Wochenausblick: FOMC-Sitzungsprotokolle und NFP dominieren den Kalender

Während zum Wochenanfang chinesische PMIs im Fokus liegen werden, wird der amerikanische Wirtschaftskalender die nächsten Tage, mit dem Erscheinen der jüngsten ISM Manufacturing PMI, FOMC-Sitzungsprotokollen und Arbeitsmarktzahlen (ohne Landwirtschaft) für Juni, dominieren.

Chinesische PMIs 

Es wird Zeit für die neusten PMIs für China – da sie die ersten globalen PMI-Zahlen sind, die diesen Monat veröffentlicht werden, stellen sie die erste Gelegenheit des Marktes dar, zu sehen, wie sich die Dinge entwickeln.

Chinas Erholung könnte dank neuer COVID-19-Ausbrüche auf dem Spiel stehen, die jüngsten PMIs werden aber nichtsdestotrotz als eine Art Blaupause für die Entwicklung anderer Nationen im Anschluss an die Bekämpfung des Virus und verschobenem Fokus auf die Wiedereröffnung der Wirtschaft, genommen werden.

Deutschland, Eurozonen-Inflation 

Verbraucherpreise sanken um 0,1% in der Eurozone im Mai, obwohl das sicher keine Überraschung war. Die Inflationszahlen dieser Woche könnten ein weitere Abnahme zeigen, was dank eines riesigen Einbruchs der Nachfrage, steigender Arbeitslosigkeit und den ausgegebenen Konjunkturleistungen der Europäische Zentralbank zu erwarten ist. Letzte Woche sagte Fitch voraus, dass sich die Kerninflation der Eurozone über die nächsten 18 Monate verlangsamen und 2021 bei unter 0,5% liegen wird.

Eine länger anhaltende Deflation ist schlecht für die Wirtschaft, aber kurzfristig sind diese Ergebnisse zu erwarten und so sind die Marktauswirkungen der VPI-Daten in letzter Zeit etwas geschwächt.

Einzelhandelsabsatz in Deutschland 

Die Konsumaktivität hat sich in den USA und in England seit Lockerung der Einschränkung stark erholt – wird das in Deutschland auch so? Der Einzelhandelsabsatz in den USA sprang 17,7% und schlug damit die Markterwartungen von einem Anstieg von 8%, während der Absatz in England um 12%, anstatt der erwarteten 5,7%, gestiegen war.

Die Einzelhandel verzeichnete im April ein Minus von 5,3%, was aber wesentlich besser als die von Experten erwarteten -12% waren. Ein Anstieg der Online-Verkäufe half das Minus abzufedern. Es wird erwartet, dass die Absätze im Mai mit der Wiedereröffnung der Läden um 2,5% gestiegen sind, aber wie in den USA und in England könnten wir weitaus bessere Zahlen sehen.

US-ISM-Fertigung 

Die US-Fertigung ringt nach dem Schock der Pandemie mit der Erholung. Der ISM-PMI für Mai stieg nach den niedrigsten Werten des letzten Jahrzehnts im April im Mai wieder an, verfehlte aber die Markterwartungen um einen halben Punkt. Eine stärkere Erholung wird für Juni erwartet, aber der Fertigungs-PMI, der letzte Woche von IHS Markit veröffentlicht wurde, enttäuschte die Erwartungen mit anhaltendem Schrumpfen, während die Eurozone und England sogar wieder ein Wachstum verzeichnen können.

FOMC-Sitzungsprotokolle 

Das FOMC versetzte den Märkten infolge seines letzten Treffens einen Schlag und veröffentlichte schlechter als erwartete Wirtschaftsprognosen, die viel dazu beitrugen, die Idee zu zerstören, dass die USA eine V-förmige Erholung erleben würden. Entscheidungsträger merkten an, dass der Zinssatz bis mindestens 2022 bei beinahe 0% bleiben und die Ankaufsrate für Asset in den kommenden Monaten steigen würde.

Die Protokolle des Treffens werden weitere Details mit sich bringen, wobei die Märkte besonderes Interesse an jeglicher Erwähnung zur Kontrolle der Zinsstrukturkurve haben dürften, da dies das wahrscheinlich nächste Instrument der Fed zur Kontrolle der Zinsrate sein wird. Der genaue Zeitpunkt ist noch unklar, die Protokolle könnten hier aber weitere Hinweise liefern.

US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft 

Das liegt daran, dass der am Unabhängigkeitstag der USA, der 4. Juni, dieses Jahr auf einen Samstag fällt und der gesetzliche Feiertag dann Freitag ist. Das bedeutet, dass die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft am Donnerstag zu erwarten sind.

Die Zahlen des letzten Monats überraschten mit einer Zunahme von 2,5 Millionen Beschäftigten gegen die Vorhersage von 8 Millionen neuen Arbeitslosen, was darauf hindeutet, dass sich die US-Wirtschaft schneller erholt als bisher gedacht.

In letzter Zeit haben die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen jedoch enttäuscht – obwohl die Zahlen weiter gesunken sind, war die Abnahme geringer als erwartet. Deutet dies auf eine permanenter Vernarbung des Arbeitsmarkts hin, und falls ja, müssen die Erwartungen angepasst werden, dass die NFP weiterhin so starke Zahlen wird berichten können?

Highlights auf XRay diese Woche

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07.15 UTC Daily European Morning Call
From 15.30 UTC 30-Jun Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 01-Jul Blonde Markets
19.00 UTC 01-Jul Introduction to Currency Trading: Is it For Me?
12.25 UTC 02-Jul

US Nonfarm Payrolls: Live Market Analysis

 

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

12.00 UTC 29-Jun German Preliminary Inflation
23.30 UTC 29-Jun Japan Unemployment / Industrial Production
After-Market 29-Jun Micron Technology – Q3 2020
01.00 UTC 30-Jun China Manufacturing, Non-Manufacturing PMIs
06.00 UTC 30-Jun UK Finalised Quarterly GDP
30-Jun easyJet – Q2 2020
09.00 UTC 30-Jun Eurozone Flash CPI
12.30 UTC 30-Jun Canada Monthly GDP
14.00 UTC 30-Jun US CB Consumer Confidence
After-Market 30-Jun FedEx Corp – Q4 2020
01.45 UTC 01-Jul Caixin Manufacturing PMI
06.00 UTC 01-Jul Germany Retail Sales
Pre-Market 01-Jul General Mills – Q4 2020
Pre-Market 01-Jul Constellation Brands – Q1 2021
12.15 UTC 01-Jul US ADP Nonfarm Payrolls Report
14.00 UTC 01-Jul ISM Manufacturing PMI
14.30 UTC 01-Jul US EIA Crude Oil Inventories
18.00 UTC 01-Jul FOMC Meeting Minutes
01.30 UTC 02-Jul Australia Trade Balance
12.30 UTC 02-Jul US Nonfarm Payrolls (Friday is US Bank Holiday)
01.30 UTC 03-Jul Australia Retail Sales
All Day 03-Jul US Bank Holiday – Markets Closed

Wochenausblick: Starke Erholung von US-Gebrauchsgütern, Stimmung und PMIs auf dem Aufstieg

Diese Woche ist einiges auf dem Wirtschafts-Kalender, um die Märkte auf Trab zu halten, auch wenn die Nachrichten ruhig bleiben sollten. Vertrauenszahlen aus Europa, PMIs aus der ganzen Welt und einige Schlüsselzahlen zu US-Warenbestellungen und Ausgabezahlen werden uns helfen, die fortlaufenden Wirkung von Covid-19 und die Kurve der Erholung zu verstehen.

Euro-Zonen Umfrage zur Konsumenten- und Unternehmensstimmung

Die jüngsten Stimmungszahlen aus Deutschland und der Eurozone insgesamt werden genau im Auge behalten. Die Lockerung der Corona-Einschränkungen und die Wiedereröffnung von immer mehr Geschäften, wird erwartungsgemäß die Konsumenten- und Unternehmensstimmung verbessern, obwohl klar ist, dass beide Gruppen noch sehr pessimistisch sind.

Das Konsumentenvertrauen in der Eurozone für Juni wird sich erwartungsgemäß von -16 von -18,8 im Mai verbessern. Deutschlands Ifo Geschäftsklimaindex wird voraussichtlich 85,1 erreichen – hoch von den vorherigen 79,5, während die Konsum-Messungen der GfK erwartungsgemäß bei -12 für Juli liegen werden, folgend auf -18,9 für Juni.

PMIs werden Erwartungen für Q2-BIP formen

Dienstag bringt eine Reihe von Dienstleistungs- und Produktions-PMIs. Es werden die jüngsten Zahlen aus der Eurozone, dem UK und den USA erwartet. Obwohl sie noch geändert werden können, scheinen die jüngsten Zahlen die Erwartungen für den wichtigen Q2-BIP zu schärfen.

Es werden auf ganzer Linie starke Zuwächse erwartet, da wiedereröffnende Volkswirtschaften den Absturz verlangsamen, vor allem im Dienstleistungssektor.

Bestellzahlen von Gebrauchsgütern in den USA erholen sich

Bei dem jüngsten Riesensprung bei Beschäftigung und Einzelhandel, der alle erwarten gesprengt hat, scheint es wahrscheinlich, dass die Zahlen zu Gebrauchsgütern in den USA auch eine starke Erholung erleben.

Wie die meisten Kennzahlen, sind auch die Bestellungen über die letzten paar Monate, in einer in den letzten Jahren ungesehen Rate eingebrochen. Die Wiedereröffnung der US-Wirtschaft und sich verbessernde Aussichten für Konsumenten und Unternehmen, wird sich wahrscheinlich in einer starken Erholung niederschlagen. Analysten erwarten einen Sprung in Höhe von 7,1%, obwohl es wie bei allen Erholungen nach abrupten Abstürzen noch weile dauern dürfte, bis das Vorkrisen-Niveau wieder erreicht wird.

Zahlen zur Arbeitslosigkeit werden außerdem am Donnerstag erwartet. Der Konsens ist eine weitere Verlangsamung der Arbeitslosenzunahme, mit der Erwartung 1,3 Millionen neuer Arbeitslos-Meldungen. Das wäre das erste mal seit dem Rekordsprung von 6,86 Million in der letzten vollen Woche im März, dass die wöchentliche Zunahme bei unter 1,5 Millionen läge.

Persönliche Ausgaben in den USA steigen zu gelockerten Einschränkungen, höhere Beschäftigung

Persönliches Einkommen stieg im April und verzeichnete eine Zunahme von 10,5% dank der Konjunkturprogramme der Regierung, obwohl sich das nicht in einer gesteigerten Konsumnachfrage niederschlug – Ausgaben sind um 13,6% gesunken. Konsumenten legten das extra Geld zurück, es ist eine Zunahme der Sparrate um 33% zum Vormonat zu beobachten.

Es wird erwartet, dass Einkommen ohne Regierungsmaßnahmen im Mai um 5% gefallen wären, während Ausgaben um 3% gestiegen wären.

Highlights auf XRay diese Woche

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07.15 UTC Daily European Morning Call
17.00 UTC 22-Jun Reading Candlestick Charts: Trading Patterns and Trends
From 15.30 UTC 23-Jun Weekly Gold, Silver, and Oil Forecasts
17.00 UTC 23-Jun Introduction to Currency Trading – Is it For Me?
14.45 UTC 25-June Master the Market with Andrew Barnett

 

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

14.00 UTC 22-Jun Eurozone Flash Consumer Confidence
07.15 UTC 23-Jun Eurozone/ DE/ FR Flash Services, Manufacturing PMIs
08.30 UTC 23-Jun UK Flash Manufacturing/Services PMIs
13.45 UTC 23-Jun US Flash Manfacturing/Services PMI
03.00 UTC 24-Jun RBNZ Interest Rate Decision
08.00 UTC 24-Jun German ifo Business Climate
14.30 UTC 24-Jun US EIA Crude Oil Inventories
06.00 UTC 25-Jun German GfK Consumer Climate
12.30 UTC 25-Jun US Durable Goods Orders
00.30 UTC 25-Jun US Unemployment Claims
14.30 UTC 25-Jun US EIA Natural Gas Storage
Pre-Market 25-Jun Accenture Plc – Q3 2020, McCormick & Co – Q2 2020
12.30 UTC 26-Jun US PCE, Personal Spending, Personal Income
14.00 UTC 26-Jun Revised University of Michigan Sentiment Index

Wochenausblick: BoE-, BoJ-Treffen, Zahlen ersticken Hoffnung auf schnelle Covid-Erholung

Letzte Woche hat der Offenmarktausschuss (FOMC) effektiv Hoffnungen erstickt, dass sich die Weltwirtschaft schnell wieder von der Covid-19-Pandemie erholen könnte. Die Zahlen für diese Woche werden erwartungsgemäß noch schlechter ausfallen. Alle Lichtblicke könnte allerdings von der wachsenden Angst vor einer zweiten Infektionswelle überschattet werden.

Die Bank of England und die Bank of Japan halten diese Woche beide Politiksitzungen. Weitere Signale für lange bleibende Konjunkturanreize sind zu erwarten.

Stellen Sie sicher, dass Sie für die kommende Woche gerüstet sind – lesen Sie unsere vollständige Aufschlüsselung der Schlüsselveranstaltungen und Zahlen, die im Fokus der Märkte liegen werden.

Chinas Industrieproduktion soll zunehmen, Einzelhandelsabsatz-Abnahme soll sich verlangsamen

China ist immer noch der Leithammel für die globale Erholung, und die Märkte betrachten die Zahlen sehr genau, um zu sehen, wie schnell sich eine Volkswirtschaft von den Corona-bedingten Einschränkungen erholen kann. Die Industrieproduktion ist im April zum Wachstum auf Jahresbasis umgerechnet zurück gekehrt nach einer Kontraktion von drei Monaten. Prognosen für Mai deuten darauf hin, dass das Wachstum auf 5% gestiegen ist.

Der Einzelhandelsabsatz wird erwartungsgemäß weiter schrumpfen, obwohl sich die Abnahmerate seit den -20,5%-Abstürzen im Januar und Februar stark gemildert hat. April sah einen Einbruch von -7,5%, wobei die Abnahme für Mai sich auf -2% verlangsamt haben soll.

Bank of Japan soll Zeitrahmen für niedrige Zinsen bekannt festlegen

Letzte Woche sagte das US-FOMC, dass die Zinsen bis 2022 bei beinahe null bleiben würden. Das könnte zu einem ähnlichen Zug der Bank of Japan führen, die versuchen wird, die Stärke des Yen einzuschränken während sich die Wirtschaften nach den düsteren Wirtschaftsprognosen der FOMC zu retten versuchen. Die BoJ könnte daher entscheiden, einen eigenen Zeitplan herauszugeben, in dem die Zinsen auf dem jetzigen oder niedrigeren Niveau gehalten werden.

Schwindende Hoffnung einer V-förmigen Erholung zieht ZEW-Stimmungsindikator runter

Die Konjunkturerwartungen in Deutschland und der Eurozone sind seit April wieder gestiegen, Prognosen deuten aber darauf hin, dass das Anlagevertrauen wieder sinken könnte. Die Einschätzung zur aktuellen Lage ist sowieso prekär, aber die Zahlen insgesamt wurden von der verbessernden Erwartung einer schnellen Erholung getragen – etwas was immer unwahrscheinlicher wird.

England, Kanada Inflation – Preiswachstum weiterhin unter Druck

Quarantäne und einstürzende Öl-Preise haben starken Druck auf Verbraucherpreise ausgeübt. Inflationszahlen für diese Woche aus England und Kanada zeigen erwartungsgemäß weitere Schwäche. Die Kerninflationsrate des Vereinigten Königreichs lag im April bei nur 0,1%. Prognosen für Kanadas Zahlen erwarten einen Einbruch von -0,2% im Monat, folgend auf die -0,7%, die im Mai aufgezeichnet wurden.

Einzelhandelsabsatz sinken für England und Kanada – Besserung für USA?

Die Absatzzahlen des Einzelhandel für England und Kanada werden erwartet, weitere riesige Einbrüche zu verzeichnen, da Konsumenten weiterhin durch Quarantänemaßnahmen und geschlossene Geschäfte eingeschränkt. Die Geschäfte, die wiedereröffnen können, haben trotzdem Einbußen durch die strikten Maßnahmen zum Social-Distancing erfahren.

England, Kanada und die USA haben im April alle den größten bisherigen Einbruch des Einzelhandelsabsatz‘ erlebt. Im Falle Englands und Kanadas ist die Situation im Mai sogar schlimmer geworden.

Für die US-Zahlen allerdings, deuten die jüngsten Veröffentlichungen von Mastercard darauf hin, dass die Abnahme des Einzelhandelsabsatz für Mai sich deutlich verringert hat. Verkäufe fielen um -16,4% im April, aber Mastercard sagt, dass es eine geringere Abnahme des Transaktionsvolumens für den letzten Monat gesehen hat.

Neuseeland Wachstumsdaten: die Ruhe vor dem Sturm

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern konnte letzte Woche bekannt geben, dass Covid-19 im Land ausgerottet ist und das die Normalität wieder einkehren kann.

Allerdings werden die ökonomischen Auswirkungen der Regierungsmaßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus schwer sein. Die OECD sagt eine Abnahme von -8,9% des BIP für dieses Jahr voraus, mit einer Rückkehr zum Stand vor Covid nicht vor Ende 2021.

Die diese Woche veröffentlichten BIP-Zahlen für das erste Quartal zeigen vermutlich einen Abstieg von nur -0,4%. Aber wie wir bereits wissen, sind es die Zahlen des zweiten Quartals, die wichtig sind.

Australiens Arbeitslosenquote steigt weiterhin

Die Zahlen für diese Woche zeigen erwartungsgemäß, dass letzten Monat 200.000 weitere Stellen verloren gegangen sind, zusätzlich zu beinahe 600.000 im April. Die Arbeitslosenquote sprang um einen ganzen Prozentpunkt auf 6,2% im April, obwohl das noch unter den Markterwartungen eines Sprungs auf 8,3% lag.

Die Arbeitslosenquote wird vermutlich auf 6,9% steigen, obwohl die wirkliche Zahl wahrscheinlich höher ist, vor allem wenn man bedenkt, wie viele Australier zur Zeit von der Regierung für ihre Gehälter abhängig sind.

Bank of England soll Quantitative Lockerung ausweiten

Die Bank of England soll erwartungsgemäß diese Woche ihr Programm zur quantitativen Lockerung ausweiten, wobei die Schätzungen zur Ausweitung bei 70£ Milliarden bis 200£ Milliarden liegen.

Negativzinsen werden sicherlich erwähnt, aber die Wirtschaftspolitik nähert sich dem Thema vorsichtig. Während Gouverneur Andrew Bailey jüngst seine Opposition gegen ein solches Instrument abgemildert hat, hat er nur gesagt, dass es „töricht“ wäre, sie auszuschließen. BoE Chefökonom Andy Haldane sagte Ende Mai, dass obwohl der Geldpolitische Ausschuss (MPC) die Idee negativer Zinsen untersucht, ist sie noch fest in der Begutachtungsphase und eine Entscheidung zum Thema steht noch in weiter ferne.

Kroger Ergebnisse

Kroger wird erwartungsgemäß einen Ergebniszuwachs von 23,6% von Jahr-zu-Jahr im am 18. Juni zu veröffentlichen Quartalsergebnis bekannt geben. EPS wird bei 0,89$ erwartet, während bei Nettoverkäufen eine Steigerung von 7,7% auf Jahr-zu-Jahr-Basis auf 40,12$ Milliarden erwartet wird.

Kroger-Aktien haben die Covid-19-Pandemie gut überstanden, mit einer schnellen Erholung von den Abverkäufen im März, und werden jetzt bei einem Plus für das Jahr von etwa 12% gehandelt. Unser Analysten Empfehlungen Tool zeigt, dass es einen Konsens zu „Kaufen“ gibt. Hedge Funds kauften im letzten Quartal mehr als 20 Millionen Aktien.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

07.15 UTC Daily European Morning Call
09.30 UTC 17-June FXTrademark Course – Moving the Odds
11.00 UTC 17-June Introduction to Currency Trading: Is it For Me?
11.30 UTC 18-June Trading with the Killswitch Approach
10.00 UTC 19-June Supply & Demand – Approach to Trading

 

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

02.00 UTC 15/06/2020 China Industrial Production / Retail Sales
01.30 UTC 16/06/2020 RBA Monetary Policy Meeting Minutes
03.00 UTC 16/06/2020 Bank of Japan Rate Decision
09.00 UTC 16/06/2020 German/EZ ZEW Economic Sentiment
12.30 UTC 16/06/2020 US Retail Sales
06.00 UTC 17/06/2020 UK Inflation Rate
12.30 UTC 17/06/2020 Canada Inflation Rate
14.30 UTC 17/06/2020 US EIA Crude Oil Inventories
12.45 UTC 17/06/2020 New Zealand Quarterly GDP
01.30 UTC 18/06/2020 Australia Employment Change / Unemployment Rate
Pre-Market 18/06/2020 Kroger (Q1) – Pre-Market
11.00 UTC 18/06/2020 Bank of England Rate Decision
12.30 UTC 18/06/2020 US Weekly Jobless Claims
14.30 UTC 18/06/2020 US EIA Natural Gas Storage
06.00 UTC 19/06/2020 UK Retail Sales
12.30 UTC 19/06/2020 Canada Retail Sales

Wochenausblick: Die Erwartungen sind hoch für FOMC Treffen

Wie mittlerweile zur Normalität geworden, werden wir für die nächste Woche eine Reiher schlimmer wirtschaftlicher Daten erwarten können. Wir werden uns diese Daten anschauen, um Hinweise darauf zu finden, wie lange die wirtschaftliche Erholung dauern könnte und ob die Prognosen für den erwarteten Einbruch im Q2 nicht zu optimistisch waren.

Die Rohstoffmärkte werden das OPEC-Treffen genau beobachten, obwohl die jüngsten Nachrichten darauf hindeuten, dass Trader enttäuscht werden könnten. Das FOMC könnte zur Veröffentlichung wirtschaftlicher Prognosen zurückkehren und außerdem zusätzlich Klarheit schaffen, was die Policy-Entwicklung angeht, mit verschobenem Fokus auf implizite Forward Guidance.

Was können uns Confidence-Daten zur Post-Covid-Erholung sagen? 

Traders, Ökonomen, Firmen und Politiker auf der ganzen Welt sind sich immer noch unsicher, welche Form die Erholung nach der Corona-Krise annehmen wird. Viele hoffen auf eine schnelle Rückkehr, aber das scheint nicht sehr wahrscheinlich.

Bei all dieser Unsicherheit sind Business- und Consumer-Sentiment nützliche Indikatoren für die Stimmung der Menschen zur zukünftigen Entwicklung. Wenig überraschend waren die meisten Umfrage bisher stark pessimistisch.

Aber Volkswirtschaften wachen wieder auf, Quarantänemaßnahmen werden gelockert und die Normalität kehrt für die Menschen in vielen Ländern ein Stück weit zurück. Hat sich das in einer positiveren Aussicht auf die Dinge niedergeschlagen oder hat dieser erste Schritt nur deutlich gemacht, wie weit der Weg zur vollen Erholung noch ist?

Wird OPEC die Rekord-Produktionseinschnitte verlängern? 

Die Öl-Märkte wurden letzte Woche enttäuscht, da OPEC-Mitglieder beschlossen haben, ihr Treffen nicht vom 9. Juni vorzuziehen. Berichte vom Anfang der Woche deuteten darauf hin, dass das Kartell plant, die Rekord-Produktionseinschnitte für mehrere Monate beizubehalten – wenn nicht sogar bis zum Ende des Jahres.

Diese Hoffnungen stützen einen höheren Ölpreis, aber Roh- und Brent-Öl waren zum Ende der Woche richtungslos, da die Aussichten wieder weniger positiv wurden. Schlussendlich scheint es wahrscheinlicher, dass sich Saudi-Arabien und Russland auf eine Verlängerung der Einschnitte für einen Monat einigen werden, statt einer Verringerung ab Juli. Allerdings führte die Nicht-Einhaltung durch einige Mitglieder des Kartells zu Spannungen und zu steigenden Zweifeln, ob eine Vereinbarung getroffen werden kann.

US-Inflationsdaten – ist eine anhaltende Deflation auf dem Weg? 

Daten zu der US-Inflation werden diese Woche erwartet. Die jüngsten Nachrichten sind beeindruckend – im April war die größte Abnahme des Preiswachstums seit Dezember 2008 zu beobachten und die Kerninflation sah die größte Abnahme seit Beginn der Datenserie 1957.

Ein einzelner Monat mit scharfen Preis-Einbrüchen wird die Politik-Verantwortlichen nicht zu sehr in Sorge versetzen, aber die große Sorge ist, dass es nur der Anfang eines langen Zeitraums der Deflation ist. Zinsraten sind bereits am Boden, aber ein weiterer Negativ-Wert für Preiswachstum könnte die Frage am Markt aufwerfen, wie lange das FOMC noch ausharren kann, bevor es die Zinsraten ins Negative setzt.

FOMC-Treffen – Märkte warten auf wirtschaftliche Prognosen und Forward Guidance 

Das Federal Open Market Committee (FOMC) stellt Donnerstag die jüngsten Politik-Entscheidungen vor.

Märkte werden dieses Mal auf mehr Richtungsvorgaben des FOMC hoffen. Das Treffen im April und die entsprechenden Protokolle haben keine konkrete Pläne offenbart, wie die Geldpolitik sich in Zukunft entwickeln könnte, um auf die schlechter-werdende Wirtschaftslage zu reagieren. Mitglieder hatten die Festlegung von Zielen für Arbeitslosigkeit und Inflation diskutiert, sowie das Setzen eines Datums, vor dem die Zinsen nicht erhöht werden.

Es ist wahrscheinlich, dass wir eine Rückkehr der Veröffentlichung wirtschaftlicher Prognosen erleben werden, die im März ausgesetzt wurde, da die wirtschaftlichen Aussichten von zu starker Unsicherheit geprägt waren. Dies, zusammen mit einem Schritt in Richtung impliziter Forward Guidance, wir den Märkten ein genaueres Bild der zukünftigen Politik der Fed geben.

UK Wachstums- und Produktionsdaten werden die Erwartungen für Q2 prägen 

Eine Menge Daten für das Vereinigte Königreich für April gibt uns einen Einblick in die gefürchtete Entwicklung im Q2. Es ist akzeptiert, dass dieses Quartal schlimm werden wird, aber das monatliche BIP und Daten aus der Industrieproduktion werden zeigen, ob selbst die schlimmsten Szenarien nicht zu optimistisch waren.

Das durchschnittliche BIP für die Dreimonatsperiode, die im April endet, wird bei -12% erwartet, ein Abstieg von den -2% im April. Das monatliche Wachstum ist in der Prognose -24% gesunken, während das Minus im Jahres-zu-Jahres Wachstum bei -29% liegt. Die gewerbliche Produktion wird wahrscheinlich um beinahe 30% gefallen sein. Wir befinden uns zur Zeit in der angeblich schlimmsten Phase, aber es gibt noch Fragen zu den wirklichen wirtschaftlichen Auswirkungen und wie schlimm es werden wird.

Blauer Himmel für Adobes Cloud-basierten Produkten? 

Mit dem Ende der Earning Season, sieht der Unternehmens-Kalender sehr dünn aus, obwohl Adobe ein interessantes Highlight bieten könnte.

Die Software des Unternehmens ist Cloud-basiert, sehr zur Erleichterung vieler Firmen, die auf sie angewiesen sind, aber Angestellte haben, die zuhause festsitzen und nicht auf die Computer bei der Arbeit zugreifen können. Das Abonnementen-Modell mit dem seine Produkte verkauft werden, könnte helfen, die Einnahmen stabil zu halten, obwohl Adobe, wie die meisten Firmen, wahrscheinlich einen Einbruch für das erste Quartal verzeichnen wird.

Highlights auf XRay diese Woche

Lesen Sie den gesamten Zeitplan der Finanzmarkt-Analyse und des Trainings.

07.15 UTC Daily European Morning Call
17.00 UTC 08-June Blonde Markets
From 15.30 UTC 09-June Gold, Silver, and Oil Weekly Forecasts
17.00 UTC 10-June FOMC Preview with chief market analyst Neil Wilson
14.45 UTC 11-June Master the Markets with Andrew Barnett

Die wichtigsten Wirtschafts-Ereignisse

Behalten Sie die wichtigsten Ereignisse des wirtschaftlichen Kalenders dieser Woche im Auge:

06.00 UTC 08-Jun German Industrial Production
08.30 UTC 08-Jun Eurozone Sentix Investor Confidence
01.30 UTC 09-Jun AU NAB Business Confidence
09.00 UTC 09-Jun Eurozone Final Employment Change / Revised GDP (Q/Q)
00.30 UTC 10-Jun Westpac Consumer Sentiment
01.30 UTC 10-Jun China CPI
12.30 UTC 10-Jun US CPI
14.30 UTC 10-Jun US EIA Crude Oil Inventories
18.00 UTC 10-Jun FOMC Rate Decision
18.30 UTC 10-Jun FOMC Press Conference
Pre-Market 10-Jun Dollarama – Q1 2021
12.30 UTC 11-Jun US Unemployment Claims
14.30 UTC 11-Jun US EIA Natural Gas Storage
After-Market 11-Jun Adobe – Q2 2020
06.00 UTC 12-Jun UK GDP (M/M), Manufacturing/Industrial Production (M/M), Construction Output (M/M)
14.00 UTC 12-Jun Preliminary University of Michigan Sentiment Index

Kommende Woche: Zentralbanken am Drücker, Arbeitsmarktzahlen durch Covid stark betroffen

Der Wirtschaftskalender ist diese Woche vollgepackt mit Nachrichten aus der ersten Reihe, angefangen mit den Einkaufsmanager-Indizes aus dem verarbeitenden Gewerbe für China und die USA. RBA, BOC und EZB werden ihre neuesten Leitentscheidungen bekanntgeben – und im Falle der EZB wahrscheinlich für noch mehr Verstimmung in Deutschland sorgen. Außerdem werden die neuesten US-Arbeitsmarktzahlen die Woche abrunden.

Der chinesische Caixin-Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes – sagt die Überschrift schon alles?

Der chinesische Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe rutschte im April wieder ins Minus und verfehlte damit die Erwartungen der Märkte, er könne noch einmal knapp über die 50 erreichen. Schaut man sich die Unter-Indizes an, so ergibt sich ein noch trüberes Bild, als die Überschrift vermuten lässt.

Die Neuaufträge sanken im dritten Monat nacheinander und die Exportaufträge fielen so stark wie noch nie seit Dezember 2008. Die Auftragsüberhänge nahmen zu, die Lieferzeiten durch Lieferanten verbesserten sich und die Eingangskosten sanken aufgrund der eingebrochenen Ölpreise, was die Gesamtzahl nach oben trieb.

Für Mai wird ein Wert knapp unter 50 erwartet – aber auch hier wird das sehr unterschiedliche Abschneiden der Unter-Indizes wahrscheinlich die wahre Geschichte erzählen. Es sieht danach aus, als hätte die chinesische Industrie noch einen weiten Weg vor sich, bis wieder echtes Wachstum eintritt.

US-ISM-Einkaufsmanagerindizes vor Stabilisierung

Das verarbeitende Gewerbe in den USA brach im letzten Monat ein, der Index tauchte auf 41,5 ab, nach 49,1 im März. Dies war zwar der stärkste Einbruch seit April 2009, aber der Wert war immer noch besser als die vom Markt erwarteten 36,9. Der Grund dafür waren allerdings Zunahmen bei der Lieferzeit der Lieferanten. Dies ist normalerweise ein Zeichen einer starken Wirtschaft, aber in diesem Fall wurden die Lieferungen durch Lieferengpässe aufgrund der Covid-19-Pandemie aufgehalten.

Es wird mit einer Stabilisierung im Mai gerechnet, aber es könnte eine Weile dauern, bis wieder ein Wachstumsbereich erreicht wurde (ein Wert über 50); Oxford Economics rechnet damit, dass die Produktionsverluste nicht vor 2021 aufgeholt werden.

Der Rückgang im nicht verarbeitenden Gewerbe wird sich den Erwartungen zufolge leicht abschwächen. Die Prognose für den Index lautet 44,2 und damit etwas höher als die letzten 41,8.

Zinsentscheidungen durch RBA, BOC und EZB

Die Reserve Bank of Australia ist die erste der drei Zentralbanken, die in dieser Woche eine Sitzung zur Geldpolitik veranstaltet. Die Zinssätze sind mit 0,25 % auf einem Rekordtief, also praktisch bei Null, und das Gremium ist nicht geneigt, in den Minusbereich zu gehen.

Die ASX 30 Day Interbank Cash Rate Futures für Juni zeigen, dass die Märkte eine 50:50-Wahrscheinlichkeit einer Senkung auf Null eingepreist haben, aber viele Analysten sind der Ansicht, dass die RBA alles getan hat, was sie tun wird, und die Zinssätze für zwei oder drei Jahre unverändert bleiben werden.

Die Bekanntmachung der Zinssätze durch die Bank of Canada fällt mit dem Beginn der Amtszeit von Tiff Macklem als Gouverneur zusammen. Die erste stellvertretende Gouverneurin Carolyn Wilkins erklärte vor kurzem, dass die BOC möglicherweise ihr Anleihenkaufprogramm mit dem Ziel anpassen wird, die Wirtschaft anzukurbeln, anstatt nur die Liquidität der Finanzmärkte zu verbessern. Die Entscheider sind aber möglicherweise noch nicht zu diesem Schritt bereit.

Von der Europäischen Zentralbank wird erwartet, dass sie die Zinssätze unverändert lässt, allerdings wird das Pandemie-Notfallkaufprogramm (PEPP) voraussichtlich verlängert und ausgeweitet. Bei der anschließenden Pressekonferenz wird Christine Lagarde sich Fragen zur deutschen Gerichtsentscheidung über das quantitative Lockerungsprogramm der EZB stellen müssen.

Isabel Schnabel, Mitglied des EZB-Gremiums seit Januar, reagierte in der letzten Woche gelassen auf die Gerichtsentscheidung und erklärte, es sei Sache der Bundesbank und der deutschen Regierung, das Problem zu lösen.

„Ich bin sicher, dass die Bundesbank, das deutsche Parlament und die deutsche Regierung miteinander sprechen werden, und einer von ihnen wird eine Lösung finden müssen“, erklärte Schnabel letzte Woche gegenüber der Financial Times. „Wenn die EZB einen konstruktiven Beitrag zu diesem Prozess leisten kann, werden wir das natürlich tun.“

Australisches Quartals-BIP: das Ende von drei Jahrzehnten Wachstum

Bei den Wirtschaftsdaten für das erste Quartal wird erwartet, dass die australische Wirtschaftsleistung auf Quartalsbasis um 0,8 % und auf Jahresbasis um 1,2 % gesunken ist. Man erwartet, dass Australien zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten in eine Rezession fällt und das BIP um 10 % sinkt.

In der letzten Woche beschrieb Premierminister Scott Morrison die Pläne der Regierung zur Wiederbelebung der Wirtschaft, warnte aber gleichzeitig, dass eine Erholung voraussichtlich zwischen drei und fünf Jahren dauern könnte.

Einzelhandelsumsätze in der Eurozone und Auftragseingänge in Deutschland

Es wird erwartet, dass der Einbruch der Einzelhandelsumsätze in der Eurozone sich zu Beginn des 2. Quartals noch verschlimmert hat. Die Analysten prognostizieren auf Monatsbasis eine Abnahme von 18,6 % im April nach einer Abnahme von 11,2 % im März. Auf Jahresbasis wird ein Umsatzeinbruch von 24 % prognostiziert.

Bei den deutschen Auftragseingängen ist im April mit ähnlich unangenehmen Zahlen zu rechnen. Im März fielen die Aufträge um 15,6 %, und die Ökonomen erwarten bei der Veröffentlichung der April-Daten am Freitag eine Abnahme um 21,3 %.

US-Arbeitsmarktzahlen – 20 % Arbeitslosenrate?

Nach einem Einbruch von 20,5 Millionen im letzten Monat und damit dem schlimmsten Absturz der Geschichte wird erwartet, dass die US-Arbeitsmarktzahlen in dieser Woche eine weitere Abnahme der Beschäftigung um bis zu 5 Millionen zeigen werden. Die Arbeitslosenrate, die im April auf fast 15 % geklettert war, wird wahrscheinlich knapp die 20 % erreichen. Die Ökonomen rechnen damit, dass die Arbeitslosigkeit in der Spitze bis auf 25 % steigen wird, Analysten von Goldman Sachs haben sogar noch höhere Zahlen angedeutet.

Besuchen Sie unser kostenloses Webinar, wenn Chef-Marktanalyst Neil Wilson von Markets.com live die Marktreaktionen auf den US-Arbeitsmarktbericht analysiert.

Heads-Up on Earnings 

The following companies are set to publish their quarterly earnings reports this week:

After-Market 02-Jun Zoom Video Communications – Q1 2021
Pre-Market 03-Jun Campbell Soup – Q3 2020
After-Market 04-Jun Broadcom – Q2 2020
After-Market 04-Jun Slack – Q1 2021
05-Jun Toshiba Corp – Q4 2019

Highlights on XRay this Week 

Read the full schedule of financial market analysis and training.

07.15 UTC Daily European Morning Call
From 15.30 UTC 02-June Gold, Silver, and Oil Weekly Forecasts
12.50 UTC 03-June Asset of the Day: Indices Insights
19.30 UTC 04-June Daily FX Recap and Looking Forward
10.00 UTC 05-June Supply & Demand – Approach to Trading

Key Economic Events

Watch out for the biggest events on the economic calendar this week:

01.45 UTC 01-Jun China Caixin Manufacturing PMI
14.00 UTC 01-Jun US ISM Manufacturing PMI
01.30 UTC 02-Jun Australia Company Operating Profits (Q/Q)
05.30 UTC 02-Jun RBA Interest Rate Decision
07.15 – 08.00 UTC 02-Jun Eurozone Member State Finalised Manufacturing PMIs
08.30 UTC 02-Jun UK Finalised Manufacturing PMI
01.30 UTC 03-Jun Australia GDP (Q/Q)
01.45 UTC 03-Jun China Caixin Services PMI
07.15 – 08.00 UTC 03-Jun Eurozone Member State Finalised Services PMIs
08.30 UTC 03-Jun UK Finalised Services PMI
14.00 UTC 03-Jun Bank of Canada Interest Rate Decision
14.00 UTC 03-Jun US ISM Non-Manufacturing PMI
14.30 UTC 03-Jun US EIA Crude Oil Inventories
01.30 UTC 04-Jun Australia Retail Sales / Trade Balance
09.00 UTC 04-Jun Eurozone Retail Sales
11.45 UTC 04-Jun ECB Interest Rate Decision
12.30 UTC 04-Jun ECB Press Conference
14.30 UTC 04-Jun US EIA Natural Gas Storage
06.00 UTC 05-Jun Germany Factory Orders
12.30 UTC 05-Jun US Nonfarm Payrolls

Wochenausblick: Die Stimmung ist durch Covid-19 angeschlagen. Sind Discounter jetzt besonders erfolgreich?

In dieser Woche steht eine ganze Reihe von Stimmungsdaten im Fokus, wie die Gesamtbestellzahlen von Waren in den USA und die Gewinne von Discountern, welche die besten Voraussetzungen hatten im aktuellen Wirtschaftsabschwung zu florieren. Hier ist Ihre komplette Übersicht über die wichtigsten Events an den Finanzmärkten, die Sie im Auge behalten sollten.

Steigt die Zuversicht in Deutschland? Die Stimmung in Großbritannien und Neuseeland fällt vermutlich noch weiter ab

Diese Woche präsentiert uns zahlreiche Stimmungsdaten, wie den Ifo-Geschäftsklimaindex, GfK-Konsumklimadaten für Deutschland und Großbritannien, den US CB Consumer Confidence Report und die neueste ANZ-Business-Confidence-Umfrage für Neuseeland.

In Deutschland wird mit einer Verbesserung der Stimmung gerechnet, da die Lockdown-Maßnahmen von vorneherein weniger ausgeprägt waren und daher weniger starke wirtschaftliche Auswirkungen erwartet werden. Schulen und kleine Geschäfte haben wieder geöffnet und es wird erwartet, dass die Rückkehr einer gewissen Normalität auch die Stimmung aus ihrem historischen Allzeittief hebt.

In Großbritannien, wo das Gros der Maßnahmen weiterhin in Kraft ist, sieht es ganz anders aus. Auch der steile Anstieg der Arbeitslosenzahlen wird sich in der Stimmungslage abzeichnen, vor allem dann, wenn sogar Arbeitnehmer, die staatliche Arbeitslosenhilfe erhalten, einer ungewissen Zukunft entgegen sehen, sobald die Staatskasse die Zahlungen ihrer Löhne einstellt.

Obwohl die Wirtschaft in Neuseeland wieder angelaufen ist, zeigt das neuste Stimmungsbarometer von ANZ eine weitere Eintrübung der Stimmung bei Unternehmen.

Die aktuelle tatsächliche Stimmungslage könnte davon allerdings abweichen, da die Regierung letzte Woche ein Finanzpaket in Höhe von über 20% des BIP geschnürt hat, mit dem die Wirtschaft angekurbelt und innerhalb von zwei Jahren eine Arbeitslosenquote wie vor Covid-19 erreicht werden soll.

Flash-VPI: Deutschland und die Eurozone

Das Einbrechen der Ölpreise und die andauernden Konjunkturpakete der europäischen Zentralbank werden diese Woche die Inflationsdaten für Deutschland und die Eurozone belasten.

Die Preissteigerung in der Eurozone fiel laut den jüngsten Daten der letzten Woche im April von 0,7% auf ein Vierjahrestief von 0,3%. Hierfür ist vor allem der Kollaps der Rohölpreise verantwortlich. Die stabilere Kernrate sank im Vergleich zum Vorjahr von 1% auf 0,9%. Die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak sind gestiegen.

Während die meisten Volkswirtschaften Europas in eine Deflation gerutscht sind, zeigt sich in Deutschland eine stabilere Teuerungsrate. Noch mehr Daten dieser Art könnten die Spannungen zwischen dem Motor Europas und seiner Zentralbank weiter verschärfen, die bereits über die Legalität ihrer Anleiheankaufprogramme aneinander geraten sind.

In den USA brechen die Bestellungen für Investitionsgüter weiter ein, Arbeitslosigkeit belastet die Ausgaben

Im März sind die Bestellzahlen von Investitionsgütern in den USA abgestürzt. Die Bestellungen sind im Vergleich zum Vormonat um -14,4% eingebrochen, was vor allem dem Wegbrechen von Bestellungen im Transportbereich geschuldet ist, insbesondere bei Passagierflugzeugen.

Für April wird ein weiterer Einbruch um -25% prognostiziert. Auch die Zahlen zu Haushaltseinkommen und -ausgaben, die später in der Woche veröffentlicht werden, könnten einen weiteren starken Abfall zeigen. Die Einkommen sind im März im Monatsvergleich um -2% gesunken und die Ausgaben sogar um den Rekordwert von -7,5%, da sich die Verbraucher an die Vorgabe gehalten haben, zuhause zu bleiben. Da mittlerweile 20 Millionen Amerikaner ihren Job verloren haben, wird sich in den nächsten Einkommensdaten wohl ein massiver Einbruch abzeichnen.

Arbeitslosenquote Japan, Flash-Indikator Industrieproduktion, Einzelhandelsumsätze

Am Freitag veröffentlichte Daten aus Japan erlauben einen guten Überblick über den Zustand der Wirtschaft, wobei wir bereits wissen, dass sich diese in einer Rezession befindet. Es wird ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen von 2,5% im März auf 3,2% im April erwartet. Auch im Einzelhandel wird ein weiterer Rückgang im Vergleich zum Vormonat erwartet, wobei sich die Rate von -4,5% auf -3,2% abschwächen sollte. Vorläufige Daten zur Industrieproduktion werden zeigen, ob sich der im März verzeichnete Rückgang von -5,2% gegenüber dem Vorjahr im letzten Monat abgeschwächt hat.

Gewinne: Discounter dürften Dank der Vorratsbildung von Verbrauchern gut abschneiden

Die Discounter Costco, Dollar General und Dollar Tree haben diese Woche alle Gewinne vermeldet. Im ersten Quartal haben sich Konsumenten umfassend mit Gütern des täglichen Bedarfs eingedeckt, während knapper werdende Budgets und steigende Arbeitslosenzahlen langfristig die Nachfrage ankurbeln dürften.

Costco hingegen hat auch andere Geschäftsfelder, die weiterhin unter der schwächelnden Wirtschaft und den Social-Distancing-Maßnahmen leiden. Der Stillstand der Food-Courts, Reisedienstleistungen und Optiker haben die Umsätze im April im Vergleich zum Vorjahr um -4,7% runtergezogen, trotz dem steilen Anstieg der Nachfrage nach Grundnahrungsmitteln.

Dollar Tree gab bekannt, dass 25.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden sollen, um der gestiegenen Nachfrage in Ladenlokalen und Logistikzentren gerecht werden zu können. Eine siebentägige Aussetzung der Online-Verkäufe Ende März, was einem Umsatzrückgang von fast 20% in diesem Zeitraum entspricht, trübt die Gewinne weiter ein. Schließlich ist es der Online-Verkauf, der es anderen Einzelhandelsunternehmen wie Walmart ermöglicht hat, die fallenden Umsätze in Ladengeschäften auszugleichen.

Dollar General ist der klare Gewinner hinsichtlich der Kursentwicklung, mit einer Steigerung um 16% seit Jahresanfang. Costco-Aktien sind 5% im Plus, während Dollar Tree um fast -15% abgestürzt ist, obwohl sich das Unternehmen während der letzten Rezession gut geschlagen hat. Von Goldman Sachs wurden die Aktien letzte Woche mit „Kaufen“ eingestuft.

Heads-Up on Earnings 

The following companies are set to publish their quarterly earnings reports this week:

Pre-Market 27-May Royal Bank of Canada
After-Market 27-May Autodesk – Q1 2021
After-Market 27-May Workday Inc – Q1 2021
Pre-Market 28-May Dollar Tree – Q1 2020
14.00 UTC 28-May Dollar General – Q1 2020
After-Market 28-May Salesforce – Q1 2021
After-Market 28-May Costco Wholesale Corp – Q3 2020
After-Market 28-May Dell Technologies – Q1 2021

 

Highlights on XRay this Week 

17.00 UTC 25-May Blonde Markets
15.30 UTC 26-May Weekly Gold Forecast
10.00 UTC 27-May The Marketsx Experience: Platform Walkthrough
14.45 UTC 28-May Master the Markets with Andrew Barnett
12.25 UTC  29-May US PCE: Live Market Analysis

 

Key Economic Events

Watch out for the biggest events on the economic calendar this week:

08.00 UTC 25-May German Ifo Business Climate
06.00 UTC 26-May German GfK Consumer Climate
14.00 UTC 26-May US CB Consumer Confidence
01.30 UTC 27-May Australia Construction Work Done (Q1)
01.00 UTC 28-May New Zealand ANZ Business Confidence
01.30 UTC 28-May AU Private Capital Expenditure (QoQ)
12.00 UTC 28-May Germany Preliminary CPI
12.30 UTC 28-May US Durable Goods Orders
14.30 UTC 28-May US EIA Natural Gas Storage
15.00 UTC 28-May US EIA Crude Oil Inventories
23.01 UTC 28-May UK GfK Consumer Confidence
23.30 UTC 28-May Japan Unemployment Rate, Flash Industrial Production, Retail Sales
09.00 UTC 29-May Eurozone Flash Inflation
12.30 UTC 29-May Canada GDP (Q1)
12.30 UTC 29-May US PCE, Personal Income, Personal Spending

Week Ahead: Walmart and Home Depot Earnings, UK April Jobless Claims, May PMIs

We may be reaching the tail end of earnings season, but there are still some eagerly awaited releases lined up this week. Highlights will be reports from Walmart and Home Depot; stock in these companies has seen strong bid even as the wider market has tanked. 

We also have the FOMC minutes, a host of PMIs, and jobless claims data from the UK for April. Here’s your full breakdown of the coming events you need to know about. 

Japan Q1 GDP estimate 

Preliminary Q1 GDP data for Japan is due early on Monday, but as with all Q1 growth data it will serve as the prelude to something much worse. The economy is expected to have contracted -1.2% on the quarter, after a -1.8% decline in the final three months of 2019. Annualised growth is expected to print at -4.6%, again a slowdown from the -7.1% drop recorded in 2019 Q4. 

Forecasts for Q2 expect a 22% decline, the worst since the end of the Second World War. Will the Q1 figures give us any indication of how accurate those estimates might be, or will markets ignore the data and wait for more clarity? 

How many UK jobs have been lost in lockdown? 

The UK reports jobless claims data for April, when the workforce suffered an entire month of lockdown. The number of people filing jobless claims grew by over 12,000 in March: April’s figure is likely to print around 650,000. Unemployment rate figures are also scheduled, but these cover March and so are extremely backwards-looking by this point. A little later on Tuesday morning, the Labour Productivity Index for the first quarter is expected to print at -2.6%. 

UK inflation set to collapse 

April UK inflation data will feel the impact of collapsing retail sales, shuttered businesses, climbing unemployment and furloughed workers. Annualised price growth is expected to slump from 1.5% in May to 0.2% last month, with prices predicted to shrink -0.7% on the month after stagnating in April. The core inflation rate is predicted to drop to 1% on an annualised basis and -0.3% on the month. The contraction in producer prices is predicted to have accelerated to -3.9% on the year, and to have doubled to -0.4% on the month. 

High hopes for Walmart, Home Depot earnings 

Markets think Walmart and Home Depot are well-positioned to weather the coronavirus pandemic. Both stocks are over 4% higher year-to-date at the time of writing, compared to a -13% drop for the S&P 500. Walmart actually hit record highs at the end of April. 

The Wall Street Journal recently reported that Walmart saw a 20% increase in sales during March alone. Markets clearly expect a lot from the leading retailers, but can Walmart and Home Depot deliver? 

Both Walmart and Home Depot have “Strong Buy” ratings according to our Analyst Recommendations tool. Walmart has an average price target of $132.79 which represents a 7% upside on prices at the time of writing. Home Depot has a target price of $238.15, a 4% upside. 

Lowe’s, Target, and Best Buy are amongst the other companies reporting this week. 

FOMC meeting minutes 

We already know a lot more about the current thinking of the Federal Reserve thanks to last week’s speech from chair Jerome Powell. The minutes of the meeting at the end of April could be moot: Powell’s speech gave away what would likely have been the headlines from the minutes, namely that it was likely more stimulus would be necessary, but negative interest rates are not something being considered at this time. 

Eurozone economic sentiment set to go negative again 

April’s ZEW Economic Sentiment surveys for the Eurozone and Germany unexpectedly leapt back into positive territory. Assessment of current conditions remained dire, but investors began to focus on recovery. 

But the reality of the recession that lies between where we are now and where we’re trying to get back to is expected to hit sentiment hard again this month, with the German reading forecast to plummet back to -14 and the Eurozone wide reading dropping to -10. 

UK PMIs headed lower, Eurozone set to bounce off lows 

This week we get the flash PMI readings for May. UK manufacturing is expected to drop to 26.6, while the services index will slip to 9. The overall composite PMI is expected to drop from 13.8 to 9.2. 

Manufacturing and services in the Eurozone and its member states, however, are expected to rebound from their lows as economies began relaxing lockdown measures. Germany’s manufacturing index is predicted to jump around 10 points to 45, while services is forecast to more than double to 37 points. Overall the composite index is expected to climb from 17.4 to 40. The Eurozone composite is expected to rise from 13.6 to 34. 

It’s worth remembering that these figures still represent a huge rate of contraction across all areas of the economy. The Eurozone economy may have bounced back from the initial shock of COVID-19, but there is still a long road ahead – and expectations for how long are getting bigger all the time.

Heads-Up on Earnings 

The following companies are set to publish their quarterly earnings reports this week: 

18-May Ryanair – FY 2020
Pre-Market 19-May Walmart – Q1 2021
Pre-Market 19-May Home Depot – Q1 2020
19-May Imperial Brands – Q2 2020
Pre-Market 20-May Lowe’s – Q1 2020
Pre-Market 20-May Target Corp – Q1 2020
Pre-Market 20-May Analog Devices – Q2 2020
20-May Experian – FY 2020
Pre-Market 21-May Medtronic – Q4 2020
Pre-Market 21-May Best Buy – Q1 2021
After-Market 21-May Intuit – Q3 2020
After-Market 21-May Ross Stores – Q1 2020
After-Market 21-May Agilent Technologies – Q2 2020
After-Market 21-May Hewlett Packard Enterprise – Q2 2020
After-Market 21-May NVIDIA – Q1 2021
22-May Deere & Co – Q2 2020

Highlights on XRay this Week 

17.00 UTC   18-May  Blonde Markets
18.00 UTC  18-May   The Ten Rules of Trading
 15.30 UTC 19-May   Weekly Gold Forecast
 18.00 UTC 19-May Reading Candlestick Charts: Trading Patterns and Trends
11.00 UTC  20-May Midweek Lunch Wrap

Key Economic Events

Watch out for the biggest events on the economic calendar this week:

23.50 UTC 17-May Japan Preliminary Quarterly GDP
01.30 UTC 19-May RBA Monetary Policy Meeting Minutes
06.00 UTC 19-May UK Claimant Count Change / Unemployment Rate
09.00 UTC 19-May Germany / Eurozone ZEW Economic Sentiment
06.00 UTC 20-May UK Inflation
12.30 UTC 20-May Canada Inflation
14.30 UTC 20-May US EIA Crude Oil Inventories
18.00 UTC 20-May FOMC Meeting Minutes
07.15 – 08.00 UTC 21-May FR, DE, Eurozone Flash Services and Manufacturing PMIs
08.30 UTC 21-May UK Flash Manufacturing and Services PMIs
12.30 UTC 21-May US Jobless Claims
13.45 UTC 21-May US Flash Manufacturing and Services PMIs
22.45 UTC 21-May New Zealand Quarterly Retail Sales
06.00 UTC 22-May UK Retail Sales
12.30 UTC 22-May Canada Core Retail Sales

Week Ahead: UK and Eurozone GDP, NZ Budget, Marriott earnings

Economic data at the moment tends to fall into one of two categories: 1) How bad did things get in Q1, and, 2) How quickly are they likely to get better? Everyone knows the Q2 data is where the real pain lies, but markets want an idea of where things stood before the effects of COVID-19 lockdowns really began to bite. 

To this end flash Q1 GDP figures from the UK, Germany, and the Eurozone this week will act as a primer ahead of data for the current quarter. The US has already reported its advanced GDP estimate for Q1, showing that the economy contracted 4.8% during the first three months of the year, compared to expectations of 4%. 

The UK economy is expected to shrink 4.4% on the previous quarter, the German economy by 2.8%, and the Eurozone by 3.8%. If the US data is any indication, these forecasts may not be bleak enough. 

The key question, though, is whether this weakness is the predicted impact of COVID-19 arriving earlier than expected, or a sign that the impact is worse than the already dire expectations. 

The US will post inflation and retail sales data, and the University of Michigan will publish its preliminary reading of its latest sentiment index. Australian releases this week include the wage price index and employment change and unemployment rate figures. 

China industry, retail sales and New Zealand Budget 

On the other end of the scale, Chinese industrial production and retail sales figures for April will give markets a vague idea of what an economy on the other side of lockdown looks like. It’s not an entirely accurate bellwether – China returned to work around the same time that Europe battened down the hatches. 

The shuttering of businesses across the West will damage manufacturing demand in Asia. Industrial production is expected to drop 4.2%, compared to 1.1% drop in March. Retail sales had cratered nearly 16% in February. The unemployment rate is expected to tick higher to 6.3% from 5.9%. 

Also on the postCOVID front, the New Zealand government will hand down its latest Budget release this week. Finance Minister Grant Robertson has already laid out his strategy in a prebudget speech (delivered via video link, of course): respond, recovery, rebuild. 

Particularly interesting is that Robertson says this will be a chance to not just rebuild the economy, but rebuild it better. Will other finance ministers around the globe be looking to reshape their economies over the coming months and years, or simply get the train back on the rails? The notion could drastically change what markets should expect from the coming years. 

Earning season: Marriott, Cisco, Tencent 

Marriott earnings are due before the market opens on the 11thThe hotel giant recently raised $920 million in new cash through its credit card partners. Revenue per available room was down 60% during March. 

The stock has a “Hold” consensus with a 19% upside (based on the May 6th closing price) according to our Analyst Recommendations tool. Hedge funds has sold shares in the previous quarter, while insiders have snapped up the stock. The latest research on the stock from Thompson Reuters is available to download in the Marketsx platform.

Marketsx stock sentiment tools: Marriott International Inc (MAR – NASDAQ)

Cisco reports after the market close on May 13th. While analysts rate the stock a “Buy”, hedge funds dumped 83 million shares in the last quarter, with company insiders selling over 9 million in the last three months. The latest research on the stock from Thompson Reuters is available to download in the Marketsx platform.

Marketsx stock sentiment tools: Cisco Systems Inc (CSCO – NASDAQ)

Tencent Holdings, Sony, and Wirecard also report this week.

 

Heads-Up on Earnings 

The following companies are set to publish their quarterly earnings reports this week: 

Pre-Market 11-May Marriott – Q1 2020
11-May Bridgestone Corp – Q1 2020
05.00 UTC 12-May Allianz – Q1 2020
12-May Vodafone Group – Q4 2020
Pre-Market 13-May Tencent Holdings – Q1 2020
After-Market 13-May Cisco – Q3 2020
13-May Sony Corp – FY 2019/20
14-May Wirecard – Q1 2020
14-May Astellas Pharma – Q4 2019

Highlights on XRay this Week 

07.15 UTC   Daily      European Morning Call 
09.00 UTC   Daily   Earnings Season Daily Special 
 15.30 UTC 12-May   Weekly Gold Forecast
12.50 UTC 13-May Indices Insights
18.00 UTC  14-May BlondeMoney Gamma Special

Key Economic Events 

Watch out for the biggest events on the economic calendar this week: 

23.50 UTC 10-May Bank of Japan Summary of Opinions
01.30 UTC 12-May China CPI
07.00 UTC 12-May UK Preliminary Quarterly GDP
12.30 UTC 12-May US CPI
01.30 UTC 13-May Australia Wage Price Index (Q/Q)
03.00 UTC 13-May RBNZ Interest Rate Decision
14.30 UTC 13-May US EIA Crude Oil Inventories
01.30 UTC 14-May Australia Employment Change / Unemployment Rate
02.00 UTC 14-May New Zealand Annual Budget Release
12.30 UTC 14-May US Jobless Claims
14.30 UTC 14-May US EIA Natural Gas Storage
02.00 UTC 15-May China Industrial Production / Retail Sales
06.00 UTC 15-May Germany Preliminary GDP (Q1)
09.00 UTC 15-May Eurozone Preliminary GDP and Employment Change (Q1)
12.30 UTC 15-May US Retail Sales
14.00 UTC 15-May Preliminary University of Michigan Sentiment Index

Week Ahead: RBA and BoE, Disney Earnings, US NFP

Expect policy decisions from the RBA and BoE, a host more earnings reports, the US nonmanufacturing PMI, and of course the highly anticipated/dreaded April nonfarm payrolls report. Keep track of the biggest market-moving events with the Events Calendar in the Marketsx trading platform. 

Reserve Bank of Australia interest rate decision 

Data is tentatively showing that lockdown measures in Australia might have succeeded in flattening the curve of infections, and several states have already started relaxing social distancing rules.

The Reserve Bank of Australia has previously stated that it believes the economy will begin to rebound once the outbreak was contained, therefore it seems unlikely we will be getting any further stimulus announcements as a result of this week’s meeting. It’s too early to expect the board to start tightening again, but we could see some comments regarding plans to begin tapering the quantitative easing programme. 

Regeneron earnings 

Regeneron Pharmaceuticals is one of the leading companies in the race to find treatments and a vaccine for COVID-19. The stock is up 40% since the start of the year, and is a constituent of our Corona BlendAnalysts are expecting EPS of $5.99 per share – growth of 34.6% on the year. Revenue is forecast up 16% from the same period a year ago at $1.99 billion. 

US ISM Nonmanufacturing PMI 

Last month the US ISM Nonmanufacturing PMI fared much better than expected, clocking in at 52.5 versus the consensus forecast of 43.0. Companies reported a jump in supplier deliveries, with the subindex leaping to 62.1 versus 52.4 the previous month. 

Digging further into numbers, however, it’s clear to see that this helped mask wider weakness. The employment index recorded the largest drop since 2008, tumbling from 55.6 to 47.0, and the business activity index dropped almost 10 points to 48.0. New export orders and imports also collapsed.

April’s report is likely to see the headline number more accurately reflecting the weakness in the sub-indices – some forecasts suggest a drop to as low as 32.0. 

Walt Disney earnings 

Disney’s latest earnings report will be more of a preview than the main event. The company’s second-quarter period ends just a couple of weeks after social distancing measures and business closures were enforced. Like so much of the current data and reports, the rule is to expect bad news now, and brace for even worse to come. 

Business closures and social distancing will have hit Disney from all directions, forcing closures of its parks, curtailing or delaying theatrical releases of its latest films, and hurting demand in its retail stores.

The effect has clearly been significantthe company has already announced that it would slash executive salaries. 

The one positive in the report is likely to be the strong performance of the company’s streaming service, Disney+. The service enjoyed a strong launch, and demand is likely to have been bolstered even further thanks to global lockdowns. 

Guidance for the next quarter won’t be able to answer all investor’s questions – such as whether parks will be able to reopen in time for the busy summer season – but will give details on how the company plans to endure these punishing conditions until the economy gets back to something that vaguely resembles normality. 

PayPal 

PayPal stock has been one of the most resilient of those belonging to the payment processing industry. The company is likely to benefit from a surge in online shopping and demand for online services.

However, PayPal has also announced various measures to support its smaller partners, such as deferring business loan payments and waving certain fees for small business customers who are most affected by the impact of COVID-19. This will hit the company’s bottom line and revenue growth is expected to be negative for the quarter.

Bank of England interest rate decision 

The Bank of England faces the same situation as the Fed and ECB – interest rates are already as low as policymakers are willing to go (for the time being, at least), so it’s unlikely we will see any change to the base rate on Thursday. We could see an increase in the size of the asset purchasing programme, however, or alterations to its short-term repo operations.

The BoE also publishes its latest Inflation Report, which will detail the expected hit to the UK economy from the coronavirus pandemic.  The latest decision and report will be announced at 06.00 UTC on Thursday May 7th, instead of the usual time of 11.00 UTC.

Nonfarm payrolls 

Last month, the nonfarm payrolls report showed a drop of 701,000 jobs in March. The unemployment rate leapt past expectations to 4.4%. The market reaction was muted, however, because everyone from economists to traders knew that there was far worse to come. 

Since the 21st of March, over 25 million Americans have filed jobless claims. Marchs NFP may have been the worst report since 2009, but the numbers will seem trifling compared to those reported for April. 

We’ve seen recently that markets are able to shrug off backward-looking data even if the readings are dire. It was the fear of numbers like these, after all, that saw stock markets posting record declines in Q1.

It is also worth noting that, since late March, the number of Americans filing for new jobless claims has fallen each week, suggesting the worst of the job losses may be behind us. 

But there is a risk that the numbers will be so appalling that markets will have to rethink their already bearish forecasts. 

Heads-Up on Earnings 

The following companies are set to publish their quarterly earnings reports this week: 

Pre-Market  05-May  Thompson Reuters – Q1 2020 
Pre-Market  05-May  Regeneron Pharmaceuticals – Q1 2020 
12.00 UTC  05-May  BNP Paribas – Q1 2020 
By 13.00 UTC  05-May  Fiat Chrysler – Q1 2020 
After-Market  05-May  Walt Disney – Q2 2020 
After-Market  05-May  Activision Blizzard – Q1 2020 
After-Market  05-May  Prudential Financial – Q1 2020 
After-Market  05-May  Occidental Petroleum – Q1 2020 
Pre-Market (Europe)  06-May  BMW – Q1 2020 
  06-May  Credit Agricole – Q1 2020 
  06-May  Societe Generale 
  06-May  Shopify – Q1 2020 
Pre-Market  06-May  General Motors – Q1 2020 
After-Market  06-May  PayPal – Q1 2020 
After-Market  06-May  T-Mobile US – Q1 2020 
After-Market  06-May  Lyft – Q1 2020 
  07-May  BT Group – Q4 2020 
Pre-Market  07-May  Wheaton Precious Metals – Q1 2020 
  08-May  Siemens – Q2 2020 

 

Highlights on XRay this Week 

07.15 UTC   Daily   European Morning Call 
09.00 UTC   Daily   Earnings Season Daily Special 
10.00 UTC   May 6th  Live Market Analysis with Neil Wilson 
12.20 UTC   May 8th  Platform Walkthrough 
12.30 UTC   May 8th  US Nonfarm Payrolls Live 

 

Key Economic Events 

Watch out for the biggest events on the economic calendar this week: 

08.15 – 09.00 UTC  04-May  Finalised Eurozone Member / Bloc Manufacturing PMIs 
04.30 UTC  05-May  Reserve Bank of Australia Interest Rate Decision 
14.00 UTC  05-May  US ISM Nonmanufacturing PMI 
08.15 – 09.00 UTC  06-May  Finalised Eurozone Member / Bloc Services PMIs 
14.30 UTC  06-May  US EIA crude Oil Inventories 
01.30 UTC  07-May  Australia Trade Balance 
01.45 UTC  07-May  Caixin Services PMI 
10.00 UTC  07-May  EU Economic Forecasts 
06.00 UTC  07-May  Bank of England Interest Rate Decision 
12.30 UTC  07-May  US Jobless Claims 
01.30 UTC  08-May  Reserve Bank of Australia Monetary Policy Statement 
12.30 UTC  08-May  US Nonfarm Payrolls / Unemployment Rate 

Week Ahead: Bumper week with FOMC, ECB, FAANGS & GDP

Welcome to your guide to the week ahead in the markets. Remember you can now find all the key events affecting the markets in our new Events Calendar in the platform.

European Central Bank rate decision

Last week ECB president Christine Lagarde allegedly told EU leaders during a private video summit that the bloc could be facing a drop in GDP of up to 15%, and that their efforts to contain the outbreak have been both too little and too late. Monetary policy can only go so far, but the ECB does still have room to manoeuvre. Expansion of QE will likely be the first port of call if policymakers decide more needs to be done, but minutes from the March 18th meeting show that cutting rates was floated, too.

FOMC decision – has the Fed got any ammunition left?

What’s left for the Federal Reserve to do? Rates have been slashed to zero, and that’s where futures markets see them staying well into 2021 at least. And it’s hard to announce more QE when you’ve already committed to unlimited asset purchases. The key question is what the FOMC has left in reserve in case its vast stimulus measures aren’t enough. Will policymakers set negative rates? Will they buy corporate stocks? Will they explicitly target yields on government bonds? Markets will be looking for reassurance that policymakers still have plenty of ammunition left. 

Bumper week of earnings with Apple, Alphabet, Facebook reporting 

Netflix has already reported earnings, but this week sees the rest of the FAANG group offering up their quarterly figures. Tesla and Microsoft are also amongst the heavy hitters providing updates this week. 

US, Eurozone GDP 

We’ve seen piecemeal evidence of the impact COVID-19 has had on the US and Eurozone economies thanks to industrial data, PMIs, and business sentiment figures. But now it’s time to get the full picture, as the US and Eurozone will both publish estimates of Q1 growth. It was initially believed that moderate growth in January and February would have softened the blow from social distancing and widespread lockdowns that went into effect in March. Now the consensus is that the recession expected in Q2 arrived much earlier. Estimates vary wildly, but no matter how dire the results, the figures for Q2 are likely to be way worse.

Heads-Up on Earnings

After-Market   28-Apr   Alphabet – Q1 2020  
After-Market   29-Apr   Microsoft – Q3 2020  
After-Market   29-Apr   Facebook – Q1 2020  
After-Market   29-Apr   Tesla – Q1 2020  
After-Market   30-Apr   Apple – Q2 2020  
After-Market   30-Apr   Amazon – Q1 2020 

Key Events

03.00 UTC   28-Apr   BOJ Rate Decision & Outlook Report  
07.00 UTC  28-Apr  Spanish Unemployment Rate Q1 
14.00 UTC   28-Apr   US CB Consumer Confidence  
01.30 UTC   29-Apr   Australia Quarterly CPI  
12.00 UTC   29-Apr   Germany Preliminary CPI  
12.30 UTC   29-Apr   US Advance GDP QoQ  
14.30 UTC   29-Apr   US EIA Crude Oil Inventories  
18.00 UTC   29-Apr   FOMC Rate Decision  
09.00 UTC   30-Apr   Eurozone Flash GDP  
11.45 UTC   30-Apr   ECB Rate Decision and Statement  
12.30 UTC   30-Apr   US Initial Jobless Claims  
14.30 UTC   30-Apr   US EIA Natural Gas Storage 

CySEC (Europa)

Produkte

  • CFD
  • Aktienhandel
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • FSCS-Anlegerentschädigung bis zu 20.000 EUR
  • Schutz vor Negativsaldo

Markets.com, betrieben von Safecap Investments Limited („Safecap“) Reguliert von der CySEC unter der Lizenznummer 092/08 und von der FSCA unter Lizenznummer 43906.

FSC (Weltweit)

Produkte

  • CFD
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Elektronische Bestätigung
  • Schutz vor Negativsaldo

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FCA (Britische)

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  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • FSCS-Anlegerentschädigung von bis zu 85.000 GDP. *Abhängig von Kriterien und Teilnahmeberechtigung
  • Schutz vor Negativsaldo

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ASIC (Australien)

Produkte

  • CFD

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Elektronische Bestätigung
  • Schutz vor Negativsaldo

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FSCA (Afrika)

Produkte

  • CFD
  • Strategy Builder

  • Kundengelder werden in getrennten Bankkonten geführt
  • Schutz vor Negativsaldo

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