Wochenausblick: Big Tech Gewinne heizen vor der Wahl die Volatilität an

Es wird voraussichtlich eine volatile Woche für die US-Märkte, da die Earnings Season an der Wall Street mit den Berichten von Big Tech weitergeht. Apple, Amazon, Microsoft, Alphabet und Facebook sind unter den größten Namen, die ihre Quartalsberichte veröffentlichen. Währenddessen hört man viel von den Zentralbanken, mit Treffen der Bank of Japan, der Bank of Canada und der Europäischen Zentralbank. Und natürlich zählen wir alle die Tage bis zur Präsidentschaftswahl im November und behalten alle Augen auf dem Vix.

Big Tech Gewinne

Es ist eine große Woche für Geschäftsberichte und der Fokus wird zweifelsfrei auf den FAANGs liegen, mit den Donnerstags erwarteten Geschäftsberichten von Apple (AAPL), Amazon (AMZN), Alphabet (GOOGL) und Facebook (FB). Die Geschäftsberichte kommen im Schatten einer kartellrechtlichen Ermittlung, die das US-Justizministerium (DOJ) gegen Googles Muttergesellschaft Alphabet gestartet hat. Der Fokus der Ermittlungen liegt auf Vereinbarungen, die Alphabet mit Handy-Herstellern und Netzanbietern gemacht hat, um Google als Standardsuchmaschine auf neuen Handys auszuliefern. Während Anleger das bisher nicht groß tangiert hat, könnten die Geschäftsberichte zu einer größeren Volatilität auf dem Aktienmarkt führen.

Es bestehen weiter Bedenken, dass der Fall zu einem Aufschwung für das Service-Angebot von Apple führen könnte. Das DOJ sagt, dass Apple zwischen 8 und 12 Milliarden USD an Google verdient, was etwa 17-26% des Umsatzes des Service-Bereichs von Apple entspricht. Apple hat vor kurzem das iPhone 12 vorgestellt, mehr und mehr ist der hohe Aktienwert aber durch das Ökosystem und Umsatz aus dem Service-Bereich bedingt. Nichtsdestotrotz bleiben Analysten bullisch was die Tech-Giganten angeht, die weiterhin unter den größten Gewinnern dieses Jahres bleiben. Microsoft veröffentlicht seine Berichte am Dienstag und eine Vielzahl weiterer Aktien mit hoher Marktkapitalisierung folgen in den kommenden Tagen.

EZB

Mit steigendem Euro gegen den US-Dollar liegt der Fokus der Devisenmärkte auf dem Treffen der Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag. Die Märkte wetten immer stärker darauf, dass die EZB weitere Lockerungen anleitet, um die stockende Konjunktur und stagnierende Preise anzuheizen. Die Eurozone begann im September ihren zweiten Monat der Deflation in Folge und die Risiken weiterer Einschränkungen im Block auf die wirtschaftliche Entwicklung haben sich seit dem letzten Treffen deutlich verschlechtert. Die Gefahr eines Rückfalls in eine Rezession ist real. So sagte Christine Lagarde vor kurzem, dass das Wiederaufflammen des Virus eine klare Gefahr für die Wirtschaft ist. Angesichts der trüben Aussichten und des schrecklichen Inflationsumfelds scheint es überaus wahrscheinlich, dass die EZB ihr Anleihenkaufprogramm bis Dezember um weitere 500 Mrd. EUR erhöhen wird.

Um einen Eindruck der Stimmung in der EZB zu erhalten, sagte der normalerweise falkenartige österreichische Kopf der Zentralbank Robert Holzmann vor kurzem: „Weitere belastbare, weitergreifende oder striktere Maßnahmen benötigen wahrscheinlich kurzfristig monetäre und steuerliche Anpassungen.“

In der Zwischenzeit finden diese Woche außerdem Treffen der Bank of Japan und der Bank of Canada statt.

Wirtschaftsdaten

Der vorläufige Bericht zum Wachstum des US-BIP im dritten Quartal wird das Highlight der Märkte sein, die nach Hinweisen suchen, wie schnell und nachhaltig die Erholung von statten geht. Es wird auf Grund der Wiedereröffnung der Geschäfte nach dem ersten Lockdown von einem Wirtschaftswachstum um die 30% gerechnet. Die Prognose der Fed von Atlanta geht davon aus, dass die Wirtschaft im Quartal um 35% gewachsen ist – aber dies verdeckt natürlich den tatsächlichen Schaden, wenn dieses Wachstum auf einen Absturz von 31% im zweiten Quartal folgt. Der Bericht zum BIP kommt für Donald Trump genau richtig, der in der Lage sein wird, behaupten zu können, die Wirtschaft laufe spitze.

Wahlbeobachtung

Die letzte Hürde: Umfragewerte ändern sich wahrscheinlich nicht viel – die Anzahl der unentschiedenen Wähler ist diesmal klein. Biden hat landesweit einen starken Vorsprung, aber bei den hart umkämpften Schlüsselstaaten, die das Rennen letztendlich entscheiden, sie es knapper aus. Wir richten am 2. November ein spezielles Vorwahlkampf-Live-Event aus, um die Reaktion der Märkte durchzuspielen.

Top Wirtschafts-Daten der Woche

Öffnen Sie den Wirtschaftskalender auf der Plattform für eine vollständige Übersicht der Veranstaltungen und Ereignisse.

Date  Event 
Oct 26th  German Ifo business climate 
Oct 26th  UK Nationwide house price index 
Oct 26th  US new home sales  
Oct 26th  SNB Chairman Jordan speaks 
Oct 27th  BoJ core CPI 
Oct 27th  US durable goods, core durable goods 
Oct 27th  US CB consumer confidence 
Oct 28th  Australia CPI inflation 
Oct 28th  Bank of Canada rate decision 
Oct 28th  EIA crude oil inventories 
Oct 28th  FOMC member Kaplan speaks 
Oct 29th  Bank of Japan policy statement & economic outlook 
Oct 29th  German preliminary CPI inflation 
Oct 29th  UK mortgage approvals & lending figures 
Oct 29th  US advanced GDP – Q3 
Oct 29th  US weekly jobless claims 
Oct 29th  ECB policy decision & press conference 
Oct 29th  US pending home sales 
Oct 29th  US natural gas storage 
Oct 30th  Tokyo core CPI 
Oct 30th  Japan industrial production 
Oct 30th  French flash GDP 
Oct 30th  German preliminary GDP 
Oct 30th  Eurozone CPI flash estimates 
Oct 30th  Canada GDP 
Oct 30th  US personal spending & core PCE price index 
Oct 30th  Chicago PMI 
Oct 30th  UoM consumer sentiment 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

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Date  Company  Event 
26-Oct  SAP SE  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Microsoft Corp.  Q1 2021 Earnings 
27-Oct  Pfizer Inc.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Ping An Insurance Co.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Merck Co.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Novartis AG  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Eli Lilly and Co.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  3M Co.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  AMD (Advanced Micro Devices) Inc.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  Caterpillar Inc.  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  HSBC Holdings plc  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  S&P Global Inc  Q3 2020 Earnings 
27-Oct  BP plc   Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Visa Inc.  Q4 2020 Earnings 
28-Oct  MasterCard Inc.  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  United Parcel Service Inc. (UPS)  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Amgen Inc.  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  ServiceNow Inc  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Boeing Co.  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Sony Corp.  Q2 2020 Earnings 
28-Oct  GlaxoSmithKline plc (GSK)  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Gilead Sciences Inc.  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Anthem Inc.  Q3 2020 Earnings 
28-Oct  Equinix Inc  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Apple Inc.  Q4 2020 Earnings 
29-Oct  Amazon  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Alphabet  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Facebook Inc.  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Samsung  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  China Life Insurance Co Ltd (A)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Comcast Corp. (Class A)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Shopify Inc (A)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Sanofi S.A.  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  AB InBev SA-NV (Anheuser-Busch InBev)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  American Tower Corp.  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Starbucks Corp.  Q4 2020 Earnings 
29-Oct  Shell (Royal Dutch Shell)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Volkswagen (VW) St.  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  Stryker Corp.  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  China Petroleum & Chemical (Sinopec) (A)  Q3 2020 Earnings 
29-Oct  China Life Insurance Co. Ltd.  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  China Construction Bank Corp.  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  AbbVie Inc  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  ExxonMobil Corp. (Exxon Mobil)  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  Chevron Corp.  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  Honeywell  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  PetroChina Co Ltd (A)  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  Postal Savings Bank of China Registered Shs -A-  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  TOTAL S.A.  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  AUDI AG  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  Altria Inc.  Q3 2020 Earnings 
30-Oct  Colgate-Palmolive Co.  Q3 2020 Earnings 
31-Oct  Berkshire Hathaway Inc.  Q3 2020 Earnings 
31-Oct  Industrial and Commercial Bank of China Ltd (A)  Q3 2020 Earnings 
31-Oct  Industrial & Commercial Bank of China Ltd.  Q3 2020 Earnings 
31-Oct  China Merchants Bank Co Ltd.  Q3 2020 Earnings 
31-Oct  Bank of China Ltd  Q3 2020 Earnings 

 

Wochenausblick: Tesla und Netflix Gewinne werden Tech ankurbeln

Earnings Season an der Wall Street nimmt diese Woche fahrt auf. Tesla steht kurz vor der Veröffentlichung seines Q3-Geschäftsbericht, nachdem sie das Quartal eine Rekordmenge Fahrzeuge ausgeliefert haben. In der Zwischenzeit wird der Covid-Sieger Netflix den Markt mit seinen Quartalszahlen und Abonnenten-Zuwachs auf den neuesten Stand bringen. Anderswo gibt es weniger Zahlen, der Fokus lieft hier am Freitag auf den Flash-PMIs.

Tesla

Tesla-Aktien haben dieses Jahr um 450% zugelegt, da das Unternehmen Verkaufszahlen und Gewinne steigern und Sorgen zu seiner Bilanz zerstreuen konnte. Das Unternehmen veröffentlicht die Zahlen zum dritten Quartal am Mittwoch. Anleger erwarten starke Gewinne im Zuge der Rekord-Auslieferungszahlen in diesem Quartal. Tesla lieferte im dritten Quartal 139.300 Fahrzeuge aus und fertige 145.036. Das ist ein deutlicher Anstieg von den 90.000 Auslieferungen im zweiten Quartal.

Baird-Analyst Ben Kallo hob vor kurzem sein Preisziel für TSLA um 25% an. In einer Notiz, in der er die neutrale Bewertung der Aktie seit Januar wiederholte, hob der Analyst das Preisziel auf 450 USD von 360 USD. Er glaubt, dass sich das Unternehmen nach der Rally der Aktie wieder auf Wachstumsinvestitionen in konzentrieren kann.

„Wir haben ein erhöhtes Interesse an TSLA erlebt, vor allem die Entschlüsselung der Bull-/Bear-Stimmung ab hier“, schrieb Kallo. „Interessanterweise haben wir festgestellt, dass sich Anleger zunehmend auf langfristige Szenarien konzentrieren, im krassen Gegensatz zu vor wenigen Monaten, als der Hauptfokus auf dem kommenden Quartal lag.“ Analysten bleiben geteilter Meinung zu Tesla: 7 empfehlen den Kauf, 10 den Verkauf und 13 raten zum Halten.

 

Netflix

Ein großer Fokus des Markts wird die Anzahl der von Netflix im dritten Quartal neu gewonnenen Abonnenten sein. Lockdowns auf der ganzen Welt brachten in der ersten Hälfte 2020s einen starken Aufschwung, mit einem Anstieg der zahlenden Neu-Abonnenten auf 26 Millionen im Vergleich zu 12 Millionen zur gleichen Zeit im Vorjahr. Das Unternehmen hat für das dritte Quartal 2,5 Millionen zahlende Nettoneuzugänge gegenüber 6,8 Millionen im Vorjahresquartal prognostiziert, da der Anstieg im ersten Halbjahr wahrscheinlich eine gewisse Nachfrage aus der zweiten Jahreshälfte gezogen hat. Das könnte sich allerdings als eine sehr konservative Schätzung herausstellen und Netflix diese Zahl noch schlagen.

Die Anleger werden sich mit dem erneuten füllen der Produktionspläne auch mit dem Cash Burn befassen. Die Investition in Inhalte ist kostenintensiv, aber auch ein wichtiger Hebel für Netflix bei der Überwindung von Konkurrenten in einem Umfeld mit zunehmend größerem Wettbewerb. „Durch die Investition in die Auswahl der Inhalte von Netflix konnte sich das Unternehmen von einer Plattform für Wiederholungen zu einer hochwertigen Quelle für Originalinhalte entwickeln und ist nun Vorführort einiger der größten Filmpremieren, was den Service zu einem essentiellen Bestandteil jeden Unterhaltungspakets für Verbraucher macht“, sagten Analysten von Cannacord Anfang dieses Jahres.

Goldman Sachs, die zuvor festgestellt hatten, dass die „massiven Investitionen in Inhalte, das globale Vertriebsökosystem und die Verbesserung der Wettbewerbsposition des Unternehmens die Finanzergebnisse weiter deutlich über die Konsenserwartungen hinaus treiben werden“, haben kürzlich das Kursziel für die Aktie unter Berufung auf besser-als-erwartete Q3-Ergebnisse von 600 USD auf 670 USD angehoben.

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Wirtschaftsdaten

Globale Wirtschaftsdaten sind gerade eher selten. Der Fokus der Earnings Season an der Wall Street wird auf der Richtungsvorgabe für die Märkte liegen. Als nahezu einziges Land, das dieses Jahr mit Wachstum rechnen kann, werden am Montag erwarteten BIP-Zahlen, die Zahlen zur Industrieproduktion und für Investitionen in Sachanlagen Chinas dazu beitragen, den Märkten zu Beginn der Woche eine Richtung zu geben. Die britischen Einzelhandelsumsätze und Inflationszahlen werden nach Hinweisen darauf analysiert, ob die Bank of England die Zinssätze möglicherweise negativ bewertet, nachdem sie einen Brief an Banken gesendet hatte, in dem sie sie auf Zinssätze unterhalb der Null-Untergrenze vorbereitet hat. Freitag werden die PMIs für Flash-Fertigung und -Services für die USA, Großbritannien, die Euro-Zone, Japan und Australien veröffentlicht. Diese werden helfen zu zeigen, ob die Wiedereröffnungsdynamik so schnell wieder vergeht, wie es die Bären fürchten.

US-Wahlbeobachtung

Zu guter Letzt müssen Anlege ein Auge auf den US-Wahlkampf behalten, da seit kurzem der Fokus auf einer möglichen Blauen-Welle und einem Sieg für die Demokraten liegt, der eine Flut an Konjunkturpaketen auf den Markt werfen könnte. Umfragewerte zeigen Joe Biden mit einem gesunden Vorsprung vor Donald Trump, allerdings ist sein Vorsprung in den Wahlentscheidenden umkämpften Bundesstaaten deutlich geringer. Außerdem sah es für Trump zu diesem Zeitpunkt vor vier Jahren tatsächlich schlechter aus als heute, wenn man die wichtigsten „Swing States“ betrachtet. Das Rennen um den Senat erlangt neue Wichtigkeit, da bei einem angenommen Sieg Bidens ein republikanisch kontrollierter Senat Reform-Vorhaben ernsthaft behindern könnte. Sie können mit der näher kommenden Wahl mit erhöhter Volatilität rechnen, aber wie unsere Freund von BlondeMoney letzte Woche bereits gesagt haben, könnte die Angst vor einer Nicht-Anerkennung der Ergebnisse übertrieben sein.

 

Top Wirtschafts-Daten der Woche

Date  Event 
Oct 19th  China GDP, fixed asset investment, industrial production 
Oct 19th  BOC business outlook survey 
Oct 20th  RBA meeting minutes 
Oct 21st  UK CPI inflation 
Oct 21st  Canada CPI, retail sales 
Oct 21st  US crude oil inventories 
Oct 21st  Fed Beige Book 
Oct 22nd  German Gfk consumer climate 
Oct 22nd  US weekly initial jobless claims 
Oct 22nd  US CB leading index 
Oct 22nd  Nat gas storage 
Oct 22nd  New Zealand CPI inflation 
Oct 23rd  Flash PMIs – AUS, EZ, Japan, UK, US 
Oct 23rd  UK retail sales 

 

Top Geschäftsberichte diese Woche

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Date  Company 
Oct 20th   Procter & Gamble 
Oct 20th   Netflix 
Oct 21st  Tesla 
Oct 21st  Verizon 
Oct 22nd  Amazon* 
Oct 22nd  Intel 
Oct 22nd  Coca-cola 
Oct 22nd  AT&T 
Oct 21st   NextEra Energy 
Oct 20th   Lockheed Martin  
Oct 23rd  American Express 
Oct 23rd  Daimler 
Oct 21st  Biogen 
Oct 19th   Philips 
Oct 20th   UBS 
Oct 20th   Snap (Snapchat) 
Oct 19th   IBM 
Oct 22nd  Valero Energy 
Oct 20th   Vinci 
Oct 20th   Reckitt Benckiser 
Oct 21st   Countrywide 
Oct 21st   William Hill 
Oct 21st   Metro Bank 
Oct 21st   Centamin 

*Slated for this date 

 

 

Wochenausblick: Die Banken beginnen mit der Q3-Berichtssaison, US-Präsidentschaftwahlen im Fokus

Der Beginn der Berichtssaison für das 3.Quartal wird diese Woche auf jeden Fall zu mehr Volatilität führen, aber was ist mit dem zweiten Showdown zwischen Trump und Biden? Die Corona-Diagnose des Präsidenten scheint weitere unentschlossene Wähler in das Biden-Lager geführt zu haben – und es sieht nicht so aus, als ob es eine Debatte geben wird. Aber wir schauen uns die aktuellen Entwicklungen bei den Kampagnen an.

US-Präsidentschaftswahlen

Trump hat bei den US-Wahlumfragen nicht von seiner Covid-19-Infektion profitiert. Biden führt zum Zeitpunkt dieser Meldung in unseren ausgewerteten Wahlumfragen mit fast 10 Punkten. Seine Führung bei den wichtigsten umkämpften Gebieten ist auf 4,6 Punkte geschrumpft. 2016 lag Trump in den wichtigsten umkämpften Staaten 5,1 Punkte hinter Hillary Clinton zurück, aber wir müssen dabei bedenken, dass es diesmal weniger unentschlossene Wähler gibt. Die neuesten Wettquoten geben Biden eine Siegeschance von 65 %.

Chefmarktanalyst Neil Wilson hat einige wichtige Fragen für Banken zu dieser Berichtssaison zusammengestellt.

Banken geben Startschuss für Q3 „Earnings Season“

Der Beginn der Q3 Earnings Season wird diese Woche die Märkte Volatiler werden lassen. Die Banken stehen als erste im Fokus: Citigroup und JPMorgan legen am 13. Oktober vor und Bank of AmericaGoldman Sachs und Wells Fargo folgen am 14. Morgan Stanley veröffentlicht seinen Bericht am 15. Oktober.

Im zweiten Quartal haben die Banken einen sprunghaften Anstieg der Einnahmen aus dem Aktienhandel erlebt, was geholfen hat, den großen Anstieg der Risikovorsorge im Kreditgeschäft auszugleichen. JPM, Goldman Sachs, Citi, Morgan Stanley und Bank of America gaben ihren höchsten kombiniert Umsatz – 33 Mrd. USD – seit einem Jahrzehnt bekannt.

Zu dem Zeitpunkt hatten wir argumentiert, dass Anleger fragen müssten, ob diese außergewöhnlichen Gewinne überhaupt nachhaltig seien und ob die Risikovorsoge nicht weitaus mehr erhöht werden müsste.

Es bestehen Zweifel, ob der Sprung der Handelsgewinne im dritten Quartal fortgesetzt werden können – Jamie Dimon erwartet, dass sie um die hälfte sinken werden. Schlechte Darlehensbereitstellungen könnten allerdings weitaus höher sein.

Chefmarktanalyst Neil Wilson hat einige wichtige Fragen für Banken zu dieser Berichtssaison zusammengestellt.

Gewinnerwartungen für Banken im Q3

(Quelle: Markets.com)

Bank: Gewinnprognose (Anzahl der Schätzungen)

 

Prognose Gewinn je Aktie (Anzahl der Schätzungen)

 

BOA 20,8 Mrd. USD (8) 0,5 USD (23)
GS 9,1 Mrd. USD (15) 5 USD (21)
WFG 17,9 Mrd. USD (17) 0,4 USD (24)
JPM 28 Mrd. USD (19) 2,1 USD (23)
MS 10,4 Mrd. USD (15) 1,2 USD (20)
C 18,5 Mrd. USD (17) 2 USD (21)

Wirtschaftszahlen im Schatten des Fokus’ auf Geschäftsberichte und die Präsidentschaftswahl?

Die Wirtschaftszahlen der Woche könnte diese Woche übergangen werden, bei dem Fokus auf die Unternehmen in Amerika und der zweiten Präsidentschaftsdebatte.

Wir haben diese Woche die Updates zum Arbeitsmarkt in Großbritannien, Australien und den USA im Blick, zusammen mit Stimmungs- und Produktionszahlen aus der Euro-Zone.

US-Inflation, Einzelhandelsabsatzzahlen und der Konsumentenstimmungs-Index der University of Michigan stehen ebenfalls im Fokus, obwohl hier keine großen Überraschungen erwartet werden, zumal die Inflation nach der Übernahme von AIT der FED ziemlich weit steigen müsste, um eine Reaktion herbeizuführen.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

17.00 UTC 12-Oct Blonde Markets
18.00 UTC 13-Oct Webinar: Technical Indicators
09.00 UTC 13-Oct Earnings Season Daily
14.00 UTC 14-Oct Asset in Focus: Weekly Gold Forecast
17.00 UTC 15⁠-⁠Oct Election2020 Weekly

Top Quartalsberichte diese Woche

Pre-Market 13-Oct Johnson & Johnson – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct JPMorgan Chase & Co – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct Citigroup – Q3 2020
Pre-Market 13-Oct BlackRock – Q3 2020
Pre-Market 14-Oct UnitedHealth – Q3 2020
Pre-Market 14-Oct Bank of America – Q3 2020
Tentative 14-Oct Goldman Sachs – Q3 2020
Pre-Market 15-Oct Morgan Stanley – Q3 2020
Pre-Market 15-Oct Walgreens Boots Alliance – Q4 2020

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge. Ein kompletter Wirtschafts- und Firmenveranstaltungs-Kalender ist auf der Plattform einsehbar.

06.00 UTC 13-Oct UK Unemployment Rate / Claimant Count Change
09.00 UTC 13-Oct Eurozone / German ZEW Economic Sentiment
12.30 UTC 13-Oct US CPI
09.00 UTC 14-Oct Eurozone Industrial Production
00.30 UTC 15-Oct AU Employment Change / Unemployment Rate
12.30 UTC 15-Oct US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 15-Oct US EIA Natural Gas Storage Report
15.00 UTC 15-Oct US EIA Crude Oil Inventories Report
12.30 UTC 16-Oct US Retail Sales
14.00 UTC 16-Oct US Michigan Consumer Sentiment

Wochenausblick: Pence gegen Harris im Fokus nach chaotischer Präsidentschaftsdebatte

Vizepräsident Mike Pence und Senatorin Kamala Harris werden beide hoffen die diese Woche anstehende Vizepräsidentschaftsdebatte würdevoller hinter sich zu bringen als es bei der Präsidentschaftsdebatte der letzten Woche der Fall war. Das sollte auch nicht sonderlich schwer sein. Außerdem gibt es diese Woche einiges von den Zentralbanken, unter anderem Zinsentscheidungen der RBA und Protokolle der jüngsten FOMC- und EZB-Treffen.

US-Wahlkampf: Bessere Etikette von Pence und Harris in der Vizepräsidentschaftsdebatte?

Diese Woche erleben wir die zweite US-Wahlkampfdebatte, dieses mal das einzige Zusammentreffen von Vizepräsident Mike Pence und Senatorin Kamala Harris.

Die erste Präsidentschaftsdebatte letzte Woche scheint einen geringen Einfluss auf die Umfragen gehabt zu haben und wird für eine solche Blamage gehalten, dass die Kommission, die die Debatten organisiert, bekannt gegeben hat, Änderungen am Format zukünftiger Debatten vorzunehmen, um zu versuchen etwas mehr Ordnung hineinzubringen.

Eine der in Betracht gezogenen Änderungen ist, den Kandidaten das Mikrophon auszuschalten, wenn sie übermäßig häufig ihr Gegenüber unterbrechen sollten. Obwohl das Trump mehr als Biden betreffen wird, muss das nicht unbedingt ein Nachteil für den Präsidenten sein, der seinem Gegenüber beim letzten Mal nicht viel Gelegenheit für Ausrutscher gegeben hat.

Die Vizepräsidentschaftsdebatte startet für uns Europäer um 03:00 Uhr am 8. Oktober. Das letzte Mal, dass Pence in einer national ausgestrahlten Debatte im Fernsehen zu sehen war, war im Oktober 2016. Harris auf der anderen Seite hat in den letzten Monaten viel üben können.

FOMC und EZB Sitzungsprotokolle

Umgeben wird die Vizepräsidentschaftsdebatte diese Woche von den Protokollen des Federal Open Market Committees und den Berichten der Europäische Zentralbank.

Die FOMC nutzte die Gelegenheit letzten Monat, um ihre neue Average Inflation Targeting Strategie weiter auszufeilen, obwohl es den eigenen Prognosen zufolge noch lange dauern könnte, bevor die Politikentscheider in der Lage sein werden, der Inflation freien Lauf zu lassen. Die jüngsten Protokolle könnten Klarheit bringen, aber mit der einige Stunden später stattfindenden Debatte werden die Märkte ihnen vermutlich keine große Aufmerksamkeit schenken.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde stellte nach der letzten Sitzung des EZB-Rates fest, dass der EUR/USD-Wechselkurs deutlich gestiegen sei, obwohl sie auch erklärte, dass „wie Sie wissen, wir nicht auf den Wechselkurs zielen“. Die Protokolle könnten weitere Informationen dazu liefern, wie die Entscheidungsträger befürchten, dass ein starker Euro ihr Mandat beeinflussen könnte.

Obwohl EUR/USD nach der Spitze von 1,20 Anfang September zurückgegangen ist, tendiert das Paar um die gleichen Levels, die beobachtet werden konnten, als die EZB die Stärke in berücksichtigt hatten.

Zinsentscheidung der Reserve Bank of Australia

Die Future-Märkte wetten solide darauf, dass die Reserve Bank of Australia bei ihrem Treffen diese Woche die Zinsen auf 0% setzten wird. ASX 30 Day Interbank Cash Rate Futures zeigen zum jetzigen Zeitpunkt eine 64%ige Chance dieser Senkung.

Das folgt auf jüngste Kommentare des Vizegouverneurs Guy Debelle, der eine Rede dafür genutzt hatte, Instrumente zu beschreiben, die die RBA in Betracht gezogen hat, um zu helfen das Doppelmandat von Beschäftigung und Inflation zu erfüllen.

Devisen-Eingriffe und Negativzinsen stehen beide auf der Liste.

Die wichtigsten Wirtschaftszahlen

Was die Wirtschaftszahlen anbelangt, werden wir ein Auge auf die US ISM nonmanufacturing PMIs und die wöchentlichen Zahlen zur Arbeitslosigkeit, die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion und eine Reiher weiterer Daten aus Großbritannien am Freitag, unter anderem monatlichen BIP, Industrieproduktion und die Zahlen aus dem Baugewerbe, werfen.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

17.00 UTC 05-Oct Blonde Markets
From 15.30 UTC 06-Oct Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 07-Oct Webinar: 10 Trading Rules for Every Level of Trader
17.00 UTC 08-Oct Election2020 Weekly
12.00 UTC 09⁠-⁠Oct Platform Walkthrough

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge. Ein kompletter Wirtschafts- und Firmenveranstaltungs-Kalender ist auf der Plattform einsehbar.

07.15 – 08.30 UTC 05-Oct Finalised Eurozone, UK Services PMIs
14.00 UTC 05-Oct US ISM Nonmanufacturing PMI
03.30 UTC 06-Oct RBA Interest Rate Decision
Pre-Market 06-Oct Paychex – Q1 2021
After-Market 06-Oct Levi’s – Q3 2020
06.00 UTC 07-Oct German Industrial Production
07-Oct Tesco – Interim Announcement 20/21
14.30 UTC 07-Oct US EIA Crude Oil Inventories
18.00 UTC 07-Oct FOMC Meeting Minutes
01.00 UTC 08-Oct US Vice President Nominee Debate
11.30 UTC 08-Oct ECB Monetary Policy Meeting Accounts
12.30 UTC 08-Oct US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 08-Oct US EIA Natural Gas Storage
06.00 UTC 09-Oct UK Monthly GDP, Production, Output

Wochenausblick: Trump und Biden messen sich in kürze in der ersten Debatte der Präsidentschaftskandidaten

Es ist eine große Woche für die Finanzmärkte, da am Dienstag die erste US-Präsidentschaftsdebatte stattfinden soll. Donald Trump hat viel Zeit damit verbracht die geistige Leistungsfähigkeit von „Sleepy Joe“ anzugreifen, aber könnte er damit versehentlich die Erwartungen an seinen Gegner zu tief gesetzt haben, oder könnten Bidens verbale Fehltritte ihm die Show kosten?

Nachdem die zwei Kandidaten über die Wirtschaft diskutiert haben, erhalten wir am Freitag ein weiteres Update zum Arbeitsmarkt und zu den US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft.

Feuerwerk zur ersten US-Präsidentschaftsdebatte wahrscheinlich

Sogenannte „Headline“-Risiken um die US Präsidentschaftswahl werden diese Woche mit der ersten Präsidentschaftsdebatte zwischen Präsident Donald Trump und dem demokratischen Kandidaten Joe Biden am 29. September steigen. Die Themen können sich verändern, je nach dem was gerade in den Nachrichten ist, aber zum jetzigen Zeitpunkt hat die Debatten-Kommission den folgenden Ablauf bekannt gegeben:

  • Die Leistungen von Trump und Biden
  • Das Supreme Court
  • Covid-19
  • Die Wirtschaft
  • Rassen-Beziehungen und Gewalt in den Städten
  • Die Integrität der Wahlen

Es ist eine riesige Liste voller Kontroversen aber selbst mit so wichtigen Themen ist es fraglich, ob die Debatten die Meinung einer so polarisierten Wählerschaft ändern können.

Biden hat, unserem Wahlumfragen-Tracker zufolge, landesweit 7,1% Vorsprung gegenüber Trump. Es wurde viel über sein Alter und seine verbalen Fehltritte gesagt und es besteht das Risiko, dass er von Trumps aggressiven Debattierstil überrollt wird.

Dank der monatelangen Attacken des Präsidenten, die „Sleepy Joe’s“ geistige Leistungsfähigkeit in Frage stellen sollten, fürchten manche Republikaner, dass Trump die Erwartungshaltung an Biden extrem tief angesetzt hat.

US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft

Ein paar Tage nachdem Trump und Biden über den Zustand der Wirtschaft diskutiert haben, erhalten wir einen weiteren Einblick in die Gesundheit des Arbeitsmarkts. Das Gehaltswachstum liegt mit 1,371 Millionen leicht unter den Vorhersagen vom August, die 1,4 Millionen erwartet hatten.

Von den mehr als 22 Millionen Amerikanern, die ihre Arbeitsstellen zu beginn der Pandemie verloren haben, sind 11,5 Millionen noch immer arbeitslos. Es liegt noch ein weiter Weg vor uns, bis der Arbeitsmarkt sich wieder erholt hat und einige Analysten erwarten eine Verlangsamung in der Schaffung von Arbeitsplätzen.

Inflation, Caixin und ISM-PMIs, abschließende Wachstumszahlen

Weitere Zahlen, die diese Woche im Fokus stehen sind unter anderem Inflationsberichte für Deutschland und die Eurozone, sowie der China Caixin Manufacturing PMI. Der Donnerstag wird ein voller Tag für US-Daten sein. Kern-PCE, persönliches Einkommen, persönliche Ausgaben, anfängliche und anhaltende Arbeitslosenansprüche und der ISM Manufacturing PMI stehen auf dem Programm.

Die endgültigen vierteljährlichen Wachstumszahlen aus den USA und Großbritannien sowie die endgültigen PMIs für das verarbeitende Gewerbe aus den Mitgliedstaaten der Eurozone und Großbritannien könnten Interesse wecken, vor allem wenn die Zahlen von den ursprünglichen Werten abweichen.

Gewinne: McCormick, Micron, PepsiCo, Constellation Brands

Am Dienstag erhalten wir die jüngsten Geschäftsberichte von McCormick & Co vor der Eröffnung der New Yorker Börse und die von Micron Technology nach ihrer Schließung.

McCormick fiel 12% von der Spitze am 1. September, liegt aber weiterhing 65% über dem Tief vom März. Sowohl Hedge-Fonds als auch Unternehmens-Insider verkaufen seit kurzem die Aktie, die jetzt an der Wall Street 9% unter dem Durchschnittspreis gehandelt wird.

Micron Technology auf der anderen Seite ist 27% im Plus, obwohl die Aktei im letzten Quartal auch stark verkauft wurde.

Am Donnerstag veröffentlichen PepsiCo und Constellation Brands beide vor Markteröffnung ihre Berichte. Nach der Erholung im März hat PepsiCo damit gekämpft sich über dem Eröffnungsniveau zu halten und liegt jetzt über das Jahre gesehen bei -4%. Sie können die neusten Forschungsdaten von Thompson Reuters auf der Plattform herunterladen.

Constellation Brands war weitestgehend flach dieses Jahr. Analytiker sehen einen Anstieg der Aktie um 9%.

Highlights auf XRay diese Woche

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17.00 UTC 28⁠-⁠Sep Blonde Markets
17.00 UTC 29⁠⁠⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Webinar: Money Management and Trading Psychology
11.00 UTC 30⁠⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Midweek Lunch Wrap
17.00 UTC 01-Oct Election2020 Weekly

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge. Ein kompletter Wirtschafts- und Firmenveranstaltungs-Kalender ist auf der Plattform einsehbar.

23.50 UTC 28-Sep Bank of Japan Summary of Opinions
Pre-Market 29-Sep McCormick & Co – Q3 2020
12.00 UTC 29-Sep German Flash Inflation
14.00 UTC 29-Sep US CB Consumer Confidence
23.50 UTC 29-Sep Japan Preliminary Industrial Production / Retail Sales
After-Market 29-Sep Micron Technology – Q4 2020
01.45 UTC 30-Sep China Caixin Manufacturing PMI
06.00 UTC 30-Sep UK Finalised Quarterly GDP
09.00 UTC 30-Sep Eurozone Flash Inflation Data
12.30 UTC 30-Sep US Finalised Quarterly GDP
14.30 UTC 30-Sep US EIA Crude Oil Inventories
07.15 – 08.00 UTC 01-Oct Eurozone Final Manufacturing PMIs
08.30 UTC 01-Oct UK Final Manufacturing PMI
Pre-Market 01-Oct PepsiCo – Q3 2020
Pre-Market 01-Oct Constellation Brands – Q2 2021
12.30 UTC 01-Oct US Core PCE, Personal Income, Personal Spending, Jobless Claims
14.00 UTC 01-Oct US ISM Manufacturing PMI
14.30 UTC 01-Oct US EIA Natural Gas Storage
01.30 UTC 02-Oct Australia Retail Sales
12.30 UTC 02-Oct US Nonfarm Payrolls Report
14.00 UTC 02-Oct Finalised University of Michigan Sentiment

Wochenausblick: Teslas Battery Day weckt Anleger-Neugier

Tesla richtet Dienstag seinen lang-erwarteten und mit großen Medientrubel bedachten Battery Day. Anleger hoffen auf die mögliche Vorstellung wegweisender neuer Technologien. In der Zwischenzeit fließt der Wirtschaftsdatenstrom mit Flash-PMIs für die Eurozone, einer Zinsentscheidung der Reserve Bank of New Zealand und dem wöchentlichen US-Arbeitsmarktbericht.

Vom Vorsitzenden der Fed Jay Powell und Gouverneur der Bank of England Andrew Bailey werden in den kommenden Tagen nach den FOMC- und MPC-Treffen der letzten Woche Stellungnahmen erwartet.

Tesla Battery Day

Die Jahreshauptversammlung 2020 von Tesla findet am Dienstag, 22. September 2020, um 13:30 Uhr pazifischer Zeit statt. Unmittelbar nach diesem Treffen wird Tesla das Battery Day-Event abhalten, was in gleichen Teilen zu Spekulationen mit Aktien und über das, was CEO Elon Musk möglicherweise vorstellt, geführt hat.

Die vollständige Übersicht zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Wie läuft die wirtschaftliche Erholung?

Verliert die weltweite wirtschaftliche Erholung an Schwung? Während die Rückkehr nach den Lockdowns der einfache Teil war, wird es wesentlich schwieriger werden auf das Niveau von 2019 zurückzukehren. Marginale Zugewinne sind immer schwerer zu erreichen und einige hochfrequenz Wirtschaftsindikatoren beginnen abzuflachen. Die PMIs für die Eurozone zum Beispiel werden weicher.

Die letzte Runde der Umfragen zu Flash-Fertigung und -Dienstleistungen für die Eurozone, Großbritannien und die USA ist am Mittwoch fällig. In der Zwischenzeit werden Händler die wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen am Donnerstag so genau wie nie zuvor beobachten, während US-Bestellungen für langlebige Güter am Freitag einen nützlichen Frühindikator für die Geschäftsnachfrage darstellen.

Wie Antworten die Zentralbanken?

Letzte Woche haben die Federal Reserve und die Bank of England signalisiert, dass sie bereit sind, bei Bedarf mehr zu tun, und dass die Zinssätze für lange Zeit niedrig bleiben werden. Diese Woche sehen wir die Reserve Bank of New Zealand in Aktion, nachdem das Land die schlimmste Rezession seit Jahrzenten bekanntgab.

Die Wirtschaft des Landes schrumpfte zwischen April und Juni um 12,2%. Dies war der stärkste Rückgang seit Beginn des derzeitigen Messsystems im Jahr 1987, als strenge nationale Sperrmaßnahmen die Aktivität lähmten.

Die RBNZ hat sich mit negativen Zinssätzen befasst und der stellvertretende Gouverneur Christian Hawkesby sagte letzten Monat, dass die Zentralbank „die Grundlagen für zusätzliche politische Instrumente vorbereitet, zu denen auch negative Zinssätze gehören. Werden sie jetzt den Sprung wagen oder werden sie abwarten, ob die Wirtschaft sich dank der sehr geringen Fallzahlen schnell erholt?

Highlights auf XRay diese Woche

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15.00 UTC 21-Sep Tesla Battery Day Preview
17.00 UTC 21-Sep Blonde Markets
17.00 UTC 22⁠⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Webinar: Identify Trends and Choose Technical Indicators
14.45 UTC 24⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Master the Markets
17.00 UTC 24⁠-⁠⁠⁠⁠⁠⁠Sep Election2020 Weekly

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

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06:00 UTC 

22-Sep  Kingfisher – Half-Year Results 
14.00 UTC  22-Sep  Eurozone Consumer Confidence 
02.00 UTC  23-Sep  Reserve Bank of New Zealand Rate Decision 
07.15 – 08.00 UTC  23-Sep  Eurozone Flash Services / Manufacturing PMIs 
Pre-Market  23-Sep  General Mills – Q1 2021 
08.30 UTC 23-Sep  UK Flash Services / Manufacturing PMIs 
14.30 UTC 23-Sep  US EIA Crude Oil Inventories 
23.50 UTC  23-Sep  Bank of Japan Meeting Minutes 
08.00 UTC  24-Sep  German Ifo Business Climate 
Pre-Market  24-Sep  Accenture – Q4 2020 
12.30 UTC 24-Sep  US Weekly Jobless Claims 
14.30 UTC  24-Sep  US EIA Natural Gas Storage 
After-Market  24-Sep  Costco Wholesale Corp – Q4 2020 
11.00 UTC  25-Sep  Bank of England Quarterly Bulletin 
12.30 UTC 25-Sep  US Durable Goods Orders 

 

Wochenausblick: Zentralbanken im Überfluss aber die fiskalpolitische Antwort ist wichtig

Diese Woche gibt es eine wahre Flut von Nachrichten von Zentralbanken mit der Federal Reserve, der Bank of England und der Bank of Japan in Aktion, nach der EZB und Bank of Canada in der letzten Woche. Die Entscheidungen der Bank of Japan könnten von der japanischen Politik überschattet werden, da die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP), nur wenige Tage vor der Wahl des neuen Premierministers, einen neuen Vorsitzenden wählt.

In der Zwischenzeit legen wir den Fokus auf Hochfrequenz-Zahlen zur Wirtschaft, sowie die Zahlen zu Anträgen zur Arbeitslosenhilfe und dem Einzelhandelsabsatz.

FOMC

Die Federal Reserve tritt am 15. und 16. September zum ersten mal zusammen, seit Jerome Powell signalisierte, dass die Zentralbank bereit wäre, eine höhere Inflation zu tolerieren, wenn damit eine schnellere Erholung der Wirtschaft und des Beschäftigungswachstums erreicht werden könnte. Die Arbeitslosigkeit ist seit der Spitze der Pandemie gefallen, verbessert sich aber nicht schnell genug.

Es wird nicht damit gerechnet, dass die Fed eine weitere Veränderung ihrer Politik bekannt gibt, aber eine Bestärkung von Powell’s Nachricht aus Jackson Hole zum Politikwandel darf erwartet werden. Tatsächlich liegt der hauptsächliche Fokus der Fed gerade nicht auf der Geldpolitik, sondern auf der steuerlichen, da Mitglieder auf jegliche Bewegung aus Washington warten, ein frisches Konjunkturpaket zu liefern.

Bank of England

Die Bank of England trifft sich diese Woche auch, inmitten wachsender Spekulationen, dass die alte Dame aus der Threadneedle St. sich Negativzinsen zuwenden könnte, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Im Gespräch mit Parlamentsangehörigen weigerte sich Gourverneur Andrew Bailey vor kurzem einen negative Zinsrate auszuschließen – eine Politik, die systematisch versagt hat, die nötigen Inflationszahlen in der Eurozone zu liefern. „Es liegt im Werkzeugkoffer,“ sagte er. „Im Moment planen wir es nicht, wir haben keine Pläne es direkt einzusetzen, aber es liegt im Koffer.“

In der Zwischenzeit ist es aber wieder die steuerliche Antwort, die gerade wichtiger zu sein scheint – die Zentralbanken habe die meisten ihrer Optionen ausgeschöpft. Andy Haldane, Chef-Ökonom der BoE, warnte letzte Woche, dass das Englische Urlaubsprogramm nicht weiter verlängert werden sollte – aber wird der Kanzler dem Druck nachgeben und es für den Arbeitsplatzerhalt verlängern? Mit dem nahenden Ende des Urlaubsprogramms im Oktober, könnte die Regierung gezwungen sein, es zu verlängern, um einen Abgrund an Stellenverlusten zu verhindern.

Japanischer Yen im Fokus

Es gibt eine gute Chance, dass die japanischen Aktienmärkte diese Woche durch zwei risikogeladene Ereignisse eine erhöhte Volatilität erleben könnten. Am Montag wählte die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) einen neuen Vorsitzenden, nur wenige Tage vor der Wahl des neuen Premierministers.

Dem Rücktritt Shinzo Abes aus gesundheitlichen Gründen folgend, ist der Kabinettssekretär Yoshihide Suga einer der Favoriten für seine Nachfolge. Während er der Kandidat ist, der für Kontinuität steht, und er gelobt hat Abenomics weiterzuführen, besteht das Risiko, dass er eine Wahl einberufen könnte, die dem JPY und Nikkei 225 politisches Risiko hinzufügen würde. Man geht nicht davon aus, dass die Mitteilung der Bank of Japan am Tage nach der Landtagswahl große Wellen schlagen wird.

Geschäftsberichte

Achten Sie beim FTSE am Dienstag auf die Ergebnisse des dritten Quartals von Ocado. Die Anleger möchten unbedingt wissen, wie die Marks & Spencer-Partnerschaft begonnen hat. Anleger werden auch Antworten auf die ewige Frage haben wollen – wo ist das Geld? Ocados Aktienkurs schoss beim diesjährigen Boom des Online-Handels in die Höhe. Die Zunahme von 80% im Jahre 2020 platziert die Aktie nur hinter Fresnillo was Jahreszuwachs bis heute betrifft.

Es ist jedoch noch nicht wirklich möglich, den Anlegern über einen kostenlosen Gewinn eine Rendite zu liefern.

In der Zwischenzeit ist der Einzehandels-Marktspiegel Next (-16% Year-to-Date) eine Cash Cow, der es selbst mit dem Zusammenbruch der High Street weiterhin gelingt, eine freien Geldfluss zu liefern. Die Halbjahres-Ergebnisse folgen am Donnerstag. Im Juli berichtete das Unternehme, das Verkäufe zum vollen Preis im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 28% gesunken wären, dies aber weitaus besser als erwartet sei und eine Verbesserung gegenüber dem im Handelsbericht vom April vorgestellten Bestfall darstelle. Das Management erzielte einen Jahresgewinn vor Steuern von 195 Mio. GBP.

Highlights auf XRay diese Woche

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17.00 UTC 14-⁠Sep Blonde Markets
From 15.30 UTC 15⁠⁠-⁠⁠Sep Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
13.00 UTC 16⁠⁠-⁠⁠⁠⁠⁠Sep Indices Insights
14.45 UTC 17⁠-⁠⁠⁠⁠⁠Sep Master the Markets
17.00 UTC 17-⁠⁠⁠⁠⁠Sep Election2020 Weekly

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

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09.00 UTC 14-Sep Eurozone Industrial Production
01.30 UTC 15-Sep RBA Monetary Policy Meeting Minutes
02.00 UTC 15-Sep China Industrial Production & Retail Sales
06.00 UTC 15-Sep UK Unemployment Rate, Claimant Count Change
09.00 UTC 15-Sep Germany, Eurozone ZEW Economic Sentiment
After-Market 15-Sep Adobe – Q3 2020
After-Market 15-Sep FedEx
06.00 UTC 16-Sep UK Consumer Price Index
12.30 UTC 16-Sep US Retail Sales
14.30 UTC 16-Sep US EIA Crude Oil Inventories
18.00 UTC 16-Sep FOMC Interest Rate Decision, Economic Projections
18.30 UTC 16-Sep FOMC Press Conference
22.45 UTC 16-Sep New Zealand Quarterly GDP
01.30 UTC 17-Sep Australia Employment Change, Jobless Rate
04.00 UTC 17-Sep Bank of Japan Rate Decision & Statement
11.00 UTC 17-Sep Bank of England Interest Rate Decision
12.30 UTC 17-Sep US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 17-Sep US EIA Natural Gas Storage
23.30 UTC 17-Sep Japan Inflation Rate
06.00 UTC 18-Sep UK Retail Sales
12.30 UTC 18-Sep Canada Retail Sales
14.00 UTC 18-Sep US Preliminary University of Michigan Sentiment Index

Wochenausblick: Brexit-Gespräche beginnen wieder, EZB schießt sich auf Wechselkurs ein

Brexit-Gespräche gehen diese Woche in eine weitere Runde Kuhhandel, der bisher wenig Fortschritt gebracht hat. Werden die beiden Seiten aus Stillstand ausbrechen können, oder werden die Überschriften den Sterling belasten? Unterdessen findet das Treffen der Europäische Zentralbank nach einem bedeutenden Zuwachs für den Euro statt, was die Entscheidungsträger beunruhigt.

Brexit-Gespräche

Die nächste formelle Gesprächsrunde zwischen der EU und Großbritannien soll diese Woche in London stattfinden und implizit das Ereignisrisiko für GBP-Crosses und das FTSE einführen. Die zugrundeliegende Stimmung ist nicht sehr positiv. Die letzten Diskussionsrunden im August brachten wenig Fortschritt.

Danach sagte Michel Barnier, der Chefunterhändler der EU, dass eine Einigung „unwahrscheinlich“ sei und er sich über den Stand der Dinge Sorgen mache. David Frost, sein britischer Gegenspieler, sagte, dass die Gespräche nützlich seien, aber wenige Fortschritte gebracht hätten.

Informelle Gespräche in der vergangenen Woche brachten auch nicht mehr. Barnier sagte, er sei „besorgt und enttäuscht“ über die Vorgehensweise Großbritanniens bei den Gesprächen.

Das Ringen mit den konkurrierenden Anliegen der Souveränität (UK) und der Integrität des Binnenmarkts (EU) liegt im Herzen der Gespräche. Beide Seiten müssen philosophische Kompromisse eingehen, bevor ein praktischer Kompromiss folgen kann. Hier sehe ich die größte Hürde für das erreichen eines großen, umfassenden Deals.

EZB-Treffen

Die Europäische Zentralbank (EZB) trifft sich inmitten eines starken Zuwachses des Euros, der Entscheidungsträger beunruhigt. Es sieht so aus, als ob 1,20 die Linie im Sand für die Zentralbank war – ein Niveau, das den Chefökonomen Philip Lane dazu veranlasste, zu kommentieren, dass die EZB den Wechselkurs zwar nicht betrachte, „der Euro-Dollar-Kurs jedoch eine Rolle spielt“.

Das war ein Versuch der EZB dem Steigen entgegen zu wirken – ein stärkerer Euro macht es schwieriger Inflation zu schüren und schädigt das Wachstum. Lane ließ die Märkte einfach wissen, dass der Wechselkurs wichtig ist. Das letzte, was wir jetzt gerade brauchen ist ein Währungskrieg, aber die EZB könnte kurz davor stehen, einen zu beginnen. Wir warten ab, was Christine Lagarde zu der Angelegenheit zu sagen hat.

In der Zwischenzeit sollten wir außerdem schauen, ob die EZB der Führung der Federal Reserve folgt und Anzeichen gibt, bereit zu sein, eine Inflation (sollte sie zustande kommen) nicht der Erholung im Weg stehen zu lassen.

Die große Frage ist, ob die EZB nach einem dualen Mandat, wie es etwa die Fed hat, strebt. Faktisch hat sie bereits ein breiteres Mandat. Zusätzlich zu ihrer primären Aufgabe der Unterstützung der Preisstabilität, hat sie ein Mandat die „allgemeine Wirtschaftspolitik“ der EU zu unterstützen. Wenn das nicht grünes Licht zur Unterstützung des Arbeitsmarktes ist, was dann?

In Jackson Hole kündigte die Fed eine Änderung der Politik an, die einen wesentlichen Einfluss auf die Erwartungen in Bezug auf Zinsen und Inflation hat. Die Fed hat eine rationalere Herangehensweise gewählt. Anstatt zu sagen, dass wirtschaftliche Ergebnisse in Modelle passen müssen – die nie mehr als Schätzungen waren – lässt sie die Ergebnisse direkt die Politik bestimmen.

Manche würden sagen, dass das ein Schritt zur völligen Annahme der Modern Monetary Theory (MMT) ist, selbst wenn Powell sich in der Vergangenheit gegen diese Herangehensweise gewehrt hat. Fakt ist, dass die Krise MMT aus dem Hinterland der Wirtschaftstheorien ohne große Diskussion direkt in die Anwendung befördert hat. Powell hat den zentralen Grundsatz der MMT verinnerlicht – warum sollten Millionen von Menschen auf dem wirtschaftlichen Schrottplatz landen und arbeitslos bleiben, nur um die Inflation gering zu halten.

Ich denke, dass die EZB dieser Richtung folgen wird und dass dieses Treffen sehr interessant werden wird.

Die wichtigsten Wirtschaftszahlen

Neben den oben genannten sollte man beachten, dass Montag ein Feiertag, der US Labor Day, ist und die Aktienmärkte geschlossen bleiben. Der englische Hauspreis-Index von Halifax wird am selben Tag, aber kurz vor dem Sentix Anlegervertrauens-Bericht für die Eurozone veröffentlicht.

Am Dienstag sollte man ein Auge auf den NAB-Konjunkturoptimismus-Bericht für Australien werfen, sowie auf die BIP-Zahlen für Japan. Am Mittwoch steht die Entscheidung zu den Zinsraten der Bank of Canada an und es werden die vorläufigen Bestellzahlen von Werkzeugmaschinen aus Japan erwartet, einem interessanten führenden Indikator der Nachfrage. Neben dem Treffen der EZB am Donnerstag gibt es noch die US-PPI-Inflationszahlen und die wöchentliche Rohöl-Inventur. Am Freitag endet die Woche mit BIP-Zahlen für England, US CPI-Inflationszahlen und der Beginn der Eurogroup-Treffen der europäischen Finanzminister.

Die wichtigsten Geschäftsberichte

Neben den Großunternehmen veröffentlichen auch noch folgenden Unternehmen diese Woche ihre Geschäftsberichte: Lululemon, Oracle, Richemont und Slack. Der hauptsächliche Fokus aber sollte vielleicht auf dem Covid-Gewinner Peloton liegen, dessen Aktien in den vergangenen Wochen auf Rekordhöhe geschossen sind.

JPMorgan hob letzte Woche das Preisziel der Aktie auf 105 USD von 58 USD an und fügte sie zur eigenen Top-Pick-Liste hinzu.

„Pelotons größte kurzfristige Herausforderung besteht aus unserer Sicht darin, mit der gestiegenen Nachfrage Schritt zu halten. Die Bestell- und Lieferzeiten für Fahrräder betragen durchschnittlich ~ 6-7 Wochen in den Top-20-DMAs der USA ab unseren Überprüfungen am 1. September“, sagte Analyst Doug Anmuth.

Ein kompletter Wirtschafts- und Firmenveranstaltungs-Kalender ist auf der Plattform einsehbar.

Highlights auf XRay diese Woche

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17.00 UTC 07-Sep Blonde Markets
From 15.30 UTC 08⁠-⁠Sep Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
13.00 UTC 09⁠-⁠⁠⁠⁠Sep Indices Insights
14.45 UTC 10-⁠⁠⁠⁠Sep Master the Markets
17.00 UTC 10-⁠⁠⁠⁠Sep Election2020 Weekly

Wochenausblick: AAPL und TSLA Aktiensplit, Dow umverteilt, NFP im Fokus

Was kommt für Apple und Tesla, wenn der Aktiensplit in Kraft tritt? Wie wird der Dow auf die neusten Markt-Updates reagieren? Und kann der US-Arbeitsmarkt (Nonfarm Payrolls) den starken Wachstumstrend fortsetzen?

Apple und Tesla Splits

Diese Woche werden Apple und Tesla anfangen, nach in Kraft treten des letzten Splits, zu neuen Preisen zu handeln. AAPL wird ein Viertel günstiger, TSLA ein Fünftel. Beide Aktien haben seit Bekanntgabe des Splits eine enorme Aufwertung erfahren. Apple ist letzte Woche über 500 USD je Aktie gestiegen, und Tesla ist weiter gestiegen, nachdem es kürzlich 2.000 USD gesprengt hatte.

Aktien gehen nach einem Split häufig etwas zurück, da Besitzer einige der zusätzlichen Aktien verkaufen, um einen Profit aus der jüngsten Wertschätzung zu schöpfen, was allerdings vorübergehend sein könnte. Apple wird bald seine neueste iPhone-Reihe herausbringen, unter anderem auch ein mit Spannung erwartetes 5G-Modell. Teslas anstehendes „Battery Day“-Event, geplant für den 22. September, könnte Bekanntmachung frischer Innovationen mit sich bringen, die die Reichweite und Leistung der eigenen Autos verbessern könnte.

Hier können Sie mehr über Aktiensplits erfahren und welchen Einfluss sie auf offene Handelspositionen haben.

Fokus auf Dow Jones Industrial Average

Nach dem Apple-Aktiensplit wird der Dow Jones Industrial Average eine komplett neue Angelegenheit sein. Anders als der S&P 500, der auf Marktkapitalisierung basiert, ist der Dow ist ein Preis-gewichteter Index, sodass eine Abnahme des Apple-Aktienpreises um 75% zu einigen Änderungen führen muss.

Zu aller erst wird Apple nicht länger die größte Gewichtung im Index haben und vom ersten auf den 17. Platz abrutschen. Das bedeutet, dass die Volatilität der Aktie einen geringeren Einfluss auf den Dow hat als bisher. United Health wir die größte Aktie im Index werden und damit zu mehr Einfluss gelangen.

Außerdem sind einige Aktien aus dem Index entfernt worden, um mehr Platz für neue zu schaffen und so die Zusammensetzung bei etwa einem Viertel Tech-Aktien zu halten. Hier können Sie mehr über die Änderungen erfahren.

Gewinne von Zoom Video Communications

Seit dem Beginn der Pandemie ist Zoom zu einem essentiellen Werkzeug für Unternehmen auf der ganzen Welt geworden. Zusätzlich ist die persönliche Nutzung stark gestiegen, da Nutzer es von der Date-Night bis zum Streamen von Hochzeiten und sogar Beerdigungen für so ziemlich alles nutzen. Kundenzahlen stiegen 354% im Vergleich zum Vorjahr im ersten Quartal des Unternehmens, Umsatz stieg um 169%.

Darauf hin haben sich Anleger auf die Aktie gestürzt, was ZM dieses Jahr bisher 330% nach oben hat schießen lassen.

Dieses mal betrachten Analysten die Verkäufe von beinahe 500 Millionen USD und einem Gewinn je Aktie von 0,45 USD pro Aktie – was einem jährlichen Wachstum von 462,5% entspricht.

Rückschnitt des OCR durch die Reserve Bank of Australia?

Die Reserve Bank of Australia trifft sich diese Woche. Letzten Monat beschlossen Entscheidungsträger weitere quantitative Lockerungen und bestätigten, dass der volle Lockdown in Victoria – dem zweitgrößten Bundesstaat nach Bevölkerung und Wirtschaftsleistung – ökonomische Konsequenzen haben würde, ließen die Zinsen aber gleich.

ASX-Cashrate-Futures zeigen, dass eine knappe Mehrheit der Marktteilnehmer von der RBA erwartet, diesmal die Zinsen auf 0% zu drücken. Allerdings hat Gouverneur Philip Lowe die Idee ins Spiel gebracht, die Zinsen auf 0,1% zu kürzen, wenn weitere Anpassungen nötig sein sollten, sodass selbst wenn die Entscheidungsträger weitere Lockerungen für nötig erachten, sie nicht komplett auf null gehen müssten.

US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft

Auf den US-Beschäftigungszahlen am Freitag wird natürlich ein Hauptaugenmerk liegen. Das Jobwachstum übertrag letzten Monat wiedereinmal die Prognosen, obwohl die Erholungsrate durch steigende Coronavirus-Fälle, die Neuanstellung verlangsamen, auf 1,763 Millionen zurück gegangen ist.

Jüngste Antragszahlen zur Arbeitslosigkeit haben weiter fallende Zahlen erstmaliger und weiterführender Anträge gezeigt: so ist die Zahl der Erstanträge für Arbeitslosenhilfe in der auf den 8. August endenden Woche zum ersten mal seit Beginn der Pandemie auf unter 1 Million gesunken. Der vier-Wochen-Durchschnitt für Anfragen sinkt seit einigen Wochen stetig, wie auch die Zahlen weiterführender Anträge.

Highlights auf XRay diese Woche

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07.15 UTC Daily European Morning Call
12.00 UTC 31⁠⁠-⁠⁠⁠Aug Master the Markets
From 15.30 UTC 1-Sep Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 3-⁠⁠⁠Sep Election2020 Weekly

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

12.00 UTC 31-Aug German Preliminary CPI
After-Market 31-Aug Zoom Video Communications – Q2 2021
00.45 UTC 01-Sep China Caixin Manufacturing PMI
4.30 UTC 01-Sep RBA Official Cash Rate Decision
7.15 – 8.00 UTC 01-Sep Finalised Eurozone Manufacturing PMIS
8.30 UTC 01-Sep Finalised UK Manufacturing PMI
10.00 UTC 01-Sep Eurozone Flash CPI
14.00 UTC 01-Sep US ISM Manufacturing PMI
1.30 UTC 02-Sep Australia Quarterly GDP
14.30 UTC 02-Sep US EIA Crude Oil Inventories
1.30 UTC 03-Sep Australia Trade Balance
00.45 UTC 03-Sep China Caixin Services PMI
7.15 – 8.00 UTC 03-Sep Finalised Eurozone Services PMIs
8.30 UTC 03-Sep Finalised UK Services PMI
12.30 UTC 03-Sep US Jobless Claims
14.00 UTC 03-Sep US ISM Nonmanufacturing PMI
14.30 UTC 03-Sep US EIA Natural Gas Storage
1.30 UTC 04-Sep Australia Retail Sales
6.00 UTC 04-Sep German Factory Orders
12.30 UTC 04-Sep US Nonfarm Payrolls, Unemployment Rate

Wochenausblick: Republikanische Konvention gibt Startschuss für Präsidentschaftswahl

Die Konvention der Republikaner diese Woche bedeutet das Ende des falschen Krieges und den Beginn der wirklichen Kampagnen im Kampf um das Weiße Haus. Nach dem Erreichen eines Rekordhochs in der letzten Woche, erwarten Anleger mit der näher kommenden Wahl einen möglichen Anstieg der Volatilität. Währenddessen werden in den kommenden Tagen einige rückwärts-blickende Zahlen erwartet, die die Märkte bewegen könnten.

Republikanische Konvention gibt Startschuss

Die Konvention der Republikaner gibt nicht nur den Startschuss für die diesjährige Präsidentschaftswahl, sondern auch für das republikanische Kandidatenrennen für 2024. Mit gerade einmal zwei Monaten bis zum Wahltag wird sich die Marktaufmerksamkeit immer mehr auf die im November anstehende Wahl konzentrieren. Vix-Futures deuten darauf hin, dass Anleger sich mit dem Näherkommen der Wahl für steigende Volatilität rüsten. Erfahren Sie alles, was Sie zur Wahl wissen müssen und folgen Sie unserer Spezialberichterstattung.

Die wichtigsten Wirtschaftszahlen

Diese Woche kommt einiges an Wirtschaftszahlen auf uns zu. Neuseelands Einzelhandelsabsatzzahlen begleitet die Marktöffnung für die Handelswoche. Am Dienstag erwarten wir einige vorläufig angekündigte Veranstaltungen – den englischen Bericht zur Geldpolitik und den Währungsbericht des US-Finanzministeriums. Sicher wird den Tag der CB-Bericht zum US-Verbrauchervertrauen veröffentlicht.

Am Mittwoch erscheinen die wöchentlichen Berichte zum Rohöl-Lagerbestand, sowie zu den Bestellzahlen langlebiger Konsumgüter in den USA und australischen Bauaktivitäten. Am Donnerstag werden die wöchentlichen Zahlen zur Neuanmeldung von Arbeitslosenansprüchen veröffentlicht, die zu den genausten beobachteten, häufig erscheinenden Wirtschaftsindikatoren geworden sind. Außerdem sollten man ein Auge auf die offenen Immobilienverkäufe und die vorläufigen BIP-Zahlen (zweite Schätzung) werfen.

Weitere US-Zahlen runden die Woche dann am Freitag ab, unter anderem der Inflationsmesser der Fed, der Kern-PCE-Preisindex, persönliche Ausgaben, University of Michigan Verbrauchervertrauen und der Chicago-PMI.

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Die wichtigsten Geschäftsberichte

Werbe-Gigant WPP veröffentlicht Donnerstag seine Zwischenergebnisse für die ersten 6 Monate, die zum 30. Juni zu Ende gingen. Der Werbe-Gigant ist fungiert als nützliches Barometer für die Stimmung in der Wirtschaft. Große Marken haben ihre Marketing-Budgets eingeschrumpft, um die Folgen der Pandemie abzufedern und WPP hat gewarnt, dass es dieses Jahr Einbüßen wird hinnehmen müssen. Rivale Publicis aber verzeichnet im direkten Vergleichen einen Einbruch von 13% im zweiten Quartal, was weit unter dem erwarteten Minus von 20% liegt. WPP-Aktien sind dieses Jahr um 40% gefallen – könnte Publicis Hinweise dafür liefern, dass die Aktie einen neuen Weg finden könnte? Außerdem sind wir neugierig, was der Personalvermittler Hays berichtet – die Abschlüsse werden am Donnerstag erwartet und sind häufig gute Indikatoren für die allgemeine Gesundheit des weltweiten Arbeitsmarktes.

Von Salesforce.com (CRM) werden am Dienstag Gewinn- und Umsatzwachstumsberichte für das im Juli zu Ende gegangene Quartal erwartet. EPS liegt bei 0,7 USD mit einem Umsatz von 4,9 Milliarden USD.

CySEC (Europa)

Produkte

  • CFD
  • Aktienhandel
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • FSCS-Anlegerentschädigung bis zu 20.000 EUR
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von Safecap Investments Limited („Safecap“) Reguliert von der CySEC unter der Lizenznummer 092/08 und von der FSCA unter Lizenznummer 43906.

FSC (Weltweit)

Produkte

  • CFD
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Elektronische Bestätigung
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von TradeTech Markets (BVI) Limited („TTMBVI”) Besitzt eine Lizenz der B.V.I Financial Services Commission („FSC“) mit der Lizenznummer SIBA/L/14/1067.

FCA (Britische)

Produkte

  • CFD
  • Spread-Wetten
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • FSCS-Anlegerentschädigung von bis zu 85.000 GDP. *Abhängig von Kriterien und Teilnahmeberechtigung
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von TradeTech Alpha Limited („TTA“) Reguliert von der Financial Conduct Authority („FCA“) unter der Lizenznummer 607305.

ASIC (Australien)

Produkte

  • CFD

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Elektronische Bestätigung
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von TradeTech Markets (Australia) Pty Limited („TTMAU”) Hat bei den Australian Financial Services die Lizenznummer 424008 und wird von der Australian Securities and Investments Commission („ASIC“) reguliert”).

FSCA (Afrika)

Produkte

  • CFD
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von TradeTech Markets (South Africa) (Pty) Limited („TTMSA”) Reguliert von der Financial Sector Conduct Authority („FSCA“) unter der Lizenznummer 46860.

Nach der Auswahl einer dieser Regulierungsstellen werden die entsprechenden Informationen auf der gesamten Website angezeigt. Für weitere Informationen bitte hier klicken.