zu beginn der Pandemie verloren haben, sind 11,5 Millionen noch immer arbeitslos. Es liegt noch ein weiter Weg vor uns, bis der Arbeitsmarkt sich wieder erholt hat und einige Analysten erwarten eine Verlangsamung in der Schaffung von Arbeitsplätzen.

Inflation, Caixin und ISM-PMIs, abschließende Wachstumszahlen

Weitere Zahlen, die diese Woche im Fokus stehen sind unter anderem Inflationsberichte für Deutschland und die Eurozone, sowie der China Caixin Manufacturing PMI. Der Donnerstag wird ein voller Tag für US-Daten sein. Kern-PCE, persönliches Einkommen, persönliche Ausgaben, anfängliche und anhaltende Arbeitslosenansprüche und der ISM Manufacturing PMI stehen auf dem Programm.

Die endgültigen vierteljährlichen Wachstumszahlen aus den USA und Großbritannien sowie die endgültigen PMIs für das verarbeitende Gewerbe aus den Mitgliedstaaten der Eurozone und Großbritannien könnten Interesse wecken, vor allem wenn die Zahlen von den ursprünglichen Werten abweichen.

Gewinne: McCormick, Micron, PepsiCo, Constellation Brands

Am Dienstag erhalten wir die jüngsten Geschäftsberichte von McCormick & Co vor der Eröffnung der New Yorker Börse und die von Micron Technology nach ihrer Schließung.

McCormick fiel 12% von der Spitze am 1. September, liegt aber weiterhing 65% über dem Tief vom März. Sowohl Hedge-Fonds als auch Unternehmens-Insider verkaufen seit kurzem die Aktie, die jetzt an der Wall Street 9% unter dem Durchschnittspreis gehandelt wird.

Micron Technology auf der anderen Seite ist 27% im Plus, obwohl die Aktei im letzten Quartal auch stark verkauft wurde.

Am Donnerstag veröffentlichen PepsiCo und Constellation Brands beide vor Markteröffnung ihre Berichte. Nach der Erholung im März hat PepsiCo damit gekämpft sich über dem Eröffnungsniveau zu halten und liegt jetzt über das Jahre gesehen bei -4%. Sie können die neusten Forschungsdaten von Thompson Reuters auf der Plattform herunterladen.

Constellation Brands war weitestgehend flach dieses Jahr. Analytiker sehen einen Anstieg der Aktie um 9%.

Highlights auf XRay diese Woche

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17.00 UTC 28⁠-⁠Sep Blonde Markets
17.00 UTC 29⁠⁠⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Webinar: Money Management and Trading Psychology
11.00 UTC 30⁠⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Midweek Lunch Wrap
17.00 UTC 01-Oct Election2020 Weekly

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

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23.50 UTC 28-Sep Bank of Japan Summary of Opinions
Pre-Market 29-Sep McCormick & Co – Q3 2020
12.00 UTC 29-Sep German Flash Inflation
14.00 UTC 29-Sep US CB Consumer Confidence
23.50 UTC 29-Sep Japan Preliminary Industrial Production / Retail Sales
After-Market 29-Sep Micron Technology – Q4 2020
01.45 UTC 30-Sep China Caixin Manufacturing PMI
06.00 UTC 30-Sep UK Finalised Quarterly GDP
09.00 UTC 30-Sep Eurozone Flash Inflation Data
12.30 UTC 30-Sep US Finalised Quarterly GDP
14.30 UTC 30-Sep US EIA Crude Oil Inventories
07.15 – 08.00 UTC 01-Oct Eurozone Final Manufacturing PMIs
08.30 UTC 01-Oct UK Final Manufacturing PMI
Pre-Market 01-Oct PepsiCo – Q3 2020
Pre-Market 01-Oct Constellation Brands – Q2 2021
12.30 UTC 01-Oct US Core PCE, Personal Income, Personal Spending, Jobless Claims
14.00 UTC 01-Oct US ISM Manufacturing PMI
14.30 UTC 01-Oct US EIA Natural Gas Storage
01.30 UTC 02-Oct Australia Retail Sales
12.30 UTC 02-Oct US Nonfarm Payrolls Report
14.00 UTC 02-Oct Finalised University of Michigan Sentiment

Wochenausblick: Teslas Battery Day weckt Anleger-Neugier

Tesla richtet Dienstag seinen lang-erwarteten und mit großen Medientrubel bedachten Battery Day. Anleger hoffen auf die mögliche Vorstellung wegweisender neuer Technologien. In der Zwischenzeit fließt der Wirtschaftsdatenstrom mit Flash-PMIs für die Eurozone, einer Zinsentscheidung der Reserve Bank of New Zealand und dem wöchentlichen US-Arbeitsmarktbericht.

Vom Vorsitzenden der Fed Jay Powell und Gouverneur der Bank of England Andrew Bailey werden in den kommenden Tagen nach den FOMC- und MPC-Treffen der letzten Woche Stellungnahmen erwartet.

Tesla Battery Day

Die Jahreshauptversammlung 2020 von Tesla findet am Dienstag, 22. September 2020, um 13:30 Uhr pazifischer Zeit statt. Unmittelbar nach diesem Treffen wird Tesla das Battery Day-Event abhalten, was in gleichen Teilen zu Spekulationen mit Aktien und über das, was CEO Elon Musk möglicherweise vorstellt, geführt hat.

Die vollständige Übersicht zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Wie läuft die wirtschaftliche Erholung?

Verliert die weltweite wirtschaftliche Erholung an Schwung? Während die Rückkehr nach den Lockdowns der einfache Teil war, wird es wesentlich schwieriger werden auf das Niveau von 2019 zurückzukehren. Marginale Zugewinne sind immer schwerer zu erreichen und einige hochfrequenz Wirtschaftsindikatoren beginnen abzuflachen. Die PMIs für die Eurozone zum Beispiel werden weicher.

Die letzte Runde der Umfragen zu Flash-Fertigung und -Dienstleistungen für die Eurozone, Großbritannien und die USA ist am Mittwoch fällig. In der Zwischenzeit werden Händler die wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen am Donnerstag so genau wie nie zuvor beobachten, während US-Bestellungen für langlebige Güter am Freitag einen nützlichen Frühindikator für die Geschäftsnachfrage darstellen.

Wie Antworten die Zentralbanken?

Letzte Woche haben die Federal Reserve und die Bank of England signalisiert, dass sie bereit sind, bei Bedarf mehr zu tun, und dass die Zinssätze für lange Zeit niedrig bleiben werden. Diese Woche sehen wir die Reserve Bank of New Zealand in Aktion, nachdem das Land die schlimmste Rezession seit Jahrzenten bekanntgab.

Die Wirtschaft des Landes schrumpfte zwischen April und Juni um 12,2%. Dies war der stärkste Rückgang seit Beginn des derzeitigen Messsystems im Jahr 1987, als strenge nationale Sperrmaßnahmen die Aktivität lähmten.

Die RBNZ hat sich mit negativen Zinssätzen befasst und der stellvertretende Gouverneur Christian Hawkesby sagte letzten Monat, dass die Zentralbank „die Grundlagen für zusätzliche politische Instrumente vorbereitet, zu denen auch negative Zinssätze gehören. Werden sie jetzt den Sprung wagen oder werden sie abwarten, ob die Wirtschaft sich dank der sehr geringen Fallzahlen schnell erholt?

Highlights auf XRay diese Woche

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15.00 UTC 21-Sep Tesla Battery Day Preview
17.00 UTC 21-Sep Blonde Markets
17.00 UTC 22⁠⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Webinar: Identify Trends and Choose Technical Indicators
14.45 UTC 24⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Master the Markets
17.00 UTC 24⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Election2020 Weekly

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

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06:00 UTC 

22-Sep  Kingfisher – Half-Year Results 
14.00 UTC  22-Sep  Eurozone Consumer Confidence 
02.00 UTC  23-Sep  Reserve Bank of New Zealand Rate Decision 
07.15 – 08.00 UTC  23-Sep  Eurozone Flash Services / Manufacturing PMIs 
Pre-Market  23-Sep  General Mills – Q1 2021 
08.30 UTC 23-Sep  UK Flash Services / Manufacturing PMIs 
14.30 UTC 23-Sep  US EIA Crude Oil Inventories 
23.50 UTC  23-Sep  Bank of Japan Meeting Minutes 
08.00 UTC  24-Sep  German Ifo Business Climate 
Pre-Market  24-Sep  Accenture – Q4 2020 
12.30 UTC 24-Sep  US Weekly Jobless Claims 
14.30 UTC  24-Sep  US EIA Natural Gas Storage 
After-Market  24-Sep  Costco Wholesale Corp – Q4 2020 
11.00 UTC  25-Sep  Bank of England Quarterly Bulletin 
12.30 UTC 25-Sep  US Durable Goods Orders 

 

Wochenausblick: Zentralbanken im Überfluss aber die fiskalpolitische Antwort ist wichtig

Diese Woche gibt es eine wahre Flut von Nachrichten von Zentralbanken mit der Federal Reserve, der Bank of England und der Bank of Japan in Aktion, nach der EZB und Bank of Canada in der letzten Woche. Die Entscheidungen der Bank of Japan könnten von der japanischen Politik überschattet werden, da die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP), nur wenige Tage vor der Wahl des neuen Premierministers, einen neuen Vorsitzenden wählt.

In der Zwischenzeit legen wir den Fokus auf Hochfrequenz-Zahlen zur Wirtschaft, sowie die Zahlen zu Anträgen zur Arbeitslosenhilfe und dem Einzelhandelsabsatz.

FOMC

Die Federal Reserve tritt am 15. und 16. September zum ersten mal zusammen, seit Jerome Powell signalisierte, dass die Zentralbank bereit wäre, eine höhere Inflation zu tolerieren, wenn damit eine schnellere Erholung der Wirtschaft und des Beschäftigungswachstums erreicht werden könnte. Die Arbeitslosigkeit ist seit der Spitze der Pandemie gefallen, verbessert sich aber nicht schnell genug.

Es wird nicht damit gerechnet, dass die Fed eine weitere Veränderung ihrer Politik bekannt gibt, aber eine Bestärkung von Powell’s Nachricht aus Jackson Hole zum Politikwandel darf erwartet werden. Tatsächlich liegt der hauptsächliche Fokus der Fed gerade nicht auf der Geldpolitik, sondern auf der steuerlichen, da Mitglieder auf jegliche Bewegung aus Washington warten, ein frisches Konjunkturpaket zu liefern.

Bank of England

Die Bank of England trifft sich diese Woche auch, inmitten wachsender Spekulationen, dass die alte Dame aus der Threadneedle St. sich Negativzinsen zuwenden könnte, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Im Gespräch mit Parlamentsangehörigen weigerte sich Gourverneur Andrew Bailey vor kurzem einen negative Zinsrate auszuschließen – eine Politik, die systematisch versagt hat, die nötigen Inflationszahlen in der Eurozone zu liefern. „Es liegt im Werkzeugkoffer,“ sagte er. „Im Moment planen wir es nicht, wir haben keine Pläne es direkt einzusetzen, aber es liegt im Koffer.“

In der Zwischenzeit ist es aber wieder die steuerliche Antwort, die gerade wichtiger zu sein scheint – die Zentralbanken habe die meisten ihrer Optionen ausgeschöpft. Andy Haldane, Chef-Ökonom der BoE, warnte letzte Woche, dass das Englische Urlaubsprogramm nicht weiter verlängert werden sollte – aber wird der Kanzler dem Druck nachgeben und es für den Arbeitsplatzerhalt verlängern? Mit dem nahenden Ende des Urlaubsprogramms im Oktober, könnte die Regierung gezwungen sein, es zu verlängern, um einen Abgrund an Stellenverlusten zu verhindern.

Japanischer Yen im Fokus

Es gibt eine gute Chance, dass die japanischen Aktienmärkte diese Woche durch zwei risikogeladene Ereignisse eine erhöhte Volatilität erleben könnten. Am Montag wählte die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) einen neuen Vorsitzenden, nur wenige Tage vor der Wahl des neuen Premierministers.

Dem Rücktritt Shinzo Abes aus gesundheitlichen Gründen folgend, ist der Kabinettssekretär Yoshihide Suga einer der Favoriten für seine Nachfolge. Während er der Kandidat ist, der für Kontinuität steht, und er gelobt hat Abenomics weiterzuführen, besteht das Risiko, dass er eine Wahl einberufen könnte, die dem JPY und Nikkei 225 politisches Risiko hinzufügen würde. Man geht nicht davon aus, dass die Mitteilung der Bank of Japan am Tage nach der Landtagswahl große Wellen schlagen wird.

Geschäftsberichte

Achten Sie beim FTSE am Dienstag auf die Ergebnisse des dritten Quartals von Ocado. Die Anleger möchten unbedingt wissen, wie die Marks & Spencer-Partnerschaft begonnen hat. Anleger werden auch Antworten auf die ewige Frage haben wollen – wo ist das Geld? Ocados Aktienkurs schoss beim diesjährigen Boom des Online-Handels in die Höhe. Die Zunahme von 80% im Jahre 2020 platziert die Aktie nur hinter Fresnillo was Jahreszuwachs bis heute betrifft.

Es ist jedoch noch nicht wirklich möglich, den Anlegern über einen kostenlosen Gewinn eine Rendite zu liefern.

In der Zwischenzeit ist der Einzehandels-Marktspiegel Next (-16% Year-to-Date) eine Cash Cow, der es selbst mit dem Zusammenbruch der High Street weiterhin gelingt, eine freien Geldfluss zu liefern. Die Halbjahres-Ergebnisse folgen am Donnerstag. Im Juli berichtete das Unternehme, das Verkäufe zum vollen Preis im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 28% gesunken wären, dies aber weitaus besser als erwartet sei und eine Verbesserung gegenüber dem im Handelsbericht vom April vorgestellten Bestfall darstelle. Das Management erzielte einen Jahresgewinn vor Steuern von 195 Mio. GBP.

Highlights auf XRay diese Woche

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17.00 UTC 14-⁠Sep Blonde Markets
From 15.30 UTC 15⁠⁠-⁠⁠Sep Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
13.00 UTC 16⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠Sep Indices Insights
14.45 UTC 17⁠-⁠⁠⁠⁠⁠Sep Master the Markets
17.00 UTC 17-⁠⁠⁠⁠⁠Sep Election2020 Weekly

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

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09.00 UTC 14-Sep Eurozone Industrial Production
01.30 UTC 15-Sep RBA Monetary Policy Meeting Minutes
02.00 UTC 15-Sep China Industrial Production & Retail Sales
06.00 UTC 15-Sep UK Unemployment Rate, Claimant Count Change
09.00 UTC 15-Sep Germany, Eurozone ZEW Economic Sentiment
After-Market 15-Sep Adobe – Q3 2020
After-Market 15-Sep FedEx
06.00 UTC 16-Sep UK Consumer Price Index
12.30 UTC 16-Sep US Retail Sales
14.30 UTC 16-Sep US EIA Crude Oil Inventories
18.00 UTC 16-Sep FOMC Interest Rate Decision, Economic Projections
18.30 UTC 16-Sep FOMC Press Conference
22.45 UTC 16-Sep New Zealand Quarterly GDP
01.30 UTC 17-Sep Australia Employment Change, Jobless Rate
04.00 UTC 17-Sep Bank of Japan Rate Decision & Statement
11.00 UTC 17-Sep Bank of England Interest Rate Decision
12.30 UTC 17-Sep US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 17-Sep US EIA Natural Gas Storage
23.30 UTC 17-Sep Japan Inflation Rate
06.00 UTC 18-Sep UK Retail Sales
12.30 UTC 18-Sep Canada Retail Sales
14.00 UTC 18-Sep US Preliminary University of Michigan Sentiment Index

Wochenausblick: Brexit-Gespräche beginnen wieder, EZB schießt sich auf Wechselkurs ein

Brexit-Gespräche gehen diese Woche in eine weitere Runde Kuhhandel, der bisher wenig Fortschritt gebracht hat. Werden die beiden Seiten aus Stillstand ausbrechen können, oder werden die Überschriften den Sterling belasten? Unterdessen findet das Treffen der Europäische Zentralbank nach einem bedeutenden Zuwachs für den Euro statt, was die Entscheidungsträger beunruhigt.

Brexit-Gespräche

Die nächste formelle Gesprächsrunde zwischen der EU und Großbritannien soll diese Woche in London stattfinden und implizit das Ereignisrisiko für GBP-Crosses und das FTSE einführen. Die zugrundeliegende Stimmung ist nicht sehr positiv. Die letzten Diskussionsrunden im August brachten wenig Fortschritt.

Danach sagte Michel Barnier, der Chefunterhändler der EU, dass eine Einigung „unwahrscheinlich“ sei und er sich über den Stand der Dinge Sorgen mache. David Frost, sein britischer Gegenspieler, sagte, dass die Gespräche nützlich seien, aber wenige Fortschritte gebracht hätten.

Informelle Gespräche in der vergangenen Woche brachten auch nicht mehr. Barnier sagte, er sei „besorgt und enttäuscht“ über die Vorgehensweise Großbritanniens bei den Gesprächen.

Das Ringen mit den konkurrierenden Anliegen der Souveränität (UK) und der Integrität des Binnenmarkts (EU) liegt im Herzen der Gespräche. Beide Seiten müssen philosophische Kompromisse eingehen, bevor ein praktischer Kompromiss folgen kann. Hier sehe ich die größte Hürde für das erreichen eines großen, umfassenden Deals.

EZB-Treffen

Die Europäische Zentralbank (EZB) trifft sich inmitten eines starken Zuwachses des Euros, der Entscheidungsträger beunruhigt. Es sieht so aus, als ob 1,20 die Linie im Sand für die Zentralbank war – ein Niveau, das den Chefökonomen Philip Lane dazu veranlasste, zu kommentieren, dass die EZB den Wechselkurs zwar nicht betrachte, „der Euro-Dollar-Kurs jedoch eine Rolle spielt“.

Das war ein Versuch der EZB dem Steigen entgegen zu wirken – ein stärkerer Euro macht es schwieriger Inflation zu schüren und schädigt das Wachstum. Lane ließ die Märkte einfach wissen, dass der Wechselkurs wichtig ist. Das letzte, was wir jetzt gerade brauchen ist ein Währungskrieg, aber die EZB könnte kurz davor stehen, einen zu beginnen. Wir warten ab, was Christine Lagarde zu der Angelegenheit zu sagen hat.

In der Zwischenzeit sollten wir außerdem schauen, ob die EZB der Führung der Federal Reserve folgt und Anzeichen gibt, bereit zu sein, eine Inflation (sollte sie zustande kommen) nicht der Erholung im Weg stehen zu lassen.

Die große Frage ist, ob die EZB nach einem dualen Mandat, wie es etwa die Fed hat, strebt. Faktisch hat sie bereits ein breiteres Mandat. Zusätzlich zu ihrer primären Aufgabe der Unterstützung der Preisstabilität, hat sie ein Mandat die „allgemeine Wirtschaftspolitik“ der EU zu unterstützen. Wenn das nicht grünes Licht zur Unterstützung des Arbeitsmarktes ist, was dann?

In Jackson Hole kündigte die Fed eine Änderung der Politik an, die einen wesentlichen Einfluss auf die Erwartungen in Bezug auf Zinsen und Inflation hat. Die Fed hat eine rationalere Herangehensweise gewählt. Anstatt zu sagen, dass wirtschaftliche Ergebnisse in Modelle passen müssen – die nie mehr als Schätzungen waren – lässt sie die Ergebnisse direkt die Politik bestimmen.

Manche würden sagen, dass das ein Schritt zur völligen Annahme der Modern Monetary Theory (MMT) ist, selbst wenn Powell sich in der Vergangenheit gegen diese Herangehensweise gewehrt hat. Fakt ist, dass die Krise MMT aus dem Hinterland der Wirtschaftstheorien ohne große Diskussion direkt in die Anwendung befördert hat. Powell hat den zentralen Grundsatz der MMT verinnerlicht – warum sollten Millionen von Menschen auf dem wirtschaftlichen Schrottplatz landen und arbeitslos bleiben, nur um die Inflation gering zu halten.

Ich denke, dass die EZB dieser Richtung folgen wird und dass dieses Treffen sehr interessant werden wird.

Die wichtigsten Wirtschaftszahlen

Neben den oben genannten sollte man beachten, dass Montag ein Feiertag, der US Labor Day, ist und die Aktienmärkte geschlossen bleiben. Der englische Hauspreis-Index von Halifax wird am selben Tag, aber kurz vor dem Sentix Anlegervertrauens-Bericht für die Eurozone veröffentlicht.

Am Dienstag sollte man ein Auge auf den NAB-Konjunkturoptimismus-Bericht für Australien werfen, sowie auf die BIP-Zahlen für Japan. Am Mittwoch steht die Entscheidung zu den Zinsraten der Bank of Canada an und es werden die vorläufigen Bestellzahlen von Werkzeugmaschinen aus Japan erwartet, einem interessanten führenden Indikator der Nachfrage. Neben dem Treffen der EZB am Donnerstag gibt es noch die US-PPI-Inflationszahlen und die wöchentliche Rohöl-Inventur. Am Freitag endet die Woche mit BIP-Zahlen für England, US CPI-Inflationszahlen und der Beginn der Eurogroup-Treffen der europäischen Finanzminister.

Die wichtigsten Geschäftsberichte

Neben den Großunternehmen veröffentlichen auch noch folgenden Unternehmen diese Woche ihre Geschäftsberichte: Lululemon, Oracle, Richemont und Slack. Der hauptsächliche Fokus aber sollte vielleicht auf dem Covid-Gewinner Peloton liegen, dessen Aktien in den vergangenen Wochen auf Rekordhöhe geschossen sind.

JPMorgan hob letzte Woche das Preisziel der Aktie auf 105 USD von 58 USD an und fügte sie zur eigenen Top-Pick-Liste hinzu.

„Pelotons größte kurzfristige Herausforderung besteht aus unserer Sicht darin, mit der gestiegenen Nachfrage Schritt zu halten. Die Bestell- und Lieferzeiten für Fahrräder betragen durchschnittlich ~ 6-7 Wochen in den Top-20-DMAs der USA ab unseren Überprüfungen am 1. September“, sagte Analyst Doug Anmuth.

Ein kompletter Wirtschafts- und Firmenveranstaltungs-Kalender ist auf der Plattform einsehbar.

Highlights auf XRay diese Woche

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17.00 UTC 07-Sep Blonde Markets
From 15.30 UTC 08⁠-⁠Sep Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
13.00 UTC 09⁠-⁠⁠⁠⁠Sep Indices Insights
14.45 UTC 10-⁠⁠⁠⁠Sep Master the Markets
17.00 UTC 10-⁠⁠⁠⁠Sep Election2020 Weekly

Wochenausblick: AAPL und TSLA Aktiensplit, Dow umverteilt, NFP im Fokus

Was kommt für Apple und Tesla, wenn der Aktiensplit in Kraft tritt? Wie wird der Dow auf die neusten Markt-Updates reagieren? Und kann der US-Arbeitsmarkt (Nonfarm Payrolls) den starken Wachstumstrend fortsetzen?

Apple und Tesla Splits

Diese Woche werden Apple und Tesla anfangen, nach in Kraft treten des letzten Splits, zu neuen Preisen zu handeln. AAPL wird ein Viertel günstiger, TSLA ein Fünftel. Beide Aktien haben seit Bekanntgabe des Splits eine enorme Aufwertung erfahren. Apple ist letzte Woche über 500 USD je Aktie gestiegen, und Tesla ist weiter gestiegen, nachdem es kürzlich 2.000 USD gesprengt hatte.

Aktien gehen nach einem Split häufig etwas zurück, da Besitzer einige der zusätzlichen Aktien verkaufen, um einen Profit aus der jüngsten Wertschätzung zu schöpfen, was allerdings vorübergehend sein könnte. Apple wird bald seine neueste iPhone-Reihe herausbringen, unter anderem auch ein mit Spannung erwartetes 5G-Modell. Teslas anstehendes „Battery Day“-Event, geplant für den 22. September, könnte Bekanntmachung frischer Innovationen mit sich bringen, die die Reichweite und Leistung der eigenen Autos verbessern könnte.

Hier können Sie mehr über Aktiensplits erfahren und welchen Einfluss sie auf offene Handelspositionen haben.

Fokus auf Dow Jones Industrial Average

Nach dem Apple-Aktiensplit wird der Dow Jones Industrial Average eine komplett neue Angelegenheit sein. Anders als der S&P 500, der auf Marktkapitalisierung basiert, ist der Dow ist ein Preis-gewichteter Index, sodass eine Abnahme des Apple-Aktienpreises um 75% zu einigen Änderungen führen muss.

Zu aller erst wird Apple nicht länger die größte Gewichtung im Index haben und vom ersten auf den 17. Platz abrutschen. Das bedeutet, dass die Volatilität der Aktie einen geringeren Einfluss auf den Dow hat als bisher. United Health wir die größte Aktie im Index werden und damit zu mehr Einfluss gelangen.

Außerdem sind einige Aktien aus dem Index entfernt worden, um mehr Platz für neue zu schaffen und so die Zusammensetzung bei etwa einem Viertel Tech-Aktien zu halten. Hier können Sie mehr über die Änderungen erfahren.

Gewinne von Zoom Video Communications

Seit dem Beginn der Pandemie ist Zoom zu einem essentiellen Werkzeug für Unternehmen auf der ganzen Welt geworden. Zusätzlich ist die persönliche Nutzung stark gestiegen, da Nutzer es von der Date-Night bis zum Streamen von Hochzeiten und sogar Beerdigungen für so ziemlich alles nutzen. Kundenzahlen stiegen 354% im Vergleich zum Vorjahr im ersten Quartal des Unternehmens, Umsatz stieg um 169%.

Darauf hin haben sich Anleger auf die Aktie gestürzt, was ZM dieses Jahr bisher 330% nach oben hat schießen lassen.

Dieses mal betrachten Analysten die Verkäufe von beinahe 500 Millionen USD und einem Gewinn je Aktie von 0,45 USD pro Aktie – was einem jährlichen Wachstum von 462,5% entspricht.

Rückschnitt des OCR durch die Reserve Bank of Australia?

Die Reserve Bank of Australia trifft sich diese Woche. Letzten Monat beschlossen Entscheidungsträger weitere quantitative Lockerungen und bestätigten, dass der volle Lockdown in Victoria – dem zweitgrößten Bundesstaat nach Bevölkerung und Wirtschaftsleistung – ökonomische Konsequenzen haben würde, ließen die Zinsen aber gleich.

ASX-Cashrate-Futures zeigen, dass eine knappe Mehrheit der Marktteilnehmer von der RBA erwartet, diesmal die Zinsen auf 0% zu drücken. Allerdings hat Gouverneur Philip Lowe die Idee ins Spiel gebracht, die Zinsen auf 0,1% zu kürzen, wenn weitere Anpassungen nötig sein sollten, sodass selbst wenn die Entscheidungsträger weitere Lockerungen für nötig erachten, sie nicht komplett auf null gehen müssten.

US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft

Auf den US-Beschäftigungszahlen am Freitag wird natürlich ein Hauptaugenmerk liegen. Das Jobwachstum übertrag letzten Monat wiedereinmal die Prognosen, obwohl die Erholungsrate durch steigende Coronavirus-Fälle, die Neuanstellung verlangsamen, auf 1,763 Millionen zurück gegangen ist.

Jüngste Antragszahlen zur Arbeitslosigkeit haben weiter fallende Zahlen erstmaliger und weiterführender Anträge gezeigt: so ist die Zahl der Erstanträge für Arbeitslosenhilfe in der auf den 8. August endenden Woche zum ersten mal seit Beginn der Pandemie auf unter 1 Million gesunken. Der vier-Wochen-Durchschnitt für Anfragen sinkt seit einigen Wochen stetig, wie auch die Zahlen weiterführender Anträge.

Highlights auf XRay diese Woche

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07.15 UTC Daily European Morning Call
12.00 UTC 31⁠⁠-⁠⁠⁠Aug Master the Markets
From 15.30 UTC 1-Sep Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 3-⁠⁠⁠Sep Election2020 Weekly

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

12.00 UTC 31-Aug German Preliminary CPI
After-Market 31-Aug Zoom Video Communications – Q2 2021
00.45 UTC 01-Sep China Caixin Manufacturing PMI
4.30 UTC 01-Sep RBA Official Cash Rate Decision
7.15 – 8.00 UTC 01-Sep Finalised Eurozone Manufacturing PMIS
8.30 UTC 01-Sep Finalised UK Manufacturing PMI
10.00 UTC 01-Sep Eurozone Flash CPI
14.00 UTC 01-Sep US ISM Manufacturing PMI
1.30 UTC 02-Sep Australia Quarterly GDP
14.30 UTC 02-Sep US EIA Crude Oil Inventories
1.30 UTC 03-Sep Australia Trade Balance
00.45 UTC 03-Sep China Caixin Services PMI
7.15 – 8.00 UTC 03-Sep Finalised Eurozone Services PMIs
8.30 UTC 03-Sep Finalised UK Services PMI
12.30 UTC 03-Sep US Jobless Claims
14.00 UTC 03-Sep US ISM Nonmanufacturing PMI
14.30 UTC 03-Sep US EIA Natural Gas Storage
1.30 UTC 04-Sep Australia Retail Sales
6.00 UTC 04-Sep German Factory Orders
12.30 UTC 04-Sep US Nonfarm Payrolls, Unemployment Rate

Wochenausblick: FOMC-Sitzungsberichte, Walmart Gewinne, nächste PMI-Runde im Fokus

US-Discounter Walmart und Target, sowie die Baumärkte Home Depot und Lowe’s veröffentlichen diese Woche ihre Gewinne. Mit der Ausnahme von Target, haben diese Aktien die Ergebnisse des S&P 500 dramatisch übertroffen. Die Aussicht zur globalen Geldpolitik erhält diese Woche, dank der Sitzungsberichte der FOMC, EZB und RBA, ein Update, während Flash-PMIs für August helfen werden, die Wachstumsaussicht für Q3 zu formen.

Gewinne: Walmart, Target, Home Depot, Lowe’s

Discounter wie Walmart und Target, sowie Baumärkte wie Home Depot und Lowe’s schossen seit dem Tiefpunkt im März in die Höhe. Walmart liegt 11% über dem Startniveau von Anfang 2020, obwohl das im Vergleich zu den 28% von Home Depot und den 30% von Lowe`s gering erscheint. Target ist die Ausnahme, obwohl die bisherigen Jahreszugewinne von 5% der Aktie den weiteren Markt etwas übertreffen.

Laut Analysten der Bank of America, könnten Target und Walmart starke Gewinne bekannt geben, dank erweiterten Einkommensgebieten, einer frühzeitigen Ausweitung des eCommerces und sinkenden Kosten – außerdem wurden im Q1 der Großteil der von Covid verursachten Kosten verbucht.

Home Depot und Lowe’s schossen in die Höhe, da Anleger auf eine starke Konsumnachfrage, durch Menschen, die genug von den Häusern haben, in denen sie seit Monaten festsitzen. Beide konnten im ersten Quartal geöffnet bleiben, obwohl andere Geschäfte schließen mussten, was half, die Verkäufe zu steigern. Die Märkte werden darauf achten, ob dies mit der Wiedereröffnung anderer Firmen insgesamt zu einer Mäßigung im zweiten Quartal geführt hat.

FOMC- und RBA-Sitzungsberichte, EZB-Jahresabschluss

Wir werden diese viele Einblicke in die Gedanken der Zentralbänker der Welt erhalten, dank der jüngsten Sitzungsberichte des Federal Open Market Committees, der Europäische Zentralbank und der Reserve Bank of Australia.

Die Fed, EZB und RBA haben in ihren jüngsten Treffen ihre Politik alle unverändert belassen, während sie ihren Einsatz zur Unterstützung der Wirtschaft wiederholten. Das Protokoll wird weitere Informationen zu ihren jeweiligen Aussichten und zur Sorge der politischen Entscheidungsträger über die Risiken der zweiten Welle enthalten.

Flash-PMIs werden helfen, Q3-Aussicht zu formen

Jetzt da für das zweite Quartal die BIP-Daten der größten Volkswirtschaften da sind (in vorläufiger Form zumindest), kann sich der Fokus auf die Aussicht für Q3 verschieben. Die nächsten Flash-PMIs von Markit decken den August ab und werden dazu beitragen, die Erwartungen an das Erholungstempo in diesem Quartal zu prägen.

Die neuesten Herstellungs-, Dienstleistungs- und Kompositzahlen werden für die Eurozone, England und die USA erwartet. Die Kompositzahlen vom Juli zeigten, dass die Wirtschaftstätigkeit in der Eurozone am schnellsten seit etwas mehr als zwei Jahren gewachsen war, während die Expansion in Großbritannien die schnellste seit Juni 2015 war.

UK-Inflation, Einzelhandelsabsatz

Das Preiswachstum in Großbritannien lag im Juni leicht über der Prognose und stieg von 0,5% auf 0,6% zum Vorjahr, gegenüber den Erwartungen eines Rückgangs auf 0,4%. Die Inflation liegt dennoch beim vier-Jahres-Tief und Analysten glauben nicht, dass der Anstieg im Juni der Beginn eines anhaltenden Aufwärtstrends ist. Es wird erwartet, dass die Reservekapazität in der Wirtschaft das Preiswachstum bremsen bzw. weiter verlangsamen wird.

Einzelhandelsabsätze stiegen im Juni stärker als erwartet und sprangen in dem Monat 13,9%, folgend auf die 12,3% Wachstum im Mai. Trotz dieses Wachstums haben viele Geschäfte in letzter Zeit den Abbau von Arbeitsplätzen angekündigt. Daten des Verbands des Britischen Einzelhandels deuten auf weiteres Absatzwachstum im Juli hin, da Online-Verkäufe hier aber den Großteil ausmachen, ist die Gefahr für die englischen Ladengeschäfte noch nicht gebannt.

Highlights auf XRay diese Woche

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07.15 UTC Daily European Morning Call
12.00 UTC 17⁠-⁠⁠Aug Master the Markets
From 15.30 UTC 18-⁠⁠Aug Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 19-⁠⁠Aug Using candlestick charts to form the basis of your trading analysis
17.00 UTC 20⁠-⁠⁠Aug Election2020 Weekly

Top Quartalsberichte diese Woche

22.30 GMT 17-Aug BHP Billiton – Q4 2020
Pre-Market 18-Aug Walmart – Q2 2021
Pre-Market 18-Aug Home Depot – Q2 2020
Pre-Market 19-Aug Lowe’s Companies – Q2 2020
Pre-Market 19-Aug Target Corp – Q2 2020
After-Market 19-Aug NVIDIA – Q2 2021
After-Market 20-Aug Ross Stores – Q2 2020

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

01.30 GMT 18-Aug RBA Monetary Policy Meeting Minutes
06.00 GMT 19-Aug UK Inflation
14.30 GMT 19-Aug US EIA Crude Oil Inventories
18.00 GMT 19-Aug US FOMC Meeting Minutes
11.30 GMT 20-Aug ECB Monetary Policy Meeting Accounts
12.30 GMT 20-Aug US Weekly Jobless Claims
14.30 GMT 20-Aug US EIA Natural Gas Storage
06.00 GMT 21-Aug UK Retail Sales
07.15 – 08.00 GMT 21-Aug Eurozone Flash PMIs (Composite, Manufacturing, Services)
08.30 GMT 21-Aug UK Flash PMIs (Composite, Manufacturing, Services)
12.30 GMT 21-Aug Canada Core Retail Sales
13.45 GMT 21-Aug US Flash Manufacturing PMI

Wochenausblick: UK-BIP im Fokus, werden Arbeitsmarktzahlen helfen, Zweifel zur wirtschaftlichen Erholung auszuräumen?

Diese Woche werden eine Vielzahl von Wachstums- und Arbeitsmarktzahlen erwartet, die das Bild zur Lage der Weltwirtschaft weiter verbessern sollten, während Sentiment-Daten Klarheit zur weiteren Aussicht schaffen könnten. Die RBNZ wird die jüngsten Entscheidungen zur Geldmarktpolitik bekannt geben und die Ölmärkte könnten eine größere Volatilität sehen, durch Berichte der Internationalen Energie-Agentur und OPEC.

Englisches Q2-BIP, geringerer Rückgang aber längere Erholung?

Die ersten Schätzungen zu den englischen BIP-Zahlen für das zweite Quartal werden am Mittwoch erwartet. Analysten haben einen Rückgang in Höhe von 20,4% in diesem Quartal vorhergesagt. Letzte Woche gab die Bank of England bekannt, dass sie davon ausgehen, dass der Q2-Fall „weniger schlimm“ als ursprünglich angenommen werden wird, obwohl die Zeitspanne für die Erholung ausgeweitet wurde.

Eine zweite Lesung des BIP der Eurozone ist ebenfalls für diese Woche geplant – die Wirtschaft fiel nach vorläufigen Schätzungen zwischen April und Juni um einen Rekordwert von -12,1%, und diesmal werden keine Änderungen erwartet.

Arbeitsmarktzahlen der Schlüsse, da Fragen zur Geschwindigkeit der Erholung wachsen

Die Beschäftigungsdaten sind nach wie vor eine der wichtigsten Messgrößen für die wirtschaftliche Erholung von Covid-19. Die Zahlen werden allerdings durch neue Einschränkungen in Großstädten und Regionen der größten Volkswirtschaften der Welt bedroht.

Die Arbeitslosenquote lieft derzeit bei 3,9%, aber einige Analysten erwarten, dass die Zahlen für Juni einen Sprung auf 6% offenbaren werden. Nach jüngsten Vorhersagen der Bank of England könnte die Arbeitslosenquote zum Ende des Jahres bei 7,5% liegen. Wir werden ebenfalls die Zahlen für die Anträge auf Arbeitslosengeld für Juli erhalten.

Auch für Australien werden die monatlichen Zahlen zum Arbeitsmarkt erwartet, während die wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen weiter im Fokus stehen bleiben.

Haben neue Corona-Einschränkungen Verbraucher- und Geschäftsklima getroffen?

Zahlen zum Konsumenten- und Geschäftsklima diese Woche enthalten das australisches NAB Business Confidence und Westpac Consumer Confidence, die ZEW Economic Sentiment Indizes für die Eurozone und Deutschland und den neuesten University of Michigan Consumer Sentiment Index aus den USA. Die Stimmung könnte durch neue Einschränkungen, die zur Kontrolle der Verbreitung des Virus eingeführt wurden, geschädigt sein.

Außerdem wichtig diese Woche, sind chinesische und amerikanische Inflationsraten sowie Einzelhandelsabsätze.

RBNZ Zinssatz-Entscheidung

Jüngste Wirtschaftsdaten deuten darauf hin, dass die Reserve Bank of New Zealand derzeit möglicherweise keine weiteren politischen Anpassungen vornehmen muss, obwohl ein Anstieg der Hedge-Fonds-Wetten gegen die Kiwi darauf hindeutet, dass das Smart Money in naher Zukunft weitere Impulse erwartet.

Q2-Arbeitsmarktzahlen zeigten einen kleinere Abnahme der Beschäftigtenzahlen als erwartet und, dank einer Korrektur der Zahlen für das erste Quartal nach oben, liegt die Arbeitslosenrate unerwartet konstant bei 4%.

Die Inflationserwartungen der Unternehmen sind ebenfalls von 1,2% auf 1,4% gestiegen, was bedeutet, dass sich die Aussichten für beide Bereiche, die die RBNZ berücksichtigen soll, verbessert haben.

IEA & OPEC Ölmarktberichte

Neben den wöchentlichen US-UVP-Rohölbestandsdaten sollten Rohstoffhändler auch auf die neuesten Ölmarktberichte der Internationalen Energieagentur und der OPEC achten.

Die jüngsten Öl-Inventurzahlen für die USA waren bullisch und zeigten in den letzten zwei Wochen eine große Nachfrage. Händler werden sich wünschen, dass die IEA und OPEC einen weiteren Anstieg der Nachfrage erwarten werden.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

07.15 UTC Daily European Morning Call
17.00 UTC 10-⁠Aug Blonde Markets
From 15.30 UTC 11⁠-⁠Aug Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 13-⁠Aug Election2020 Weekly
12.00 UTC 14⁠-⁠Aug Marketsx Platform Walkthrough

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

01.30 GMT 10-Aug China Inflation Rate
After-Market 10-Aug Occidental Petroleum
01.30 GMT 11-Aug Australia NAB Business Confidence
06.00 GMT 11-Aug UK Claimant / Employment Change & Unemployment Rate
09.00 GMT 11-Aug Eurozone / Germany ZEW Economic Sentiment
02.00 GMT 12-Aug RBNZ Interest Rate Decision
06.00 GMT 12-Aug UK Preliminary Q2 GDP
09.00 GMT 12-Aug Eurozone Industrial Production
Pre-Market 12-Aug Tencent Holdings – Q2 2020
12.30 GMT 12-Aug US Inflation Rate
14.30 GMT 12-Aug US EIA Crude Oil Inventories
12-Aug OPEC Monthly Oil Market Report
After-Market 12-Aug Cisco Inc – Q4 2020
01.30 GMT 13-Aug Australia Employment Change / Unemployment Rate
06.00 GMT 13-Aug Germany Finalised Inflation
08.00 GMT 13-Aug International Energy Agency Oil Market Report
12.30 GMT 13-Aug Initial Jobless Claims
14.30 GMT 13-Aug US EIA Natural Gas Storage
02.00 GMT 14-Aug China Industrial Production and Retail Sales
09.00 GMT 14-Aug Eurozone Q2 GDP 2nd Estimate
12.30 GMT 14-Aug US Retail Sales
14.00 GMT 14-Aug University of Michigan Sentiment Index

Wochenausblick: Arbeitsmarktzahlen im Fokus angesichts durch US-Lockdowns gefährdeter Erholung

Die Earning-Season neigt sich dem Ende zu, aber der Q3-Bericht von Walt Disney wird diese Woche noch im Fokus stehen. Auf der volkswirtschaftlichen Seite halten die RBA und die BoE beide Treffen zur Geldpolitik und die Freitag erscheinenden Berichte zu den Nonfarm-Payrolls drohen die Volatilität der Märkte bis zum Wochenende zu erhalten.

PMIs von Markit, Caixin, ISM auf dem Weg

Eine Reihe PMIs wird diese Woche weitere Informationen zum Zustand der Weltwirtschaft liefern. Abschließende PMIs für Produktion und Dienstleistung werden für die Eurozone, England und die USA erwartet. Der genau im Auge behaltene chinesische Caixin Manufacturing PMI erscheint bereits am Montag, der Services PMI zur asiatischen Sitzung am Mittwoch.

Außerdem erwartet werden diese Woche die ISM Manufacturing- und Nonmanufacturing-Indizes. Vom Nonmanufacturing-Index wird ein leichter Rückgang erwartet, nach dem Ansprung von 12 im Bericht von Juni, bleibt dabei aber stabil im Wachstumsbereich.

Treffen der Reserve Bank of Australia – kommt eine Reaktion auf die jüngste Deflation?

Die Reserve Bank of Australia trifft sich vor dem Hintergrund steigender Coronavirus-Fälle, weltweit und im eigenen Land.

Neue Einschränkungen bedrohen die Wiedereröffnung der Wirtschaft und vor kurzem erschienene VPI-Zahlen legen offen, dass das Preisniveau im Q2 aufs Jahr gerechnet zum ersten mal seit 1997 gefallen ist und der Verbraucherpreisindex den größten Einbruch seit Beginn der Aufzeichnungen verbucht hat.

Die Märkte werden wahrscheinlich von der Politik erwarten, mehr zur Stimulation einer Inflation zu tun. Da Zinsraten effektiv bereits bei null liegen und es kein Interesse gibt noch tiefer zu gehen, lieft der Fokus darauf, ob die RBA jetzt oder in naher Zukunft andere Konjunkturmaßnahmen für nötig hält.

Walt Disney Gewinne

Investoren werden auf drei Schlüsselfaktoren ganz besonders achten im Q3-Gewinnbericht von Disney, der nach Börsenschluss am 4. August erwartet wird. Der Großteil des Einkommens der Firma kommt aus Vergnügungsparks – einige davon sind wieder geöffnet, aber andere bleiben über die ursprünglich angepeilten Eröffnungstermine hinaus wegen steigender Corona-Fallzahlen geschlossen.

Verzögerungen, nicht nur in der Veröffentlichung von Blockbuster-Filmen, sondern auch in der der Produktion, werden einen Einfluss auf das Saldo und Empfehlungen haben.

Disney+ könnte hier einen Lichtblick bedeuten – die Maßnahmen zum Coronavirus haben zu einem raketenhaften Anstieg der Abo-Zahlen für den Rivalen Netflix gesorgt und Investoren werden genau zusehen, ob Disney einen ähnlichen Boom genossen hat.

Bank of England Zinsentscheidung, Inflationsbericht

Der geld- und währungspolitische Ausschuss der Bank of England wird am Donnerstag die jüngsten Entscheidungen zur Geldmarktpolitik bekannt geben.

Chefökonom Andy Haldane sagte vor kurzem dem Treasury Select Committee, dass er glaube, dass sich die englische Wirtschaft um „etwa die Hälfte“ von den riesigen Einbrüchen im März und April erholt hätte, warnte aber davor, dass die Arbeitslosigkeit Höhen erreichen könnte, die man seit den 80er Jahren nicht mehr gesehen hat.

Haldane nannte einige Strategien, die die Bank of England einsetzen könnte, wenn die Politik diese für nötig erachten würde – jedes Wort zu Negativzinsen wäre direkt in den Schlagzeilen, aber die MPC könnten auch zusätzliche quantitative Lockerungen, Credit Easing und Forward Guidance in Betracht ziehen.

Es werden gerade aber keine Änderungen der Zinsrate oder der quantitative Lockerung erwartet. Die BoE wir außerdem am Donnerstag die neuesten Zahlen zur Inflation veröffentlichen.

Nonfarm-Payrolls – verlangsamen neue Corona-Einschränkungen die Erholung des Arbeitsmarktes?

Die US-Zahlen zu Nonfarm-Payrolls werden am Freitag erwartet. Die letzten zwei Berichte haben eine enorme Erholung nach dem Wegfall von 20 Millionen Stellen im April gezeigt, mit 2,7 Millionen neuen Stellen im Mai und 4,8 Millionen im Juni. Ökonomen erwarten die Schaffung 2,2 Millionen zusätzlicher Stellen für Juli zu sehen.

Es ist noch ein langer Weg, bis die USA wieder auf dem Beschäftigungsniveau von vor der Corona-Krise angelangt sind und steigende Corona-Fallzahlen und frische Einschränkungen auf Geschäfte in vielen Staaten könnte sich negativ auf zukünftiges Stellenwachstum auswirken.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

07.15 UTC Daily European Morning Call
12.00 UTC 03-Aug Master the Markets with Andrew Barnett
From 15.30 UTC 04-Aug Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 06-Aug Election2020 Weekly
12.00 UTC 07-Aug Marketsx Platform Walkthrough

Top Quartalsberichte diese Woche

Hier sind einige der größten, für diese Woche angekündigten Quartalsberichte:

05.30 UTC 04-Aug Bayer – Q2
04-Aug Sony – Q1
Pre-Market (UK) 04-Aug BP – Q2
After-Market 04-Aug Walt Disney – Q3
05.00 UTC 05-Aug Allianz – Q2
Pre-Market 05-Aug Regeneron
06.00 UTC 06-Aug Glencore – Q2
06-Aug Adidas – Q2
Pre-Market 06-Aug Siemens – Q3
06-Aug Uber – Q2

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

01.45 UTC 03-Aug China Caixin Manufacturing PMI
07.15 UTC – 08.00 UTC 03-Aug Finalised Eurozone Manufacturing PMIs
08.30 UTC 03-Aug Finalised UK Manufacturing PMI
14.00 UTC 03-Aug US ISM Manufacturing PMI
04.30 UTC 04-Aug RBA Interest Rate Decision
22.45 UTC 04-Aug New Zealand Quarterly Employment Change / Jobless Rate
01.45 UTC 05-Aug China Caixin Services PMI
07.15 UTC – 08.00 UTC 05-Aug Finalised Eurozone Services PMIs
08.30 UTC 05-Aug Finalised UK Services PMI
14.00 UTC 05-Aug US ISM Nonmanufacturing PMI
14.30 UTC 05-Aug US EIA Crude Oil Inventories
11.00 UTC 06-Aug Bank of England Rate Decision, Monetary Policy Report
12.30 UTC 06-Aug US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 06-Aug US Natural Gas Storage
01.30 UTC 07-Aug RBA Monetary Policy Statement
06.00 UTC 07-Aug Germany Industrial Production / Trade Balance
12.30 UTC 07-Aug US Nonfarm Payrolls, Average Earnings, Jobless Rate

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