Wochenausblick: Big Tech Gewinne heizen vor der Wahl die Volatilität an

Es wird voraussichtlich eine volatile Woche für die US-Märkte, da die Earnings Season an der Wall Street mit den Berichten von Big Tech weitergeht. Apple, Amazon, Microsoft, Alphabet und Facebook sind unter den größten Namen, die ihre Quartalsberichte veröffentlichen. Währenddessen hört man viel von den Zentralbanken, mit Treffen der Bank of Japan, der Bank of Canada und der Europäischen Zentralbank. Und natürlich zählen wir alle die Tage bis zur Präsidentschaftswahl im November und behalten alle Augen auf dem Vix.

Big Tech Gewinne

Es ist eine große Woche für Geschäftsberichte und der Fokus wird zweifelsfrei auf den FAANGs liegen, mit den Donnerstags erwarteten Geschäftsberichten von Apple (AAPL), Amazon (AMZN), Alphabet (GOOGL) und Facebook (FB). Die Geschäftsberichte kommen im Schatten einer kartellrechtlichen Ermittlung, die das US-Justizministerium (DOJ) gegen Googles Muttergesellschaft Alphabet gestartet hat. Der Fokus der Ermittlungen liegt auf Vereinbarungen, die Alphabet mit Handy-Herstellern und Netzanbietern gemacht hat, um Google als Standardsuchmaschine auf neuen Handys auszuliefern. Während Anleger das bisher nicht groß tangiert hat, könnten die Geschäftsberichte zu einer größeren Volatilität auf dem Aktienmarkt führen.

Es bestehen weiter Bedenken, dass der Fall zu einem Aufschwung für das Service-Angebot von Apple führen könnte. Das DOJ sagt, dass Apple zwischen 8 und 12 Milliarden USD an Google verdient, was etwa 17-26% des Umsatzes des Service-Bereichs von Apple entspricht. Apple hat vor kurzem das iPhone 12 vorgestellt, mehr und mehr ist der hohe Aktienwert aber durch das Ökosystem und Umsatz aus dem Service-Bereich bedingt. Nichtsdestotrotz bleiben Analysten bullisch was die Tech-Giganten angeht, die weiterhin unter den größten Gewinnern dieses Jahres bleiben. Microsoft veröffentlicht seine Berichte am Dienstag und eine Vielzahl weiterer Aktien mit hoher Marktkapitalisierung folgen in den kommenden Tagen.

EZB

Mit steigendem Euro gegen den US-Dollar liegt der Fokus der Devisenmärkte auf dem Treffen der Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag. Die Märkte wetten immer stärker darauf, dass die EZB weitere Lockerungen anleitet, um die stockende Konjunktur und stagnierende Preise anzuheizen. Die Eurozone begann im September ihren zweiten Monat der Deflation in Folge und die Risiken weiterer Einschränkungen im Block auf die wirtschaftliche Entwicklung haben sich seit dem letzten Treffen deutlich verschlechtert. Die Gefahr eines Rückfalls in eine Rezession ist real. So sagte Christine Lagarde vor kurzem, dass das Wiederaufflammen des Virus eine klare Gefahr für die Wirtschaft ist. Angesichts der trüben Aussichten und des schrecklichen Inflationsumfelds scheint es überaus wahrscheinlich, dass die EZB ihr Anleihenkaufprogramm bis Dezember um weitere 500 Mrd. EUR erhöhen wird.

Um einen Eindruck der Stimmung in der EZB zu erhalten, sagte der normalerweise falkenartige österreichische Kopf der Zentralbank Robert Holzmann vor kurzem: „Weitere belastbare, weitergreifende oder striktere Maßnahmen benötigen wahrscheinlich kurzfristig monetäre und steuerliche Anpassungen.“

In der Zwischenzeit finden diese Woche außerdem Treffen der Bank of Japan und der Bank of Canada statt.

Wirtschaftsdaten

Der vorläufige Bericht zum Wachstum des US-BIP im dritten Quartal wird das Highlight der Märkte sein, die nach Hinweisen suchen, wie schnell und nachhaltig die Erholung von statten geht. Es wird auf Grund der Wiedereröffnung der Geschäfte nach dem ersten Lockdown von einem Wirtschaftswachstum um die 30% gerechnet. Die Prognose der Fed von Atlanta geht davon aus, dass die Wirtschaft im Quartal um 35% gewachsen ist – aber dies verdeckt natürlich den tatsächlichen Schaden, wenn dieses Wachstum auf einen Absturz von 31% im zweiten Quartal folgt. Der Bericht zum BIP kommt für Donald Trump genau richtig, der in der Lage sein wird, behaupten zu können, die Wirtschaft laufe spitze.

Wahlbeobachtung

Die letzte Hürde: Umfragewerte ändern sich wahrscheinlich nicht viel – die Anzahl der unentschiedenen Wähler ist diesmal klein. Biden hat landesweit einen starken Vorsprung, aber bei den hart umkämpften Schlüsselstaaten, die das Rennen letztendlich entscheiden, sie es knapper aus. Wir richten am 2. November ein spezielles Vorwahlkampf-Live-Event aus, um die Reaktion der Märkte durchzuspielen.

Top Wirtschafts-Daten der Woche

Öffnen Sie den Wirtschaftskalender auf der Plattform für eine vollständige Übersicht der Veranstaltungen und Ereignisse.

Date  Event 
Oct 26th  German Ifo business climate 
Oct 26th  UK Nationwide house price index 
Oct 26th  US new home sales  
Oct 26th  SNB Chairman Jordan speaks 
Oct 27th  BoJ core CPI 
Oct 27th  US durable goods, core durable goods 
Oct 27th  US CB consumer confidence 
Oct 28th  Australia CPI inflation 
Oct 28th  Bank of Canada rate decision 
Oct 28th  EIA crude oil inventories 
Oct 28th  FOMC member Kaplan speaks 
Oct 29th  Bank of Japan policy statement & economic outlook 
Oct 29th  German preliminary CPI inflation 
Oct 29th  UK mortgage approvals & lending figures 
Oct 29th  US advanced GDP – Q3 
Oct 29th  US weekly jobless claims 
Oct 29th  ECB policy decision & press conference 
Oct 29th  US pending home sales 
Oct 29th  US natural gas storage 
Oct 30th  Tokyo core CPI 
Oct 30th  Japan industrial production 
Oct 30th  French flash GDP 
Oct 30th  German preliminary GDP 
Oct 30th  Eurozone CPI flash estimates 
Oct 30th  Canada GDP 
Oct 30th  US personal spending & core PCE price index 
Oct 30th  Chicago PMI 
Oct 30th  UoM consumer sentiment 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Vergessen Sie nicht unsere täglichen Earnings Season Specials auf XRay einzuschalten, um weitere Updates zu erhalten.

Date  Company  Event 
26-Oct  SAP SE  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Microsoft Corp.  Q1 2021 Earnings 
27-Oct  Pfizer Inc.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Ping An Insurance Co.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Merck Co.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Novartis AG  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Eli Lilly and Co.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  3M Co.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  AMD (Advanced Micro Devices) Inc.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Caterpillar Inc.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  HSBC Holdings plc  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  S&P Global Inc  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  BP plc   Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Visa Inc.  Q4 2020 Earnings 
28-Oct  MasterCard Inc.  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  United Parcel Service Inc. (UPS)  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Amgen Inc.  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  ServiceNow Inc  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Boeing Co.  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Sony Corp.  Q2 2020 Earnings 
28-Oct  GlaxoSmithKline plc (GSK)  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Gilead Sciences Inc.  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Anthem Inc.  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Equinix Inc  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Apple Inc.  Q4 2020 Earnings 
29-Oct  Amazon  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Alphabet  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Facebook Inc.  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Samsung  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  China Life Insurance Co Ltd (A)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Comcast Corp. (Class A)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Shopify Inc (A)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Sanofi S.A.  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  AB InBev SA-NV (Anheuser-Busch InBev)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  American Tower Corp.  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Starbucks Corp.  Q4 2020 Earnings 
29-Oct  Shell (Royal Dutch Shell)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Volkswagen (VW) St.  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Stryker Corp.  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  China Petroleum & Chemical (Sinopec) (A)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  China Life Insurance Co. Ltd.  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  China Construction Bank Corp.  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  AbbVie Inc  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  ExxonMobil Corp. (Exxon Mobil)  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  Chevron Corp.  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  Honeywell  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  PetroChina Co Ltd (A)  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  Postal Savings Bank of China Registered Shs -A-  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  TOTAL S.A.  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  AUDI AG  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  Altria Inc.  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  Colgate-Palmolive Co.  Q3 2020 Earnings 
31-Oct  Berkshire Hathaway Inc.  Q3 2020 Earnings 
31-Oct  Industrial and Commercial Bank of China Ltd (A)  Q3 2020 Earnings 
31-Oct  Industrial & Commercial Bank of China Ltd.  Q3 2020 Earnings 
31-Oct  China Merchants Bank Co Ltd.  Q3 2020 Earnings 
31-Oct  Bank of China Ltd  Q3 2020 Earnings 

 

Wochenausblick: Tesla und Netflix Gewinne werden Tech ankurbeln

Earnings Season an der Wall Street nimmt diese Woche fahrt auf. Tesla steht kurz vor der Veröffentlichung seines Q3-Geschäftsbericht, nachdem sie das Quartal eine Rekordmenge Fahrzeuge ausgeliefert haben. In der Zwischenzeit wird der Covid-Sieger Netflix den Markt mit seinen Quartalszahlen und Abonnenten-Zuwachs auf den neuesten Stand bringen. Anderswo gibt es weniger Zahlen, der Fokus lieft hier am Freitag auf den Flash-PMIs.

Tesla

Tesla-Aktien haben dieses Jahr um 450% zugelegt, da das Unternehmen Verkaufszahlen und Gewinne steigern und Sorgen zu seiner Bilanz zerstreuen konnte. Das Unternehmen veröffentlicht die Zahlen zum dritten Quartal am Mittwoch. Anleger erwarten starke Gewinne im Zuge der Rekord-Auslieferungszahlen in diesem Quartal. Tesla lieferte im dritten Quartal 139.300 Fahrzeuge aus und fertige 145.036. Das ist ein deutlicher Anstieg von den 90.000 Auslieferungen im zweiten Quartal.

Baird-Analyst Ben Kallo hob vor kurzem sein Preisziel für TSLA um 25% an. In einer Notiz, in der er die neutrale Bewertung der Aktie seit Januar wiederholte, hob der Analyst das Preisziel auf 450 USD von 360 USD. Er glaubt, dass sich das Unternehmen nach der Rally der Aktie wieder auf Wachstumsinvestitionen in konzentrieren kann.

„Wir haben ein erhöhtes Interesse an TSLA erlebt, vor allem die Entschlüsselung der Bull-/Bear-Stimmung ab hier“, schrieb Kallo. „Interessanterweise haben wir festgestellt, dass sich Anleger zunehmend auf langfristige Szenarien konzentrieren, im krassen Gegensatz zu vor wenigen Monaten, als der Hauptfokus auf dem kommenden Quartal lag.“ Analysten bleiben geteilter Meinung zu Tesla: 7 empfehlen den Kauf, 10 den Verkauf und 13 raten zum Halten.

 

Netflix

Ein großer Fokus des Markts wird die Anzahl der von Netflix im dritten Quartal neu gewonnenen Abonnenten sein. Lockdowns auf der ganzen Welt brachten in der ersten Hälfte 2020s einen starken Aufschwung, mit einem Anstieg der zahlenden Neu-Abonnenten auf 26 Millionen im Vergleich zu 12 Millionen zur gleichen Zeit im Vorjahr. Das Unternehmen hat für das dritte Quartal 2,5 Millionen zahlende Nettoneuzugänge gegenüber 6,8 Millionen im Vorjahresquartal prognostiziert, da der Anstieg im ersten Halbjahr wahrscheinlich eine gewisse Nachfrage aus der zweiten Jahreshälfte gezogen hat. Das könnte sich allerdings als eine sehr konservative Schätzung herausstellen und Netflix diese Zahl noch schlagen.

Die Anleger werden sich mit dem erneuten füllen der Produktionspläne auch mit dem Cash Burn befassen. Die Investition in Inhalte ist kostenintensiv, aber auch ein wichtiger Hebel für Netflix bei der Überwindung von Konkurrenten in einem Umfeld mit zunehmend größerem Wettbewerb. „Durch die Investition in die Auswahl der Inhalte von Netflix konnte sich das Unternehmen von einer Plattform für Wiederholungen zu einer hochwertigen Quelle für Originalinhalte entwickeln und ist nun Vorführort einiger der größten Filmpremieren, was den Service zu einem essentiellen Bestandteil jeden Unterhaltungspakets für Verbraucher macht“, sagten Analysten von Cannacord Anfang dieses Jahres.

Goldman Sachs, die zuvor festgestellt hatten, dass die „massiven Investitionen in Inhalte, das globale Vertriebsökosystem und die Verbesserung der Wettbewerbsposition des Unternehmens die Finanzergebnisse weiter deutlich über die Konsenserwartungen hinaus treiben werden“, haben kürzlich das Kursziel für die Aktie unter Berufung auf besser-als-erwartete Q3-Ergebnisse von 600 USD auf 670 USD angehoben.

Vergessen Sie nicht unsere täglichen Earnings Season Specials auf XRay einzuschalten, um weitere Updates zu erhalten.

Wirtschaftsdaten

Globale Wirtschaftsdaten sind gerade eher selten. Der Fokus der Earnings Season an der Wall Street wird auf der Richtungsvorgabe für die Märkte liegen. Als nahezu einziges Land, das dieses Jahr mit Wachstum rechnen kann, werden am Montag erwarteten BIP-Zahlen, die Zahlen zur Industrieproduktion und für Investitionen in Sachanlagen Chinas dazu beitragen, den Märkten zu Beginn der Woche eine Richtung zu geben. Die britischen Einzelhandelsumsätze und Inflationszahlen werden nach Hinweisen darauf analysiert, ob die Bank of England die Zinssätze möglicherweise negativ bewertet, nachdem sie einen Brief an Banken gesendet hatte, in dem sie sie auf Zinssätze unterhalb der Null-Untergrenze vorbereitet hat. Freitag werden die PMIs für Flash-Fertigung und -Services für die USA, Großbritannien, die Euro-Zone, Japan und Australien veröffentlicht. Diese werden helfen zu zeigen, ob die Wiedereröffnungsdynamik so schnell wieder vergeht, wie es die Bären fürchten.

US-Wahlbeobachtung

Zu guter Letzt müssen Anlege ein Auge auf den US-Wahlkampf behalten, da seit kurzem der Fokus auf einer möglichen Blauen-Welle und einem Sieg für die Demokraten liegt, der eine Flut an Konjunkturpaketen auf den Markt werfen könnte. Umfragewerte zeigen Joe Biden mit einem gesunden Vorsprung vor Donald Trump, allerdings ist sein Vorsprung in den Wahlentscheidenden umkämpften Bundesstaaten deutlich geringer. Außerdem sah es für Trump zu diesem Zeitpunkt vor vier Jahren tatsächlich schlechter aus als heute, wenn man die wichtigsten „Swing States“ betrachtet. Das Rennen um den Senat erlangt neue Wichtigkeit, da bei einem angenommen Sieg Bidens ein republikanisch kontrollierter Senat Reform-Vorhaben ernsthaft behindern könnte. Sie können mit der näher kommenden Wahl mit erhöhter Volatilität rechnen, aber wie unsere Freund von BlondeMoney letzte Woche bereits gesagt haben, könnte die Angst vor einer Nicht-Anerkennung der Ergebnisse übertrieben sein.

 

Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Event 
Oct 19th  China GDP, fixed asset investment, industrial production 
Oct 19th  BOC business outlook survey 
Oct 20th  RBA meeting minutes 
Oct 21st  UK CPI inflation 
Oct 21st  Canada CPI, retail sales 
Oct 21st  US crude oil inventories 
Oct 21st  Fed Beige Book 
Oct 22nd  German Gfk consumer climate 
Oct 22nd  US weekly initial jobless claims 
Oct 22nd  US CB leading index 
Oct 22nd  Nat gas storage 
Oct 22nd  New Zealand CPI inflation 
Oct 23rd  Flash PMIs – AUS, EZ, Japan, UK, US 
Oct 23rd  UK retail sales 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

Vergessen Sie nicht unsere täglichen Earnings Season Specials auf XRay einzuschalten, um weitere Updates zu erhalten.

Date  Company 
Oct 20th   Procter & Gamble 
Oct 20th   Netflix 
Oct 21st  Tesla 
Oct 21st  Verizon 
Oct 22nd  Amazon* 
Oct 22nd  Intel 
Oct 22nd  Coca-cola 
Oct 22nd  AT&T 
Oct 21st   NextEra Energy 
Oct 20th   Lockheed Martin  
Oct 23rd  American Express 
Oct 23rd  Daimler 
Oct 21st  Biogen 
Oct 19th   Philips 
Oct 20th   UBS 
Oct 20th   Snap (Snapchat) 
Oct 19th   IBM 
Oct 22nd  Valero Energy 
Oct 20th   Vinci 
Oct 20th   Reckitt Benckiser 
Oct 21st   Countrywide 
Oct 21st   William Hill 
Oct 21st   Metro Bank 
Oct 21st   Centamin 

*Slated for this date 

 

 

Wochenausblick: Die Banken beginnen mit der Q3-Berichtssaison, US-Präsidentschaftwahlen im Fokus

Der Beginn der Berichtssaison für das 3.Quartal wird diese Woche auf jeden Fall zu mehr Volatilität führen, aber was ist mit dem zweiten Showdown zwischen Trump und Biden? Die Corona-Diagnose des Präsidenten scheint weitere unentschlossene Wähler in das Biden-Lager geführt zu haben – und es sieht nicht so aus, als ob es eine Debatte geben wird. Aber wir schauen uns die aktuellen Entwicklungen bei den Kampagnen an.

US-Präsidentschaftswahlen

Trump hat bei den US-Wahlumfragen nicht von seiner Covid-19-Infektion profitiert. Biden führt zum Zeitpunkt dieser Meldung in unseren ausgewerteten Wahlumfragen mit fast 10 Punkten. Seine Führung bei den wichtigsten umkämpften Gebieten ist auf 4,6 Punkte geschrumpft. 2016 lag Trump in den wichtigsten umkämpften Staaten 5,1 Punkte hinter Hillary Clinton zurück, aber wir müssen dabei bedenken, dass es diesmal weniger unentschlossene Wähler gibt. Die neuesten Wettquoten geben Biden eine Siegeschance von 65 %.

Chefmarktanalyst Neil Wilson hat einige wichtige Fragen für Banken zu dieser Berichtssaison zusammengestellt.

Banken geben Startschuss für Q3 „Earnings Season“

Der Beginn der Q3 Earnings Season wird diese Woche die Märkte Volatiler werden lassen. Die Banken stehen als erste im Fokus: Citigroup und JPMorgan legen am 13. Oktober vor und Bank of AmericaGoldman Sachs und Wells Fargo folgen am 14. Morgan Stanley veröffentlicht seinen Bericht am 15. Oktober.

Im zweiten Quartal haben die Banken einen sprunghaften Anstieg der Einnahmen aus dem Aktienhandel erlebt, was geholfen hat, den großen Anstieg der Risikovorsorge im Kreditgeschäft auszugleichen. JPM, Goldman Sachs, Citi, Morgan Stanley und Bank of America gaben ihren höchsten kombiniert Umsatz – 33 Mrd. USD – seit einem Jahrzehnt bekannt.

Zu dem Zeitpunkt hatten wir argumentiert, dass Anleger fragen müssten, ob diese außergewöhnlichen Gewinne überhaupt nachhaltig seien und ob die Risikovorsoge nicht weitaus mehr erhöht werden müsste.

Es bestehen Zweifel, ob der Sprung der Handelsgewinne im dritten Quartal fortgesetzt werden können – Jamie Dimon erwartet, dass sie um die hälfte sinken werden. Schlechte Darlehensbereitstellungen könnten allerdings weitaus höher sein.

Chefmarktanalyst Neil Wilson hat einige wichtige Fragen für Banken zu dieser Berichtssaison zusammengestellt.

Gewinnerwartungen für Banken im Q3

(Quelle: Markets.com)

Bank: Gewinnprognose (Anzahl der Schätzungen)

 

Prognose Gewinn je Aktie (Anzahl der Schätzungen)

 

BOA 20,8 Mrd. USD (8) 0,5 USD (23)
GS 9,1 Mrd. USD (15) 5 USD (21)
WFG 17,9 Mrd. USD (17) 0,4 USD (24)
JPM 28 Mrd. USD (19) 2,1 USD (23)
MS 10,4 Mrd. USD (15) 1,2 USD (20)
C 18,5 Mrd. USD (17) 2 USD (21)

Wirtschaftszahlen im Schatten des Fokus’ auf Geschäftsberichte und die Präsidentschaftswahl?

Die Wirtschaftszahlen der Woche könnte diese Woche übergangen werden, bei dem Fokus auf die Unternehmen in Amerika und der zweiten Präsidentschaftsdebatte.

Wir haben diese Woche die Updates zum Arbeitsmarkt in Großbritannien, Australien und den USA im Blick, zusammen mit Stimmungs- und Produktionszahlen aus der Euro-Zone.

US-Inflation, Einzelhandelsabsatzzahlen und der Konsumentenstimmungs-Index der University of Michigan stehen ebenfalls im Fokus, obwohl hier keine großen Überraschungen erwartet werden, zumal die Inflation nach der Übernahme von AIT der FED ziemlich weit steigen müsste, um eine Reaktion herbeizuführen.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

17.00 UTC 12-Oct Blonde Markets
18.00 UTC 13-Oct Webinar: Technical Indicators
09.00 UTC 13-Oct Earnings Season Daily
14.00 UTC 14-Oct Asset in Focus: Weekly Gold Forecast
17.00 UTC 15⁠-⁠Oct Election2020 Weekly

Top Quartalsberichte diese Woche

Pre-Market 13-Oct Johnson & Johnson – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct JPMorgan Chase & Co – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct Citigroup – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct BlackRock – Q3 2020
Pre-Market 14-Oct UnitedHealth – Q3 2020
Pre-Market 14-Oct Bank of America – Q3 2020
Tentative 14-Oct Goldman Sachs – Q3 2020
Pre-Market 15-Oct Morgan Stanley – Q3 2020
Pre-Market 15-Oct Walgreens Boots Alliance – Q4 2020

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge. Ein kompletter Wirtschafts- und Firmenveranstaltungs-Kalender ist auf der Plattform einsehbar.

06.00 UTC 13-Oct UK Unemployment Rate / Claimant Count Change
09.00 UTC 13-Oct Eurozone / German ZEW Economic Sentiment
12.30 UTC 13-Oct US CPI
09.00 UTC 14-Oct Eurozone Industrial Production
00.30 UTC 15-Oct AU Employment Change / Unemployment Rate
12.30 UTC 15-Oct US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 15-Oct US EIA Natural Gas Storage Report
15.00 UTC 15-Oct US EIA Crude Oil Inventories Report
12.30 UTC 16-Oct US Retail Sales
14.00 UTC 16-Oct US Michigan Consumer Sentiment

Banks set to kick off US Q3 earnings season

The S&P 500 rose 8.5% to 3,363 over the third quarter, having hit an all-time of 3580 at the start of September, with an intraday peak at 3588. The market faced ongoing headwinds from the pandemic, but risk sentiment remained well supported through the quarter by fiscal and monetary policy.

A pullback in September erased the August rally but was largely seen as a necessary correction after an over-exuberant period of speculation and ‘hot’ money into a narrow range of stocks.

Q3 earnings come at important crossroads: Expectations for when any stimulus package will be agreed – and how big it should be – continue to drive a lot of the near-term price action, though the market has largely held its 3200-3400 range.

Elevated volatility is also expected around the Nov 3rd election. But next week we turn to earnings and the more mundane assessment of whether companies are actually making any money.

Banks kick off Q3 earnings season

Financials are in focus first: Citigroup and JPMorgan kick off the season formally on October 13th with Bank of America, Goldman Sachs and Wells Fargo on the 14th. Morgan Stanley reports on Oct 15th, In Q2, the big banks reported broadly similar trends with big increases in loan loss provisions offset by some stunning trading earnings.

Wall Street beasts – JPM, Goldman Sachs, Citi, Morgan Stanley and Bank of America – posted near-record trading revenues in the second quarter with revenues for the five combined topping $33bn, the best in a decade. At the time, we argued that investors need to ask whether the exceptional trading revenues are all that sustainable, and whether there needs to be a much larger increase for bad debt provisions.

Meanwhile, whilst the broad economic outlook has not deteriorated over the quarter, it has become clear that the recovery will be slower than it first appeared. Moreover, during Q3 the Fed announced a shift to average inflation targeting that implies interest rates will be on the floor for many years to come, so there is little prospect of any relief for compressed net interest margins.

Meanwhile there is growing evidence of a real problem in the commercial mortgage-backed securities (CMBS) market as new appraisals are seeing large swatches of real estate being marked down, particularly in the hotels and retail sectors.

At the same time, the energy sector has gone through a significant restructuring as we have seen North American oil and gas chapter 11 filings gathering pace through the summer as energy prices remained low. There is a tonne of debt maturing next year but how much will be repaid?

Key questions for the banks

  • Did the jump in trading revenues in Q2 carry through in Q3? Jamie Dimon thought it would halve.
  • On a related note, did the options frenzy in August help any bank more than others – Morgan Stanley?
  • Have provisions for bad loans increased materially over the quarter?
  • How bad are credit card, home and business loans?
  • And how bad is the commercial property sector, especially hotels and retail as evidence from the CMBS market starts to look very rocky?
  • How are bad debts in oil & gas looking?
  • How are job cuts helping Citigroup lower costs; how will its entry into China make a difference to the outlook?
  • How does Wells Fargo manage without an investment arm to lean on? So far it’s been a bit of a mess.
  • Was Warren Buffett right to cut his stake in Wells Fargo and some other US banks? Buffett pulled out airlines first then banks.
  • What do banks think of never-ending ZIRP and does the Fed’s shift affect forecasts at all?
  • How is Morgan Stanley’s wealth management division cushioning any drop in trading revenues?
  • What progress on Citigroup’s risk management system troubles?

Q2 earnings recap

JPMorgan beat on the top and bottom line. Revenues topped $33.8bn vs the $30.5bn expected, whilst earnings per share hit $1.38 vs $1.01 expected. The range of estimates was vast, so the consensus numbers were always going to be a little out.

The bank earned $4.7bn of net income in the second quarter despite building $8.9 billion of credit reserves thanks to its highest-ever quarterly revenue. Loan loss provisions were $10.5bn, which was more than expected and the quarter included almost $9bn in reserve builds largely due to Covid-19.

The consumer bank reported a net loss of $176 million, compared with net income of $4.2 billion in the prior year, predominantly driven by reserve builds. Net revenue was $12.2 billion, down 9%. Credit card sales were 23% lower, with average loans down 7%, while deposits rose 20% as consumers deleveraged.

The provision for credit losses in the consumer bank was $5.8 billion, up $4.7 billion from the prior year driven by reserve builds, chiefly in credit cards.

Trading revenues were phenomenal, rising 80% with fixed income revenues doubling. Return on equity (ROE) rose to 7% from 4% in Q1 but was still well down on the 16% a year before. ROTE rose to 9% from 5% in the prior quarter but was down from 20% a year before.

Citigroup EPS beat at $0.50 vs the $0.28 expected. Trading revenues in fixed income rose 68%, and made up the majority of the $6.9bn in Markets and Securities Services revenues, which rose 48%. Equity trading revenue dipped 3% to $770 million. Consumer banking revenues fell 10% to $7.34 billion, while net credit losses, jumped 12% year over year to $2.2 billion. Net income was down 73% year-on-year.

Since then the bank has offloaded its retail options market making business, leaving Morgan Stanley (reporting Oct 15th) as the major player left in this market. We await to see what kind of impact the explosion in options trading witnessed over the summer had on both. ROE stood at just 2.4% and ROTE at 2.9%.

Wells Fargo – which does not have the investment banking arm to lean on – increased credit loss provisions in the quarter to $9.5bn from $4bn in Q1, vs expectations of about $5bn. WFG reported a $2.4 billion loss for the quarter as revenues fell 17.6% year-on-year.

CEO Charlie Scharf was not mincing his words: “We are extremely disappointed in both our second quarter results and our intent to reduce our dividend. Our view of the length and severity of the economic downturn has deteriorated considerably from the assumptions used last quarter, which drove the $8.4 billion addition to our credit loss reserve in the second quarter.”

Bank of America reported earnings of $3.5 billion, with EPS of $0.37 ahead of the $0.27 expected on revenues of $22bn. Its bond trading revenue rose 50% to $3.2 billion, whilst equities trading revenue climbed 7% to $1.2 billion. But the bank increased reserves for credit losses by $4 billion and suffered an 11% decline in interest income.

Return on equity (ROE) fell to 5.44% from 5.91% in the prior quarter and was down significantly from last year’s Q2 11.62%. Return on tangible equity (ROTE) slipped to 7.63% from 8.32% in Q1 2020 and from 16.24% in Q2 2019.

Morgan Stanley was probably the winner from Q2 as it reported net revenues of $13.4 billion for the second quarter compared with $10.2 billion a year ago. Net income hit $3.2 billion, or $1.96 per diluted share, compared with net income of $2.2 billion, or $1.23, for the same period a year ago.

Wealth Management delivered a pre-tax income of $1.1 billion with a pre-tax margin of 24.4%. Investment banking rose 39%, with Sales and Trading revenues up 68%. MS managed to increase its ROE to 15.7%, and the ROTE to 17.8% from respectively 11.2% and 12.8% in Q2 2019.

Goldman Sachs reported net revenues of $13.30 billion and net earnings of $2.42 billion for the second quarter. EPS of $6.26 destroyed estimates for $3.78. Bond trading revenue rose by almost 150% to $4.24 billion, whilst equities trading revenue was up 46% to $2.94 billion. ROE came in at 11.1% and ROTE at 11.8%.

Expectations

(source: Markets.com)

Bank Forecast Revenues (no of estimates)

 

Forecast EPS (no of estimates)

 

BOA $20.8bn (8) $0.5 (23)
GS $9.1bn (15) $5 (21)
WFG $17.9bn (17) $0.4 (24)
JPM $28bn (19) $2.1 (23)
MS $10.4bn (15) $1.2 (20)
C $18.5bn (17) $2 (21)

 

Shares

None have really managed to match the recovery in the broad market but valuations are compelling.

Goldman trading either side of 200-day EMA

Wells Fargo can’t catch any bid

Bank of America bound by 50-day SMA

Citigroup still nursing losses after reversal in September

JPM breakouts consistently fail to hold above 200-day EMA

Wochenausblick: FOMC-Sitzungsberichte, Walmart Gewinne, nächste PMI-Runde im Fokus

US-Discounter Walmart und Target, sowie die Baumärkte Home Depot und Lowe’s veröffentlichen diese Woche ihre Gewinne. Mit der Ausnahme von Target, haben diese Aktien die Ergebnisse des S&P 500 dramatisch übertroffen. Die Aussicht zur globalen Geldpolitik erhält diese Woche, dank der Sitzungsberichte der FOMC, EZB und RBA, ein Update, während Flash-PMIs für August helfen werden, die Wachstumsaussicht für Q3 zu formen.

Gewinne: Walmart, Target, Home Depot, Lowe’s

Discounter wie Walmart und Target, sowie Baumärkte wie Home Depot und Lowe’s schossen seit dem Tiefpunkt im März in die Höhe. Walmart liegt 11% über dem Startniveau von Anfang 2020, obwohl das im Vergleich zu den 28% von Home Depot und den 30% von Lowe`s gering erscheint. Target ist die Ausnahme, obwohl die bisherigen Jahreszugewinne von 5% der Aktie den weiteren Markt etwas übertreffen.

Laut Analysten der Bank of America, könnten Target und Walmart starke Gewinne bekannt geben, dank erweiterten Einkommensgebieten, einer frühzeitigen Ausweitung des eCommerces und sinkenden Kosten – außerdem wurden im Q1 der Großteil der von Covid verursachten Kosten verbucht.

Home Depot und Lowe’s schossen in die Höhe, da Anleger auf eine starke Konsumnachfrage, durch Menschen, die genug von den Häusern haben, in denen sie seit Monaten festsitzen. Beide konnten im ersten Quartal geöffnet bleiben, obwohl andere Geschäfte schließen mussten, was half, die Verkäufe zu steigern. Die Märkte werden darauf achten, ob dies mit der Wiedereröffnung anderer Firmen insgesamt zu einer Mäßigung im zweiten Quartal geführt hat.

FOMC- und RBA-Sitzungsberichte, EZB-Jahresabschluss

Wir werden diese viele Einblicke in die Gedanken der Zentralbänker der Welt erhalten, dank der jüngsten Sitzungsberichte des Federal Open Market Committees, der Europäische Zentralbank und der Reserve Bank of Australia.

Die Fed, EZB und RBA haben in ihren jüngsten Treffen ihre Politik alle unverändert belassen, während sie ihren Einsatz zur Unterstützung der Wirtschaft wiederholten. Das Protokoll wird weitere Informationen zu ihren jeweiligen Aussichten und zur Sorge der politischen Entscheidungsträger über die Risiken der zweiten Welle enthalten.

Flash-PMIs werden helfen, Q3-Aussicht zu formen

Jetzt da für das zweite Quartal die BIP-Daten der größten Volkswirtschaften da sind (in vorläufiger Form zumindest), kann sich der Fokus auf die Aussicht für Q3 verschieben. Die nächsten Flash-PMIs von Markit decken den August ab und werden dazu beitragen, die Erwartungen an das Erholungstempo in diesem Quartal zu prägen.

Die neuesten Herstellungs-, Dienstleistungs- und Kompositzahlen werden für die Eurozone, England und die USA erwartet. Die Kompositzahlen vom Juli zeigten, dass die Wirtschaftstätigkeit in der Eurozone am schnellsten seit etwas mehr als zwei Jahren gewachsen war, während die Expansion in Großbritannien die schnellste seit Juni 2015 war.

UK-Inflation, Einzelhandelsabsatz

Das Preiswachstum in Großbritannien lag im Juni leicht über der Prognose und stieg von 0,5% auf 0,6% zum Vorjahr, gegenüber den Erwartungen eines Rückgangs auf 0,4%. Die Inflation liegt dennoch beim vier-Jahres-Tief und Analysten glauben nicht, dass der Anstieg im Juni der Beginn eines anhaltenden Aufwärtstrends ist. Es wird erwartet, dass die Reservekapazität in der Wirtschaft das Preiswachstum bremsen bzw. weiter verlangsamen wird.

Einzelhandelsabsätze stiegen im Juni stärker als erwartet und sprangen in dem Monat 13,9%, folgend auf die 12,3% Wachstum im Mai. Trotz dieses Wachstums haben viele Geschäfte in letzter Zeit den Abbau von Arbeitsplätzen angekündigt. Daten des Verbands des Britischen Einzelhandels deuten auf weiteres Absatzwachstum im Juli hin, da Online-Verkäufe hier aber den Großteil ausmachen, ist die Gefahr für die englischen Ladengeschäfte noch nicht gebannt.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

07.15 UTC Daily European Morning Call
12.00 UTC 17⁠-⁠⁠Aug Master the Markets
From 15.30 UTC 18-⁠⁠Aug Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 19-⁠⁠Aug Using candlestick charts to form the basis of your trading analysis
17.00 UTC 20⁠-⁠⁠Aug Election2020 Weekly

Top Quartalsberichte diese Woche

22.30 GMT 17-Aug BHP Billiton – Q4 2020
Pre-Market 18-Aug Walmart – Q2 2021
Pre-Market 18-Aug Home Depot – Q2 2020
Pre-Market 19-Aug Lowe’s Companies – Q2 2020
Pre-Market 19-Aug Target Corp – Q2 2020
After-Market 19-Aug NVIDIA – Q2 2021
After-Market 20-Aug Ross Stores – Q2 2020

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

01.30 GMT 18-Aug RBA Monetary Policy Meeting Minutes
06.00 GMT 19-Aug UK Inflation
14.30 GMT 19-Aug US EIA Crude Oil Inventories
18.00 GMT 19-Aug US FOMC Meeting Minutes
11.30 GMT 20-Aug ECB Monetary Policy Meeting Accounts
12.30 GMT 20-Aug US Weekly Jobless Claims
14.30 GMT 20-Aug US EIA Natural Gas Storage
06.00 GMT 21-Aug UK Retail Sales
07.15 – 08.00 GMT 21-Aug Eurozone Flash PMIs (Composite, Manufacturing, Services)
08.30 GMT 21-Aug UK Flash PMIs (Composite, Manufacturing, Services)
12.30 GMT 21-Aug Canada Core Retail Sales
13.45 GMT 21-Aug US Flash Manufacturing PMI

Wochenausblick: Arbeitsmarktzahlen im Fokus angesichts durch US-Lockdowns gefährdeter Erholung

Die Earning-Season neigt sich dem Ende zu, aber der Q3-Bericht von Walt Disney wird diese Woche noch im Fokus stehen. Auf der volkswirtschaftlichen Seite halten die RBA und die BoE beide Treffen zur Geldpolitik und die Freitag erscheinenden Berichte zu den Nonfarm-Payrolls drohen die Volatilität der Märkte bis zum Wochenende zu erhalten.

PMIs von Markit, Caixin, ISM auf dem Weg

Eine Reihe PMIs wird diese Woche weitere Informationen zum Zustand der Weltwirtschaft liefern. Abschließende PMIs für Produktion und Dienstleistung werden für die Eurozone, England und die USA erwartet. Der genau im Auge behaltene chinesische Caixin Manufacturing PMI erscheint bereits am Montag, der Services PMI zur asiatischen Sitzung am Mittwoch.

Außerdem erwartet werden diese Woche die ISM Manufacturing- und Nonmanufacturing-Indizes. Vom Nonmanufacturing-Index wird ein leichter Rückgang erwartet, nach dem Ansprung von 12 im Bericht von Juni, bleibt dabei aber stabil im Wachstumsbereich.

Treffen der Reserve Bank of Australia – kommt eine Reaktion auf die jüngste Deflation?

Die Reserve Bank of Australia trifft sich vor dem Hintergrund steigender Coronavirus-Fälle, weltweit und im eigenen Land.

Neue Einschränkungen bedrohen die Wiedereröffnung der Wirtschaft und vor kurzem erschienene VPI-Zahlen legen offen, dass das Preisniveau im Q2 aufs Jahr gerechnet zum ersten mal seit 1997 gefallen ist und der Verbraucherpreisindex den größten Einbruch seit Beginn der Aufzeichnungen verbucht hat.

Die Märkte werden wahrscheinlich von der Politik erwarten, mehr zur Stimulation einer Inflation zu tun. Da Zinsraten effektiv bereits bei null liegen und es kein Interesse gibt noch tiefer zu gehen, lieft der Fokus darauf, ob die RBA jetzt oder in naher Zukunft andere Konjunkturmaßnahmen für nötig hält.

Walt Disney Gewinne

Investoren werden auf drei Schlüsselfaktoren ganz besonders achten im Q3-Gewinnbericht von Disney, der nach Börsenschluss am 4. August erwartet wird. Der Großteil des Einkommens der Firma kommt aus Vergnügungsparks – einige davon sind wieder geöffnet, aber andere bleiben über die ursprünglich angepeilten Eröffnungstermine hinaus wegen steigender Corona-Fallzahlen geschlossen.

Verzögerungen, nicht nur in der Veröffentlichung von Blockbuster-Filmen, sondern auch in der der Produktion, werden einen Einfluss auf das Saldo und Empfehlungen haben.

Disney+ könnte hier einen Lichtblick bedeuten – die Maßnahmen zum Coronavirus haben zu einem raketenhaften Anstieg der Abo-Zahlen für den Rivalen Netflix gesorgt und Investoren werden genau zusehen, ob Disney einen ähnlichen Boom genossen hat.

Bank of England Zinsentscheidung, Inflationsbericht

Der geld- und währungspolitische Ausschuss der Bank of England wird am Donnerstag die jüngsten Entscheidungen zur Geldmarktpolitik bekannt geben.

Chefökonom Andy Haldane sagte vor kurzem dem Treasury Select Committee, dass er glaube, dass sich die englische Wirtschaft um „etwa die Hälfte“ von den riesigen Einbrüchen im März und April erholt hätte, warnte aber davor, dass die Arbeitslosigkeit Höhen erreichen könnte, die man seit den 80er Jahren nicht mehr gesehen hat.

Haldane nannte einige Strategien, die die Bank of England einsetzen könnte, wenn die Politik diese für nötig erachten würde – jedes Wort zu Negativzinsen wäre direkt in den Schlagzeilen, aber die MPC könnten auch zusätzliche quantitative Lockerungen, Credit Easing und Forward Guidance in Betracht ziehen.

Es werden gerade aber keine Änderungen der Zinsrate oder der quantitative Lockerung erwartet. Die BoE wir außerdem am Donnerstag die neuesten Zahlen zur Inflation veröffentlichen.

Nonfarm-Payrolls – verlangsamen neue Corona-Einschränkungen die Erholung des Arbeitsmarktes?

Die US-Zahlen zu Nonfarm-Payrolls werden am Freitag erwartet. Die letzten zwei Berichte haben eine enorme Erholung nach dem Wegfall von 20 Millionen Stellen im April gezeigt, mit 2,7 Millionen neuen Stellen im Mai und 4,8 Millionen im Juni. Ökonomen erwarten die Schaffung 2,2 Millionen zusätzlicher Stellen für Juli zu sehen.

Es ist noch ein langer Weg, bis die USA wieder auf dem Beschäftigungsniveau von vor der Corona-Krise angelangt sind und steigende Corona-Fallzahlen und frische Einschränkungen auf Geschäfte in vielen Staaten könnte sich negativ auf zukünftiges Stellenwachstum auswirken.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

07.15 UTC Daily European Morning Call
12.00 UTC 03-Aug Master the Markets with Andrew Barnett
From 15.30 UTC 04-Aug Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 06-Aug Election2020 Weekly
12.00 UTC 07-Aug Marketsx Platform Walkthrough

Top Quartalsberichte diese Woche

Hier sind einige der größten, für diese Woche angekündigten Quartalsberichte:

05.30 UTC 04-Aug Bayer – Q2
04-Aug Sony – Q1
Pre-Market (UK) 04-Aug BP – Q2
After-Market 04-Aug Walt Disney – Q3
05.00 UTC 05-Aug Allianz – Q2
Pre-Market 05-Aug Regeneron
06.00 UTC 06-Aug Glencore – Q2
06-Aug Adidas – Q2
Pre-Market 06-Aug Siemens – Q3
06-Aug Uber – Q2

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

01.45 UTC 03-Aug China Caixin Manufacturing PMI
07.15 UTC – 08.00 UTC 03-Aug Finalised Eurozone Manufacturing PMIs
08.30 UTC 03-Aug Finalised UK Manufacturing PMI
14.00 UTC 03-Aug US ISM Manufacturing PMI
04.30 UTC 04-Aug RBA Interest Rate Decision
22.45 UTC 04-Aug New Zealand Quarterly Employment Change / Jobless Rate
01.45 UTC 05-Aug China Caixin Services PMI
07.15 UTC – 08.00 UTC 05-Aug Finalised Eurozone Services PMIs
08.30 UTC 05-Aug Finalised UK Services PMI
14.00 UTC 05-Aug US ISM Nonmanufacturing PMI
14.30 UTC 05-Aug US EIA Crude Oil Inventories
11.00 UTC 06-Aug Bank of England Rate Decision, Monetary Policy Report
12.30 UTC 06-Aug US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 06-Aug US Natural Gas Storage
01.30 UTC 07-Aug RBA Monetary Policy Statement
06.00 UTC 07-Aug Germany Industrial Production / Trade Balance
12.30 UTC 07-Aug US Nonfarm Payrolls, Average Earnings, Jobless Rate

Wochenausblick: Riesenwoche für Geschäftsberichte, Federal Reserve Treffen wie geplant

In dieser Woche – wird die Federal Reserve sich auf Anleihenrenditen stützen, und können Amazon, Alphabet, Apple und Facebook die hohen Erwartungen zu ihren Geschäftsberichten erfüllen?

Geschäftsberichte

Anleger konzentrieren sich immer mehr in einer Hand voll großer Namen, vor allem im sehr beliebten Tech-Bereich. Die Konzentration ist so groß, dass die größten fünf Aktien beinahe ein Viertel der gesamten Marktkapitalisierung des S&P 500 ausmachen. Diese Aktien haben 35% YTD gewonnen, während die verbleibenden 495 Aktien ein Minus von 5% verzeichnet haben. Mit solch hohen Konzentrationen in Big Tech werden Ertrags-Updates von vier der fünf maßgeblich die Richtung des Marktes beeinflussen.

Von Facebook (FB), Amazon.com (AMZN), Apple (AAPL) und Alphabet (GOOGL) werden diese Woche Zahlen erwartet. Dies gibt dem Markt einen klaren Hinweis zur Belastbarkeit der Gewinne der höchst-kapitalisierten Aktien, sowie eine wichtige Orientierungshilfe für die kommenden Quartale.  Lesen Sie unsere Vorschau zu den Amazon Zahlen.

In einer geschäftigen Woche für Quartalsberichte, sind Royal Dutch Shell und AstraZeneca die zwei größten englischen Aktien die ihre Zahlen veröffentlichen, während Luxus unter der Lupe steht, mit den Zahlen von Hermes und LVMH.

Treffen der Federal Reserve – auf das Front-End gelehnt?

Die Rede von einer Zinskurvenkontrolle hält die Leitzinsen niedrig und belastet die Realzinsen, aber es ist unklar, ob die Federal Reserve versuchen wird, sich am Mittwoch weiter auf das Front-End der Kurve zu stützen. Vorsitz Jay Powell betonte, dass die Fed nicht einmal daran denkt, die Zinsen zu erhöhen, während der Rückgang der US-Realrenditen auf Rekordtiefs ein Zeichen dafür ist, dass der Markt möglicherweise glaubt, dass die Fed mehr tun könnte.

Auf der Sitzung in dieser Woche wird keine Änderung der Politik erwartet, aber die Gespräche werden wahrscheinlich die Voraussetzungen für einen Schritt im Herbst schaffen, um den Markt weiter zu unterstützen, nach dem letzten Monat die Fed sagte, dass eine äußerst akkommodierende Politik wahrscheinlich viele Jahre andauern wird. Auf der letzten FOMC-Sitzung wurde vereinbart, dass die Beamten eine genauere Analyse der Zinskurvenkontrolle benötigen, aber es bestand Einigkeit darüber, dass explizitere Leitlinien für die Zinssätze erforderlich sind, die möglicherweise an konkrete Ziele für die Inflation oder das Beschäftigungsniveau gebunden sind. Dies könnte das Front-End der Zinsstrukturkurve weiter verankern und als De-facto-Kontrollmechanismus fungieren.

BIP-Zahlen – wie schlimm war es?

Nach der Fed, gibt es am Donnerstag noch die Veröffentlichung der vorgerückten US-BIP-Zahlen für das zweite Quartal. Das GDPNow-Model der Fed aus Atlanta deutet darauf hin, dass die größte Marktwirtschaft der Welt im zweiten Quartal um 35% geschrumpft ist. Wir wissen jedoch bereits, dass das Juni-Quartal schrecklich war – die rückwärtsgerichteten Daten könnten sich als weniger aufschlussreich erweisen als der jetzt am Donnerstag fällige US-Wochenbericht zu den Arbeitnehmerzahlen. Vor diesen und vor Beginn der europäischen Sitzung werden die jüngsten deutschen BIP-Zahlen veröffentlicht.

 

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings. 

07.15 UTC  Daily  European Morning Call 
12.00 UTC  27-Jul  Master the Markets 
From 15.30 UTC  28-Jul  Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts 
17:00 UTC  30-Jul  Election2020 Weekly 
19.30 UTC  30-Jul  Daily FX recap 

  

Top Quartalsberichte diese Woche 

Hier sind einige der größten, für diese Woche angekündigten Quartalsberichte:

27-Jul  SAP 
27-Jul  LVMH 
28-Jul  3M 
28-Jul  Starbucks 
28-Jul  McDonald’s 
28-Jul  Amgen 
28-Jul  Visa 
28-Jul  Pfizer 
29-Jul  PayPal 
29-Jul  Facebook 
29-Jul  Boeing 
30-Jul  Nestle 
30-Jul  Samsung 
30-Jul  Procter & Gamble 
30-Jul  Alphabet 
30-Jul  Amazon 
30-Jul  Apple 
30-Jul  Shell 
30-Jul  AstraZeneca 
30-Jul  Hermes 
31-Jul  Chevron 

  

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

08.0UTC  27-Jul  German Ifo Business Climate 
12.30 UTC  27-Jul  US core durable goods orders 
07:0UTC  28-Jul  Spain unemployment rate 
14:00 UTC  28-Jul  US CB consumer confidence 
01.30 UTC  29-Jul  Australia CPI inflation 
14:0UTC  29-Jul  US pending home sales 
14.30 UTC  29-Jul  US EIA Crude Oil Inventories 
18.00 UTC  29-Jul  Federal Reserve statement + press conference 
06:00 UTC  30-Jul  German preliminary GDP 
12.30 UTC  30-Jul  US Weekly Jobless Claims 
12:30 UTC  30-Jul  US advanced Q2 GDP 
14.30 UTC  30-Jul  US EIA Natural Gas Storage 
01.00 UTC  31-Jul  China PMIs 
12:30 UTC  31-Jul  US core PCE inflation, spending 

 Find every event in our economic calendar.

Wochenausblick: Impfstoff-Hoffnungen und Tesla Gewinne im Fokus

In dieser Woche aktuelle – kann Tesla genug tun, um die massive Bewertung mit den Gewinnzahlen des zweiten Quartals zu rechtfertigen?

Tesla Q2-Gewinne

Tesla (TSLA) verzeichnete 2020 eine beeindruckende Entwicklung, mit einem Anstieg von bisher 270%. In den letzten 12 Monaten, ist die Aktie, in einer der atemberaubendsten Trendwenden der Firmengeschichte, um mehr als 500% gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat der S&P 500 in etwa 7% gemacht. Die Bewertungen sind raus und die Aktie wird mit technischen Multiplikatoren gehandelt – einige würden sagen zu recht, aber das Short-Interesse an der Aktie – der Prozentsatz der Aktien, die an Händler verliehen wurden, die wetten, dass die Aktie fallen wird – bleibt mit 7,5% relativ hoch.

Tesla-Aktien schossen im letzten Jahr in die Höhe 

Aber diese Woche geht es wieder ans Eingemachte, da Tesla seine Zahlen für das zweite Quartal 2020 veröffentlicht. Es wird erwartet, dass das Unternehmen am 22. Juli für das vierte Quartal in folge einen Gewinn berichtet, was den Weg zum S&P 500 freimachen würde und den jüngsten Ansturm erklären könnte, da Fonds beschlossen haben, einen Teil davon besitzen zu müssen.

Die Aktie stieg auf ein Allzeithoch von 1.800 USD nachdem das Unternehmen bekannt gab, im zweiten Quartal 90.650 Fahrzeuge ausgeliefert zu haben, weit über dem was das Unternehmen angepeilt hatte und über der Erwartung der Wall Street von 83.000 Fahrzeugen. Das Unternehmen hat erfolgreich die Produktion am Fremont Standort hochgefahren und die Fabrik in Shanghai ist nach der Covid-bedingten Schließung im ersten Quartal auch wieder aktiv. Absatzzahlen für China steigen und Tesla hat im Mai beinahe 12.000 Model 3 verkauft. Die Aktie erhielt außerdem Rückenwind nachdem Wedbush Securities das Preisziel der Aktie von 1.000 USD auf 1.250 USD erhöhte, während das bullische Szenario bei 2.000 USD lag.

Analysten bleiben zu Tesla gespaltener Meinung … 

… aber Hedgefonds haben ihre Anteile erhöht

Weitere wichtige Ergebnisse kommen diese Woche von Microsoft, Coca-Cola und Unilever.

AstraZeneca und Oxford University Impfstoff Ergebnisse

Die Stimmung am Aktienmarkt wird weiterhin von der Hoffnung auf einen Impfstoff geprägt, obwohl es Anzeichen für eine langsamere Erholung, als den erhofften V-förmigen Aufschwung gibt. Große Hoffnungen werden auf den von AstraZeneca und der Oxford University entwickelten Impfstoff-Kandidaten gesetzt – die Ergebnisse der klinischen Studie Phase I werden am Montag erwartet und könnten den Ton für die restliche Woche an den Aktienmärkten bestimmen.

Achten Sie auf die Reaktion der AstraZeneca-Aktien, die dieses Jahr zur größten Aktie des FTSE 100 geworden ist.

Die wichtigsten Wirtschaftszahlen

Wie immer am Donnerstag erwarten wir ein wichtiges Update aus den USA, das helfen wird, das Tempo der Wiedereröffnung und der wirtschaftlichen Erholung in Form wöchentlicher neuer und bestehender Arbeitslosenansprüche aufzuzeigen.

Am Freitag haben wir die Einzelhandelsabsatzzahlen für England für Juni, die nach dem gesunden Plus von 12% im Mai auf das Minus von 18% im April folgend, zum Höhepunkt der Einschränkungen, erwartungsgemäß eine Verbesserung zeigen werden.

Am Freitag erhalten wir außerdem die jüngsten PMIs für die Eurozone, die letzten Monat eine solide Erholung gezeigt hat. PMIs, was Diffusionsindices sind, werden besonders von der Geschwindigkeit und Größe der Wirtschaftskontraktion herausgefordert. Also auch wenn sich eine V-Form ergibt, heißt das nicht, dass die Erholung V-förmig ist. PMIs fragen nur, ob die Teilnehmer glauben, dass sich die Situation im Vergleich zum Vormonat verbessert oder verschlechtert, sodass sie eine imperfekten Abbildung der wirtschaftlichen Aktivitäten in Krisenzeiten bieten. Ein Wert von über 50 besagt nur, dass die Dinge besser liegen als im Vormonat, was gerade nicht besonders schwierig sein sollte.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

07.15 UTC Daily European Morning Call
17.00 UTC 20-Jul Blonde Markets
From 15.30 UTC 21-Jul Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
14.45 UTC 23-Jul Master the Markets with Andrew Barnett
17.00 UTC 23-Jul Introduction to Currency Trading – Is it For Me?

Top Earnings Reports this Week

Here are some of the biggest earnings reports scheduled for this week:

After-Market 20-Jul IBM – Q2
07.00 GMT 21-Jul UBS – Q2
Pre-Market 21-Jul Coca-Cola Co – Q2
Pre-Market 21-Jul Philip Morris – Q2
Pre-Market 22-Jul Biogen – Q2
After-Market 22-Jul Tesla – Q2
After-Market 22-Jul Microsoft – Q2
After-Market 22-Jul Gilead Sciences – Q2
07.00 GMT 23-Jul Unilever – Q2
Pre-Market 23-Jul AT&T – Q2
Pre-Market 23-Jul Twitter – Q2
After-Market 23-Jul Intel – Q2
23-Jul Southwest Airlines – Q2
Pre-Market 24-Jul Verizon – Q2
Pre-Market 24-Jul American Express – Q2

Key Events this Week

Watch out for the biggest events on the economic calendar this week:

01.30 GMT 21-Jul RBA Monetary Policy Meeting Minutes
02.30 GMT 21-Jul RBA Governor Lowe Speech
12.30 GMT 21-Jul Canada Retail Sales
00.30 GMT 22-Jul Japan Flash Manufacturing PMI
01.30 GMT 22-Jul Australia Retail Sales
12.30 GMT 22-Jul Canada CPI
14.30 GMT 22-Jul US EIA Crude Oil Inventories
06.00 GMT 23-Jul German GfK Consumer Climate
12.30 GMT 23-Jul US Weekly Jobless Claims
14.30 GMT 23-Jul US EIA Natural Gas Storage
06.00 GMT 24-Jul UK Retail Sales
07.15-08.00 GMT 24-Jul Flash Eurozone Services, Manufacturing PMIs
08.30 GMT 24-Jul Flash UK Services, Manufacturing PMIs
13.45 GMT 24-Jul US Flash Manufacturing PMI

Amazon earnings – what to expect from Q2?

Amazon (AMZN) is due to report earnings July 30th and is set for another strong quarter of revenue growth, albeit costs are also increasing. The stock has jumped more than 60% YTD – can the rally continue?

First of all, the range of estimates for the second quarter is unusually wide and is extremely hard to navigate.

Amazon’s own Second Quarter 2020 Guidance

Net sales are expected to be between $75.0 billion and $81.0 billion, or to grow between 18% and 28% compared with second quarter 2019. This guidance anticipates an unfavourable impact of approximately 70 basis points from foreign exchange rates.

Operating income (loss) is expected to be between $(1.5) billion and $1.5 billion, compared with $3.1 billion in second quarter 2019. This guidance assumes approximately $4.0 billion of costs related to COVID-19.

What the analysts think of Amazon

Cowen 5-star analyst John Blackledge expects Amazon to deliver another strong quarter of growth with revenue and operating income at the high end of the guided range. The key drivers will be AWS, Advertising and an acceleration in e-commerce growth, which he says will post +29% growth vs +17% in Q2 2019.

Investors should be able to shrug off upwards of $4bn in Covid-related investments flagged in the last earnings release as likely weighing on Q2 EPS numbers. As ever with this kind of growth stock, EPS can be lumpy.

EPS will also be determined by AWS growth. Last quarter AWS revenues exceeded $10bn for the first time and whilst it generated 13.5% of total revenue, it delivered 77% of operating income. However as flagged in the past, the growth in AWS is slowing.

Overall analysts remain very bullish…

And hedge funds still like this stock…

Amazon share price: technical signals calling for pullback closer to 200-day moving average?

MACD crossover looks bearish, whilst the recent extension beyond the 200-day moving average has historically preceded a pullback. More broadly we are starting to see signs that the Nasdaq and tech stocks are retracing some gains after the run up in the second quarter.

Dutch PM Rutte ‘not optimistic’ ahead of EU summit, Netflix misses

European stocks were choppy and likely set for a volatile finish to the week as EU leaders gather in Brussels for a key summit, with market participants squarely focused on whether the EU can agree to a broad recovery fund as part of the talks over the bloc’s budget for 2021-27.

Whilst the EU seems to be edging closer to a deal and Merkel and Macron should ultimately get the consensus they need for something like a €500bn-€750bn package of support, there is a risk the market has put too much on this particular meeting and is left disappointed if there is no final decision taken this weekend.

We may get an agreement in principle on the fund that will be made up of a mix of grants and loans, with details on the total money value and attached reform requirements to be finessed. Even that might be a stretch though – Merkel warned this week that it could take until the end of the summer to achieve a deal and today said talks would be tough.

Dutch PM Rutte said this morning he’s ‘not optimistic’ ahead of the talks. Indeed, I would not expect much more than a political declaration affirming member states commitment to achieving some kind of a deal.

This not an ordinary summit – what’s being talked about is mutual debt issuance for the first time. A deal would be a major breakthrough for the EU and show that the bloc has the ability to respond to an era-defining crisis with one voice.  Merkel is throwing all her political capital behind the European Recovery Fund, so there more than just EU solidarity riding on it.

The Frugal Four of Sweden, Austria, Denmark and the Netherlands remain the main barrier to achieving a deal as they are still to be convinced on why they should be sharing the burden of weaker states, but most countries will be out to fight their corner too. At least they are all back in a room and can talk through the night to trade horses and get something done – not so easy on Zoom, albeit it’s an absolute hangar of a room.

ECB’s Lagarde dismisses tapering chatter

Yesterday, the ECB left rates on hold as expected and Christine Lagarde appeared to push back against the tapering chatter by saying the ECB would use the full PEPP envelope of €1.35tn ‘barring surprises’. She also seemed confident member states would agree on the fiscal response to the crisis, which gave the euro a little nudge up at the time.

EURUSD is back under 1.14 this morning – a recovery fund deal would likely take it over 1.15 and set it up for further gains. Near term the support is around the 1.12 region.

Stocks on Wall Street finished lower on Thursday, led by a decline in tech. It’s probably too early to say this is part of a rotation out of growth into value – which could be a trade to consider if you assume that a vaccine is coming and things get back to normal – but there may be an element of profit-taking in big tech as investors take stock of events and consider the uncertainty over the pandemic, reopening rates, stimulus, earnings outlooks and stretched valuations in some corners of the market vs many stocks being in the bargain basement, among others.

Netflix subscribers and earnings growth miss

Netflix shares plunged 9% to $480 in after-hours trade as the company signalled weaker subscriber growth and profits missed expectations. Revenues were a tad better than forecast at $6.15bn, and as I expected, net subscriber additions in excess of 10m were ahead of estimates for about 7.5m, but earnings per share were a little soft at $1.59 vs $1.80 expected.

But guidance on future growth in subscribers was soft with the company only anticipating 2.5m net adds in September quarter. Maintaining Covid-era subscriber growth was always a tall order, if not impossible, but 2.5m would represent its weakest growth rate for a long time.

Although EPS was a miss, it was largely down to the timing of a California research and development tax credit charge. Netflix earnings have always been lumpy and net subscriber adds has always been a greater guide. The company expects 16% operating margin in 2020 and 19% for 2021, which CEO Reed Hastings said was ‘tamping down the expectations’.

Competition remains a headwind as new streaming services come online, but increasingly even social media is considered a rival. Netflix cited TikTok as a competitor – good news then that the US wants to ban the Chinese social media app.

There are of course questions about whether Netflix will manage to attract eyes in the way it did during lockdown – cinemas reopening, bars and restaurants luring people off the sofa etc, whilst the impact of Covid-related shutdowns on production is still being understood. Moreover coronavirus has simply pulled forward a lot of net adds from the coming quarters – expect slower growth but the company remains in a very good place.

US jobless claims mixed, homebuilder sentiment climbs

Economic data from the US was mixed. Initial jobless claims hit 1.3m, almost unchanged from the prior week. The improving trend has all but halted and may reflect the spike in coronavirus cases that has coincided with renewed lockdown measures in a number of economically important states such as Texas and Florida. California’s decision to roll back reopening signals worse could be ahead.

Continuing claims fell to 17.3m vs the 18m last week, which was a tad better than the 17.6m expected. The total number of people claiming benefits in all programmes for the week ending June 27th fell to 32m a decrease of 430k from the previous week. What’s clear is the rate of change is not moving in the right direction – getting back to pre-Covid levels will take a long time.

However, homebuilder sentiment rose 14 points to 72 in July, according to the National Association of Home Builders/Wells Fargo Housing Market Index (HMI). That’s where the index reached in March before the crisis hit and it slumped to 30 in April.

Oil and gold are both still in consolidation mode. WTI (August) cannot make a move beyond $41 stick, whilst gold is still crabbing sideways around the $1800 level and appears to set its new low and near-term support at $1796. US real rates (10yr TIPS) made new 7-year lows at –0.79%.

CySEC (Europa)

Produkte

  • CFD
  • Aktienhandel
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • FSCS-Anlegerentschädigung bis zu 20.000 EUR
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von Safecap Investments Limited („Safecap“) Reguliert von der CySEC unter der Lizenznummer 092/08 und von der FSCA unter Lizenznummer 43906.

FSC (Weltweit)

Produkte

  • CFD
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Elektronische Bestätigung
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von TradeTech Markets (BVI) Limited („TTMBVI”) Besitzt eine Lizenz der B.V.I Financial Services Commission („FSC“) mit der Lizenznummer SIBA/L/14/1067.

FCA (Britische)

Produkte

  • CFD
  • Spread-Wetten
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • FSCS-Anlegerentschädigung von bis zu 85.000 GDP. *Abhängig von Kriterien und Teilnahmeberechtigung
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von TradeTech Alpha Limited („TTA“) Reguliert von der Financial Conduct Authority („FCA“) unter der Lizenznummer 607305.

ASIC (Australien)

Produkte

  • CFD

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Elektronische Bestätigung
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von TradeTech Markets (Australia) Pty Limited („TTMAU”) Hat bei den Australian Financial Services die Lizenznummer 424008 und wird von der Australian Securities and Investments Commission („ASIC“) reguliert”).

FSCA (Afrika)

Produkte

  • CFD
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von TradeTech Markets (South Africa) (Pty) Limited („TTMSA”) Reguliert von der Financial Sector Conduct Authority („FSCA“) unter der Lizenznummer 46860.

Nach der Auswahl einer dieser Regulierungsstellen werden die entsprechenden Informationen auf der gesamten Website angezeigt. Für weitere Informationen bitte hier klicken.

        /var/www/html/wp-content/themes/markets/cfd-urls_1.json